Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon McMurdo » Mo 1. Mai 2023, 06:34

julian apostata hat geschrieben: oder es kommt gar nichts, so wie von Kurt soeben.


Das ist ja nix neues. Da werden die präzisesten Messungen der Welt durchgeführt und Kurt kommt mit 2 DIN A4 Blättern um die Ecke.
Das Missverhältnis sieht jeder der nicht komplett gaga ist.
Aber was soll's. Den wissenschaftlichen Fortschritt können auch Kurt und bumbum nicht aufhalten.
Ausser hier im Forum nimmt doch eh niemand Notiz von ihren Ideen. Und selbst hier stimmt niemand zu.
McMurdo
 

Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon julian apostata » Mo 1. Mai 2023, 11:22

Kurt hat geschrieben:Erklär doch mal/lege dar, welche Realität hinter dieser Darstellung liegt:
https://www.geogebra.org/m/NPvfsHQ8

Es zeigt die 3 Zutaten der Lorentztransformation (Zd,Lk,RdG). Und alle 3 Zutaten braucht man zur Ableitung der relativistischen Geschwindigkeitsaddition und damit auch zur Ableitung von E=mc² gemäß Max Born.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Relat ... _Einsteins
Mittels der relativistischen Additionstheoreme für Geschwindigkeiten und der Analyse des unelastischen Stoßes wird zunächst die Geschwindigkeitsabhängigkeit der Masse aufgezeigt und darauf aufbauend die Trägheit der Masse, das heißt die Äquivalenz von Masse und Energie hergeleitet,

1920 Kapitel VI Abschnitt 7 Einsteins Dynamik

In der Nürnberger Stadtbibliothek sind 2 Exemplare ausleihbar. Und ich denk mal, dass es in jeder größeren Bücherei verfügbar ist.
Allerdings behandelt Max Born das Thema derart langatmig, dass ich mich entschlossen habe, die Sache zu animieren. Und der nötige Mathekram passt bei mir auf eine Bildschirmseite. Das werde ich dann morgen oder übermorgen vorstellen.

Und mit der kleinen Grafik versuch ich mal zu erklären, wie die timelines in meinen Animationen zustande kommen. (Einfach mit der Lichtuhranimation vergleichen)
Dateianhänge
Minkowski und timelines.GIF
Minkowski und timelines.GIF (11.6 KiB) 1920-mal betrachtet
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon Kurt » Mo 1. Mai 2023, 11:44

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Erklär doch mal/lege dar, welche Realität hinter dieser Darstellung liegt:
https://www.geogebra.org/m/NPvfsHQ8

Es zeigt ...


Es zeigt einen Kreis von dessen Mitte aus ein kurzes Lichtsignal in eine einstellbare Richtung gesendet wird, am Kreis gespiegelt, und zur Kreismitte zurückkehrt.
Die Laufzeit ist an der Hintergrundbeschriftung (x-Achse) und oben am Balken zu erkennen.
Mit der Laufzeit sind wohl Sekunden gemeint.
Der Hintergrund ist also ein Bezug gegen den die LG angegeben werden kann.
Welche LG hast du angesetzt?

Kurt

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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon julian apostata » Mo 1. Mai 2023, 12:14

Für Δt=1 und Δt'=1 kannst du einsetzen, was du willst.
Dann musst du aber auch für Δx=1=c*Δt einsetzen.

Ich mache es wie im Minkowskidiagramm üblich. Da wird der Einfachheit wegen das c komplett weg gelassen.

Und wenn du in der Animation t=1 einstellst, hat sich die Lichtuhrmitte um 0.8*c*t weiter bewegt. Die Werte von t und c sind dabei völlig unwichtig.

Genau da liegt ja das Problem, was bei vielen Szenarien auftritt. Da wird oft so viel überflüssigen Zeug hinein verfrachtet, so dass das Anliegen des Schreibers kaum noch zu erkennen ist.
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon Kurt » Mo 1. Mai 2023, 12:24

julian apostata hat geschrieben:Für Δt=1 und Δt'=1 kannst du einsetzen, was du willst.

Damit man über die LG und die Laufzeit die Strecke erfassen kann ist es notwendig die LG zu kennen.
Ich nehme mal an, dass du mit einem Wert von 300 000 km/s einverstanden bist.
Durch das Hintergrundkaro in deiner Animation ist eine eindeutige Zuordnung der Laufzeit des Lichtsignals und der dabei überwundenen Strecke möglich und erkennbar.
Somit kann auch bei bewegtem Sender (wobei sich der Keis/Spiegel mitbewegt) die Laufdauer des Signals und die dabei überwundene Strecke, bis es beim Spiegel und wieder zurück beim Kreismittelpunkt, ankommt berechnet und dargestellt werden.

Kurt

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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon bumbumpeng » Mo 1. Mai 2023, 16:41

julian apostata hat geschrieben:Es zeigt die 3 Zutaten der

Lorentztransformation

(Zd,Lk,RdG). Und alle 3 Zutaten braucht man zur Ableitung der relativistischen Geschwindigkeitsaddition und damit auch zur Ableitung von

E=mc²

gemäß Max Born.

Ganz einfach wäre diese angebliche Lorentztransformation anhand von realistischen Gegebenheiten im Universum zu erklären. Wo wird das beobachtet?
Das gibt es nicht. Das ist Schwachsinn.

Ganz einfach wäre es, mal darzustellen, wie das angebliche E=mc² funktionieren soll, wie Energie in Masse und Masse in Energie umwandelbar sein soll???
Das gibt es nicht. Das ist Schwachsinn.
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon bumbumpeng » Mo 1. Mai 2023, 16:46

julian apostata hat geschrieben: Das werde ich dann morgen oder übermorgen vorstellen.

(Einfach mit der
Lichtuhranimation
vergleichen)

Ich kann dir klipp und klar sagen, dass das reine Zeitverschwendung ist.

Und noch was: Lichtuhr, was soll das sein ? Wo gibt's die zu kaufen ?
Das gibt es nicht, das ist Schwachsinn.
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon julian apostata » Di 2. Mai 2023, 09:25

Kurt hat geschrieben:Damit man über die LG und die Laufzeit die Strecke erfassen kann ist es notwendig die LG zu kennen.

Das geht allerdings voll an der gängigen Praxis in der Mathematik vorbei. Beispiel GPS
Bevor man den ersten Satelliten hoch bringt, müssen sich die Mathematiker überlegen, welche Gleichungen der GPS-Empfänger ab arbeiten muss, um die Position auf einem Koordinatensystem zu ermitteln, welches nicht mit der Erde mit rotiert. Und dann erfolgt eine Koordinatentransformation auf die rotierende Erde.
In diesen Überlegungen kommt c nur als Variable vor. Der Wert dieser Variable ist zunächst mal völlig unwichtig.
Erst wenn man einen Prototypen konstruiert, ist es notwendig c einen konkreten Wert zu zu ordnen.

Genauso brauche ich bei der Darstellung des Born'schen Gedankenexperiments c nur als Variable und v nur als Verhältnis zu c.



v=f(u,c) als relativistische Geschwindigkeitsverdopplung
und u=f(v,c ) als relativistische Geschwindigkeitshalbierung

Also die letzten beiden Gleichungen im Latextext. Damit kommt man am Schluss auf E=mc². Erst wenn man das hat, braucht man einen konkreten Wert von c, zum Beispiel wenn man wissen will.

Wie viel Energie steckt denn jetzt in einem Gramm Masse? Mehr dazu heut nachmittag oder morgen vormittag.
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon bumbumpeng » Di 2. Mai 2023, 11:02

julian apostata hat geschrieben:
Wie viel Energie steckt denn jetzt in einem Gramm Masse?

Konkret ist es so, dass Sagittarius A* ein funktionierendes Fusionskraftwerk ist und symbolisch gesehen aus 235 mal H gleich 1 mal U 235 macht. Dabei ändert sich das Gewicht und nicht die Masse. Die Anzahl der Protonen bleibt. Die Protonen haben Bestand, die existieren nun mal immer und ewig. Die lassen sich nicht wegzaubern und auch nicht erzeugen.

Die Sterne spalten das von Sgr A* hochfusionierte, hochenergetische Material und setzen die Energie frei, die Sagittarius A * vorher reingesteckt hat. Von nix
kommt nix.
So funktioniert Universum.
Das ist Physik, das ist Wissen, das ist Wissenschaft und kein eingesteinter Schwachsinn!

Bei mir kannste noch was dazulernen, beim Eingesteinten wirste nur noch mehr verblödet. Die RT Schwachmaten wollen gar nichts dazulernen, die sind lernresistent. Also vergebliche Liebesmüh.
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Re: Mittlere Reife reicht um Grundlagen der SRT zu verstehen

Beitragvon Kurt » Di 2. Mai 2023, 15:46

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Damit man über die LG und die Laufzeit die Strecke erfassen kann ist es notwendig die LG zu kennen.

Das geht allerdings voll an der gängigen Praxis in der Mathematik vorbei. Beispiel GPS


Damit man die Strecke die pro Zeit überschritten wird erfassen kann ist es nunmal erforderlich die LG zu kennen.
Zum GPS kommen wir später.
Da du nichts zu meinem Vorschlag geschrieben hast gehe ich davon aus, dass du mit den 300 000 km/s einverstanden bist.

Deine Animation habe ich mit der Einstellung:
a = 0° laufen lassen.
Das Signal legt die Strecke von null bis 1 und zurück von 1 bis 0 auf der X-Achse in 2 Sekunden zurück.
Das bedeutet also, dass dabei jeweils 300 000 km überschritten werden.
Stellt man a auf 90° dann werden ebenfalls jeweils 2 Kästchen in der selben Zeit überschritten.
Das bedeutet also, dass das Lichtsignal in jeder Richtung mit gleicher Geschwindigkeit (den 300 000 km/s), bezogen auf dein Koordinatensysten, unterwegs ist. Das ist auch bei jedem anderen Winkel zwischen 0 und 360° der Fall.

Aus dem Umstand, dass Licht sich unabhängig der Bewegung des Senders und/oder Empfängers ausbreitet, dass bei bewegter Lichtuhr das gesendete Signal immer mit den 300 000 km/s gegen den gezeigten Hintergrund (das Karomuster) unterwegs ist, ergibt sich diese Eigenschaft:
Laufrichtung x-Achse, also 0°:
Da sich die Lichtuhr während des Laufens des Lichtsignal von diesem wegbewegt, bzw. nach der Spiegelung auf den Mittelpunkt der Lu zu, dauert die Hin und Rücklaufzeit des Lichts zum Mittelpunkt der Lichtuhr unterschiedlich lange.
Laufrichtung y-Achse, also 90°:
Die Taktung der Lichtuhr dauert nun länger als vorher, Grund: die Strecke die das Lichtsignal zurücklegen muss bis es wieder beim Mittelpunkt bei der Lu ankommt, ist länger als bei ruhender Lu. Je schneller die Lu bewegt ist desto langsamer taktet sie.


Kurt

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