Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Es ist egal, ob Du da nun auf ein paar Punkte zeigst und sagst, dort stelle ich mir eine Uhr E und da eine Uhr M vor. Und hier startet dann die Uhr V bei der Uhr E und da kommt die Uhr V bei der Uhr M an. Das ist nur eine Geschichte, auch ohne diese "Auswahl" sind alle Punkte vorhanden mit ihren Koordinatenwerte, da merkt keiner was von seiner "Auswahl".
Nein falsch. Es ist nicht nur eine Geschichte. Es ist die Geschichte, um die es hier einzig und allein geht. Und es sind genau die genannten Treffpunkte vorgegeben in genau dem genannten räumlichen Abstand. Die Beobachter der SRT in jedem System beobachten genau diese Auswahl von Treffpunkten und bemerken sie sehr wohl. So ist nun mal die Vorgabe.
Nein, ist wie es ist, alle Koordinatenwerte für jeden Punkt sind fest und alleine durch die Definition der beiden Ruhesystem vorgegeben.
Der Kuchen ist fertig gebacken, Du nimmst Dir nur ein Stück davon.
Korrekt: Ich nehme nur ein Stück davon. Über genau dieses möchte ich die Fakten feststellen. Es gibt noch andere Stücke, aber ich will jetzt nur dieses eine haben. Immer der Reihe nach. Was ist dein Problem damit? Um den Rest vom Kuchen kannst du dich kümmern, wenn das eine Stück mal endlich verzehrt ist. Du zierst dich wie ein Kleinkind, das kein Stück Kuchen haben will sondern die ganze Torte. Das geht jetzt einfach nicht. Es gibt erst mal nur dieses eine Stück, basta.
Daniel K. hat geschrieben:Ganz einfach, einigen wir und doch darauf, dass es an den Koordinatenwerten in S und S' eines jeden Punktes nichts ändert, wenn Du sagst, da ist nun die Erde, da der Mond und hier V und dort H.
Einspruch! Weil es nichts ändert, einigen wir uns doch darauf, dass ich sage "da ist nun die Erde, da der Mond und hier V und dort H." Das ist die Vorgabe. Daran wird nichts geändert. Ich weigere mich.
Daniel K. hat geschrieben:Es gibt in S bei t = 0 s und 18,14 Ls eben einen Punkt, ob Du nun sagst, ja da ist der Mond, oder nicht, ändert nichts an diesen Koordinatenwerten des Punktes. [...] Es ist somit egal für die mathematische Beschreibung, welche Geschichte man sich nun ausdenkt, es ändert nichts an den Koordinatenwerten für jeden Punkt in der Raumzeit in S und S'.
Wenn die Geschichte egal ist, dann lass' es bei dieser Geschichte! Wir haben eine konkrete Geschichte, basta. Wenn die mal durchgeackert ist, kannst du immer noch verallgemeinern. Aber hier und jetzt eben nicht. Es gibt jetzt nur ein ganz bestimmtes Stück Kuchen. Friss es einfach. Was ist dein Problem damit?
Daniel K. hat geschrieben:ich will nicht ablenken, nur sicherstellen, dass wir uns mal bis zu einem Punkt dann einig sind, würde sicher die Anderen überraschen.
Das kannst du leicht sicherstellen, wenn du dich an gegebene Geschichte hältst und die einfachen Fragen dazu beantwortest. Mit irgendwelchen Änderungen oder Verallgemeinerungen bin ich nicht einverstanden. So schwer kann es doch nicht sein. Mit deinen fundierten SRT-Kenntnissen müsstest du die Antworten im Halbschlaf aus dem Ärmel schütteln können.
Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Halten wir das mal fest, Du bestätigst die vergangene Eigenzeit von Δt = 27 s in S und von Δt' = 27 γ⁻¹ s = 20 s in S'. Sag's doch gleich! "Ja stimmt" hätte gereicht. Wie man das berechnet weiß ich selber.
Wie schön, ich habe das so oft so bestätigt, erklärt, in Grafiken visualisiert, da fragt man sich dann doch,
warum Du immer wieder frisch von Buxtehude losläufst.
Dieser Teil ist nun mal die erste Hälfte der Geschichte und gehört unverzichtbar dazu. Umso besser, dass er unstrittig ist. Da fragt man sich dann doch, warum du dazu nicht einfach sagst "abgehakt" oder so, und statt dessen nochmal mit Formeln kommst und viel Text. Man fragt sich vor allem, warum du nicht mal endlich die zweite Hälfte der Geschichte anfasst. Was hindert dich? Es ist doch bloß eine Kurzgeschichte, die auf einen Bierdeckel passt.
Daniel K. hat geschrieben:Nun ist es aber eben so, dass die Koordinatenzeit von 20 s die Eigenzeit in S' ist. Und im Rahmen der SRT betrachtet man die "Geschichte" schon aus beiden Ruhesystemen und nicht nur aus einem
Was "man" alles machen kann oder könnte spielt jetzt keine Rolle, nicht in dieser 2-teiligen Kurzgeschichte mit den konkreten Fragen. Alles ist hinreichend genau beschrieben und es ist nun mal so, dass ausschließlich nach der Eigenzeit in einem System gefragt wird und nach der Eigenzeit im anderen System. Und zwar nur zwischen den beschriebenen drei Treffpunkten und keinen anderen Punkten. Was ist dein Problem damit? Schaffst du das denn nicht als SRT-Versteher?
Was "man" sonst noch so betrachten kann gehört nicht hierher. Das kannst du durchackern, wenn das hier mal endlich erledigt ist. Immer der Reihe nach.
Daniel K. hat geschrieben:Der Punkt ist doch der, Du willst hier S als bevorzugtes System instanziieren, das Ruhesystem der Rakete existiert ja nach Deinen eigenen Aussagen "praktisch" gar nicht mehr.
Der Punkt ist der: Es geht um Forschung, um Erkenntnis, um klare Antworten auf klare Fragen zu einer Relativbewegung gemäß SRT. Die Szenerie ist eindeutig, die Fragen sind eindeutig und die SRT liefert eindeutige Antworten. Du bist doch SRT-Versteher. Also was ist? Beweise es.
Du drückst dich und windest dich und willst unbedingt das Szenario ändern und alles verallgemeinern um ja nichts bestätigen zu müssen. Gefragt sind doch bloß Antworten auf ein paar extrem einfachen Fragen zum extrem einfachen Szenario. Jeder Anfänger kann diese Fragen ganz leicht beantworten. Du etwa nicht?
Es wird nur festgestellt, wie sich gemäß SRT die Zeitkoordinaten der genannten Orte (wo sich Objekte befinden) entwickeln, wenn sich das Szenario so abspielt wie beschrieben. Warum auch nicht? Kann man machen und darf man machen, ist doch nicht verboten.
Physikalisch ist es halt so, dass sich zwei Objekte in der Raumzeit entweder gleichzeitig am selben Ort befinden oder eben nicht. Man kann und darf sich auf Ereignisse als solche Treffpunkte beschränken und eindeutige Aussagen über deren Koordinaten machen. Daran ist nichts falsch, im Gegenteil: Ich kann nur in den Bus einsteigen, wenn ich an der Haltestelle bin und der Bus ebenfalls. Das sollte doch einleuchten. Ganz normale Physik mit ein bisschen Zeitdilatation. Bist du damit etwa schon überfordert?
Es ergibt sich auch kein Widerspruch zum Relativitätsprinzip. Darüber kann man sich noch unterhalten, wenn diese Geschichte mal endlich durch ist. Immer der Reihe nach. Siebenmeilenstiefel sind nicht mein Ding. Damit kann man leicht entscheidende Dinge übersehen.
Ganz im Ernst: Man kommt besser und sicherer voran, wenn man zuerst die möglichst einfachsten und eindeutigsten Faken der Reihe nach eintütet. 1+1=2. Davon darf man ausgehen und sich erst dann zu komplizierteren Sachverhalten wie 16*19=304 vorarbeiten, und zwar immer so, dass sich kein Widerspruch zu den bereits festgestellten Fakten ergibt. Sonst stimmt etwas nicht und es wird falsch. Mit etwas mathematischem Verständnis sollte dir das klar sein. Du bist leider mit Siebemeilenstiefeln unterwegs und willst die einfachsten Fakten möglichst nicht sehen, auf denen alles aufbaut. So entgeht dir aber einiges, kannste mir glauben.