Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 8. Dez 2010, 17:06

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben: Man kann nunmal ohne Bezugssystem keinen Zustand der Ruhe oder der Bewegung feststellen, ......
Es stimmt also überhaupt nicht, dass man prinzipiell nicht den Zustand der Ruhe oder der Bewegung feststellen kann.

Was denn nun?
Jocelyne sei mir nicht böse, aber ich habe jetzt einfach keine Lust mehr. Es ist dazu alles gesagt. Ich entnehme Deinen Beiträgen, daß Du das Wesen des Relativitätsprinzips immer noch nicht nachvollziehen kannst. Du kannst das anders sehen. Oder es Dir von jemandem anderen erläutern lassen.

Sei mir nicht böse, Ernst, aber ich entnehme Deinen Beiträgen, dass Du das Wesen und vor allem die Grenzen und den Gültigkeitsbereich des Relativitätsprinzips in der Physik immer noch nicht nachvollziehen kannst. Andere qualifizierten Autoren können es durchaus. Ist auch nicht besonders verwunderlich, es gibt gelegentlich ausgesprochene hartnäckige "Betriebsblindheit" unter den Fachleuten und aufgrund der ziemlichen Bedeutungslosigkeit dieses Prinzips in der Alltagsphysik und in der Technologie, ist es auch nicht weiter störend. Auch in der theoretischen Physik ist dieses Prinzip nicht von herausragender Bedeutung, außer für die SRT, die dieses Prinzip als 1. Postulat übernommen hat. Aber bekanntlich ist die SRT selbst physikalisch wirklichkeitsfremd, nichtssagend und irrelevant. Unsere Austausche über diesen Aspekt können wir also von mir aus jetzt gern sein lassen.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Mirko » Mi 8. Dez 2010, 17:18

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Auch in der theoretischen Physik ist dieses Prinzip nicht von herausragender Bedeutung, außer für die SRT, die dieses Prinzip als 1. Postulat übernommen hat.


Jocelyne, woher nimmst du denn dieses Wissen? Kennst du dich in der theoretischen Physik so gut aus, dass du das behaupten könntest? Irgendwie habe ich da Zweifel....
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Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Britta » Mi 8. Dez 2010, 20:42

rnw hat geschrieben:
Das muss aber keineswegs der richtige Grund sein. Die Frage ist letztendlich was ist und was nicht ist und nicht ob man irgendein hypothetisches Modell hat.

Die Physik sucht auch nicht nach dem wahren Grund oder der ultimativen Wahrheit. Eine Theorie soll einfach ein Phänomen in der Natur vorhersagen und beschreiben können. Das möglichst einfach, mit sowenig Grundannahmen und Konstanten wie möglich.


Ernst hat geschrieben:
Dennoch erscheint ein SRT konformes Ergebnis. Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.

Soll man da nun zwischen den Zeilen raus lesen, dass das Ergebnis manipuliert sein könnte oder erkennst du das einfach an? Bei dir weiß ich nie so ganz richtig, was du nun wirklich aussagen willst.

Angenommen die Physiker hätten bei dem Experiment ein Ergebnis bekommen, das der SRT völlig widerspricht, zum Beispiel die Uhr wäre 10mal schneller gelaufen, dann hätten die Kritiker Bravo gerufen, ein Fass aufgemacht, und das Experiment nie infrage gestellt, sondern es ohne wenn und aber anerkannt.

Jocelyne hätte das ganze Web zupflastert und ihr Blog würde von 'die RT ist falsch und widerlegt, hier das Experiment' überquellen.

Das ist einfach dass, was ich irgendwo nicht wirklich für fair und seriös halte.

Und ich hatte ja nicht so unrecht, wenn man im anderen Thread zur Verschwörung liest, dann soll es ja auch laut Jocelyne nun eine solche geben, es gibt da ja angeblich organisierte kriminelle Strukturen (Wissenschaftsmafia), welche zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil die Messergebnisse der Experimente global und seit fast 100 Jahren gezielt manipulieren. Obwohl das ja dann natürlich keine VT ist...


Egal, da gibt es nun einen extra Thread zu, wie auch zum RP, und eventuell könnte man dann hier wieder auf das eigentliche Thema zurückkommen. So langsam könnte man sonst auch den Verdacht bekommen, hier würde versucht den Dialog zum eigentlichen Thema zu torpedieren.

Da du nun in meinen Augen der einzige vernünftige Kritiker hier im Thread bist, der sich zumindest an die klassische Physik halten will und nicht viele 100 Jahre Erkenntnisse über Bord wirfst, noch mal ein paar Fragen, damit wir eine Basis haben. (Wer auch das RP als Basis hat, möge mir verzeihen, ich erkenne diese Basis eben bisher nur bei Ernst)

1. Du erkennst das Phänomen der verlängerten Zerfallszeiten in Beschleunigern an?

2. Das Experiment mit der Atomuhr nicht?

3. Du stimmst zu, dass es nicht manipulierte Experimente gibt, die eben das Phänomen zeigen? (nicht alle Experimente sind manipuliert)

4. Das Phänomen kann mit der SRT recht einfach beschrieben und vorhergesagt werden.

Sind wir uns soweit denn einig?
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Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Britta » Mi 8. Dez 2010, 20:54

@Jocelyne & Ernst

Es gibt einen Thread zum RP, da könnt ihr monatelang das Thema erörterten. Mit Kanonenkugeln und Lampen, da könnt ihr Uhren auf Böden nageln, was ihr wollt. Hier ist das RP wie in der Physik definiert die Grundlage. Wer damit ein Problem hat, muss ja nicht mitdiskutieren.

Das RP ist in der Physik klar definiert und allein aus der Beziehung v = p/m ist der Impuls und die kinetische Energie relativ. Da muss hier nicht wieder Jocelynes übliches RP Gequatsche stattfinden. Hat auch den anderen Thread damals nicht gut getan.

Und Ernst, ich habe das schon öfter mitbekommen, bei Jocelyne kann man da in dem Punkt soviel erreichen, wie wenn du Mordred das mit dem Druck erklärst - es bringt einfach nichts. Sie meint immer recht zu haben, da kann man nichts bewegen. Lass sie doch in ihrem Glauben und gut ist. Oder klärt das im anderen Thread. Ich würde hier gerne mit zum eigentlichen Thema weiter machen.

Der Dialog Kritiker/Physiker oder nicht Kritiker scheitert sicher nicht an der Bereitschaft der nicht Kritiker.
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Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Britta » Mi 8. Dez 2010, 20:56

Mordred hat geschrieben:
…Mitkrowellengenerator in einen Hohlraumresonator erzeugt.

Du weißt bewiesenermaßen nicht wie ein Barometer funktioniert, mit Sicherheit hast du erst Recht keinen Plan was ein Hohlraumresonator ist. Du schreibst nur planlos was aus dem Internet ab.

Und da ist es dann auch schon:


Wird beschrieben das man mit der CS2 eine Genauigkeit von 1,5E-14 s erreicht Das ist theoretisch aber nicht möglich, höchstens statistisch, denn allein die Wirkungsweise einer Atomuhr läst das nicht zu. Betrachten wir die Wirkungsweise, so wird der eine Zustand des Cs durch eine Mitkrowellengenerator in einen Hohlraumresonator erzeugt. Die Anzahl der dieser Cs- Teilchen mit diesem Zustand wird in einem Detektor registriert und davon das Regelsignal abgeletet und damit der Mikrowellengenerator nachgeregelt.

Nun muß man die Detektor- und der Reglereinschwingzeit sowie der Laufzeit der Teilchen und des Reglersignal berücksichtigen. Betrachte man nur letzter beiden, dann müßte der Regelkreis, also die Atomuhr eine Abmessung von höchstens 5E-6 m haben, wenn die Signalübertragung mit c erfolgt und das ist eben Utopie. Folglich kann eine Atomuhr der Größe von 1m nicht genauer als 6E-9 s gehen. Alles andere ist physikalischer Unsinn.

Und nun zur Verbreitung diese Zeit

Die wird über einen Länstwellensender mit 77,5 kHz ausgestrahlt, folglich kann der Vergleich der Zeiten nicht genauer als 1,3E5 s sein und da kommt nun noch der Laufzeitfehler hinzu der je km 3,3E-6 s beträgt Folglich sind alle Zeitmesseungen mit diesem sythematischen Fehler behaftet, unabhängig von der Statistik. Also sind die Angaben alle nur Augenwischerei.

Quelle: http://www.freak-search.com/de/thread/2 ... er_atomuhr

Wie sagte der Poet dazu? Das ist alles nur geklaut…

Bild

Wenn man Texte aus dem Web abschreibt, gibt man eine Quelle an, ist dazu auch noch eine Sache der Ehre, aber die fehlt dir genauso wie der physikalische Verstand.
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Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Britta » Mi 8. Dez 2010, 21:01

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Sei mir nicht böse, Ernst, aber ich entnehme Deinen Beiträgen, dass Du das Wesen und vor allem die Grenzen und den Gültigkeitsbereich des Relativitätsprinzips in der Physik immer noch nicht nachvollziehen kannst.

Ich glaube das juckt Ernst nicht wirklich. Was das Begreifen und die Arroganz und die Selbstüberschätzung angeht, bist du die weibliche Ausgabe von Mordred.

Bild

Alle irren und du hast recht, sicher…

Wie ich dir schon erklärt habe:

viewtopic.php?f=7&t=332&start=0#p19797

die Sache ist eindeutig klar, und du liegst falsch. Ob du das nun erkennst oder nicht ist für keinen von Belang. Der Impuls ist einfach als p = mv definiert. Damit ist er relativ. Und wenn man nach v auflößt bekommt man eben:

v = p/m

und das bedeutet, wenn der Impuls absolut wäre, könnte man eine absolute Geschwindigkeit errechnen. Verstößt gegen das RP...

Jocelyne du kannst nicht die Definitionen vorgeben.

...Aber du glaubst ja auch 0/0 = 0. Was soll's, du hast da halt deine abstruse esoterische Privatphysik.
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Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon Mordred » Mi 8. Dez 2010, 23:15

Britta hat geschrieben:Wie sagte der Poet dazu? Das ist alles nur geklaut…
Ja und ? wird es dadurch unwahr ?
Ist doch scheiß egal woher ich es habe, solange es zutrifft, was spielt da die Quelle für eine Rolle ?

Du hast ne Logik, alle Achtung !
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Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon contravariant » Do 9. Dez 2010, 00:09

Highway hat geschrieben:ist aber was anderes wie eine mögliche Lebensdauer von 2, paar zerquetschte µs Lebensdauer. immerhin haben ca. 90% der Racker sich nicht an die 2,2µs Lebensdauer gehalten. Wieso nicht? Manche haben es sogar nach den Messungen, die ich hier ausdrücklich nicht anzweifele, 6 oder 7 µs überlebt.
Sind die erst nach 4 µs erzeugt entstanden, oder waren die einfach schneller als die anderen?

Die Lebensdauer ist definiert als die Zeit, in der die Teilchenzahl in einer Probe auf ein "e-tel" (e Eulersche Zahl) der ursprünglichen Zahl abgefallen ist. Es ist also nicht die mittlere "Lebenszeit" eines Teilchens sondern Maß für die Zerfallswahrscheinlichkeit.
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Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon contravariant » Do 9. Dez 2010, 00:45

Highway hat geschrieben:Es ging doch darum, dass man als Lebensdauer eines ruhenden Myons 2,2µs feststellt und 64µs für bewegte. Was ist denn das für eine Argumentation?

Nunja. Nach dem RP sollten für die ruhenden und bewegten Muonen, die selben Zerfallsgesetze gelten. Dass verschiedene Lebensdauern gemessen werden, liegt an der ZD. Die Zeit der bewegten Muonen vergeht vom Dektektor aus gesehen langsamer. Zerfallswahrscheinlichkeit sind ja Zerfälle/Zeit, da nun die Teilchenzeit dem Dektor verlangsamt erscheint, bekommt man "gleiche Anzahl Zerfälle pro verlängerte Zeit", also weniger Zerfälle in der gleichen Zeit, also eine verringerte Zerfallswahrscheinlichkeit und damit eine erhöhte Lebensdauer.
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Re: Die Zeitdilatation - längst belegt von Kritikern geleugnet

Beitragvon contravariant » Do 9. Dez 2010, 01:14

Highway hat geschrieben:Mit Verlaub: Das sind Nebelgranaten! Ich möchte gerne wissen, wo jemals ein Experiment durchgeführt wurde, was die Lebensdauer eines ruhenden Myons zweifelsfrei gemessen wurde.

Lies dir halt den einen Link von Britta durch, da wird ein Experiment detailliert beschrieben. Ach übrigens: Erst schlau machen, dann rumpöbeln.
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