julian apostata hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Damit man über die LG und die Laufzeit die Strecke erfassen kann ist es notwendig die LG zu kennen.
Das geht allerdings voll an der gängigen Praxis in der Mathematik vorbei. Beispiel GPS
Damit man die Strecke die pro Zeit überschritten wird erfassen kann ist es nunmal erforderlich die LG zu kennen.
Zum GPS kommen wir später.
Da du nichts zu meinem Vorschlag geschrieben hast gehe ich davon aus, dass du mit den 300 000 km/s einverstanden bist.
Deine Animation habe ich mit der Einstellung:
a = 0° laufen lassen.
Das Signal legt die Strecke von null bis 1 und zurück von 1 bis 0 auf der X-Achse in 2 Sekunden zurück.
Das bedeutet also, dass dabei jeweils 300 000 km überschritten werden.
Stellt man a auf 90° dann werden ebenfalls jeweils 2 Kästchen in der selben Zeit überschritten.
Das bedeutet also, dass das Lichtsignal in jeder Richtung mit gleicher Geschwindigkeit (den 300 000 km/s), bezogen auf dein Koordinatensysten, unterwegs ist. Das ist auch bei jedem anderen Winkel zwischen 0 und 360° der Fall.
Aus dem Umstand, dass Licht sich unabhängig der Bewegung des Senders und/oder Empfängers ausbreitet, dass bei bewegter Lichtuhr das gesendete Signal immer mit den 300 000 km/s gegen den gezeigten Hintergrund (das Karomuster) unterwegs ist, ergibt sich diese Eigenschaft:
Laufrichtung x-Achse, also 0°:
Da sich die Lichtuhr während des Laufens des Lichtsignal von diesem wegbewegt, bzw. nach der Spiegelung auf den Mittelpunkt der Lu zu, dauert die Hin und Rücklaufzeit des Lichts zum Mittelpunkt der Lichtuhr unterschiedlich lange.
Laufrichtung y-Achse, also 90°:
Die Taktung der Lichtuhr dauert nun länger als vorher, Grund: die Strecke die das Lichtsignal zurücklegen muss bis es wieder beim Mittelpunkt bei der Lu ankommt, ist länger als bei ruhender Lu. Je schneller die Lu bewegt ist desto langsamer taktet sie.
Kurt
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