Sagnacinterferometer und Wunschdenken

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Sagnacinterferometer und Wunschdenken

Beitragvon Kurt » Do 21. Okt 2010, 18:28

Hallo Leute, in Wikipedia steht:

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1925 gelang es Albert Abraham Michelson und Henry G. Gale mit einem Interferometer von 613 m Länge und 339 m Breite nach diesem Prinzip die Rotation der Erde mit einer relativen Genauigkeit von 2% zu messen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Sagnac-Interferometer#Michelson-Gale-Versuch

Nun, das klingt etwas seltsam.
Denn so ist die Erdrotation, so meine Behauptung, nicht messbar.


Gruss Kurt
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Re: Sagnacinterferometer und Wunschdenken

Beitragvon Ernst » Do 21. Okt 2010, 19:04

Kurt hat geschrieben: Denn so ist die Erdrotation, so meine Behauptung, nicht messbar.

Ja Kurt, dann behauptest Du selbstverständlich was falsches. Solche Messungen werden heute abgewandelt mit Laserkreiseln durchgeführt.
Das ist eine so gefestigte Tatsache, daß man darüber nicht weiter reden muß.

Gruß
Ernst
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Re: Sagnacinterferometer und Wunschdenken

Beitragvon Kurt » Do 21. Okt 2010, 19:18

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Denn so ist die Erdrotation, so meine Behauptung, nicht messbar.

Ja Kurt, dann behauptest Du selbstverständlich was falsches. Solche Messungen werden heute abgewandelt mit Laserkreiseln durchgeführt.
Das ist eine so gefestigte Tatsache, daß man darüber nicht weiter reden muß.


Hallo Ernst, der Laserkreisel misst nicht die Erdrotation, er misst -seine- Drehungen auf der Erde, nicht der Erde selber.


Gruss Kurt
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Re: Sagnacinterferometer und Wunschdenken

Beitragvon Ernst » Fr 22. Okt 2010, 11:40

Kurt hat geschrieben: Hallo Ernst, der Laserkreisel misst nicht die Erdrotation, er misst -seine- Drehungen auf der Erde, nicht der Erde selber.

Ein Laserkreisel steht fest auf dem Meßobjekt. Er selbst hat keinerlei rotierenden Teile. Steht er fest auf dem Meßobjekt Erde, dann mißt er die Erdrotation.

Gruß
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Re: Sagnacinterferometer und Wunschdenken

Beitragvon Kurt » Fr 22. Okt 2010, 21:54

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Hallo Ernst, der Laserkreisel misst nicht die Erdrotation, er misst -seine- Drehungen auf der Erde, nicht der Erde selber.

Ein Laserkreisel steht fest auf dem Meßobjekt. Er selbst hat keinerlei rotierenden Teile. Steht er fest auf dem Meßobjekt Erde, dann mißt er die Erdrotation.


Hallo Ernst, wie sollte das denn gehen?


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Re: Sagnacinterferometer und Wunschdenken

Beitragvon Ernst » Sa 23. Okt 2010, 16:29

Kurt hat geschrieben: Hallo Ernst, wie sollte das denn gehen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Erdrotation
http://de.wikipedia.org/wiki/Laserkreisel
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Re: Sagnacinterferometer und Wunschdenken

Beitragvon Kurt » Sa 23. Okt 2010, 18:40

Hallo Ernst,

ich gehe nochmals zurück.

In Wiki steht:

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1925 gelang es Albert Abraham Michelson und Henry G. Gale mit einem Interferometer von 613 m Länge und 339 m Breite nach diesem Prinzip die Rotation der Erde mit einer relativen Genauigkeit von 2% zu messen.


Diese Behauptung stimmt nicht weil die physikalischen Voraussetzungen nicht gegeben sind.
Es ist nicht möglich mit einer solchen Anordnung, so wie sie es gemacht haben, die Erddrehung zu messen.
Denn dann müssten alle anderen Messungen zum Lichtverhalten Falschmessungen sein.
Dann würde MM nicht stimmen, die Lichtgeschwindigkeitsmessungen auf der Erdoberfläche nur lasch durchgeführt worden sein, GPS nicht anständig funktionieren.

Michelson und Gale haben sich selber was vorgemacht, und viele haben es einfach ungeprüft übernommen.
Sie konnten keine Differenz ablesen, sie haben ihre Einrichtung (Sagnac) so hingetrimmt dass die erwartete Differenz angezeigt wurde.


Gruss Kurt
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Re: Sagnacinterferometer und Wunschdenken

Beitragvon Ernst » So 24. Okt 2010, 10:54

Kurt hat geschrieben:
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1925 gelang es Albert Abraham Michelson und Henry G. Gale mit einem Interferometer von 613 m Länge und 339 m Breite nach diesem Prinzip die Rotation der Erde mit einer relativen Genauigkeit von 2% zu messen.

Diese Behauptung stimmt nicht weil die physikalischen Voraussetzungen nicht gegeben sind.
Michelson und Gale haben sich selber was vorgemacht, und viele haben es einfach ungeprüft übernommen.
Sie konnten keine Differenz ablesen, sie haben ihre Einrichtung (Sagnac) so hingetrimmt dass die erwartete Differenz angezeigt wurde.

Ja, Kurt, wenn Du meinst, der Sagnac-Effekt sei Spinnerei oder gar Betrug, dann hättest du recht.
Da er aber nun mal nachweislich existiert, ist auch zur Bestimmung der Erdrotation geeignet und die Messungen haben ihre Richtigkeit.
Kurt, das ist alles eine so gesicherte Erkenntnis, daß ich dazu nichts weiter sagen möchte. Auch wenn Du Dich gegen den Rest der Physikwelt stellen möchtest und deren Vertreter als Betrüger abstempeln willst..

Gruß
Ernst
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Re: Sagnacinterferometer und Wunschdenken

Beitragvon Kurt » So 24. Okt 2010, 11:58

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Code: Alles auswählen
1925 gelang es Albert Abraham Michelson und Henry G. Gale mit einem Interferometer von 613 m Länge und 339 m Breite nach diesem Prinzip die Rotation der Erde mit einer relativen Genauigkeit von 2% zu messen.

Diese Behauptung stimmt nicht weil die physikalischen Voraussetzungen nicht gegeben sind.
Michelson und Gale haben sich selber was vorgemacht, und viele haben es einfach ungeprüft übernommen.
Sie konnten keine Differenz ablesen, sie haben ihre Einrichtung (Sagnac) so hingetrimmt dass die erwartete Differenz angezeigt wurde.

Ja, Kurt, wenn Du meinst, der Sagnac-Effekt sei Spinnerei oder gar Betrug, dann hättest du recht.
Da er aber nun mal nachweislich existiert, ist auch zur Bestimmung der Erdrotation geeignet und die Messungen haben ihre Richtigkeit.
Kurt, das ist alles eine so gesicherte Erkenntnis, daß ich dazu nichts weiter sagen möchte. Auch wenn Du Dich gegen den Rest der Physikwelt stellen möchtest und deren Vertreter als Betrüger abstempeln willst..



Nein Ernst, das will ich nicht.
Ich versuche zu verstehen, das schliesst auch ein "so nicht" und etwas -Anstachelung- mit ein.

Das was mich stört ist das das sie eine Linienverschiebung -ermessen- haben die sie so nicht erhalten können.
Sie müssten eine Differenzfrequenz als Ergebnis haben.
Denn ihre -Verschiebung- um 0.xx Irgendwas Linienverschiebung bei einer solchen Anordnung nicht drin.
Denn sie haben keinen Nullpunkt von dem sie ausgehen könnten.
Schliesslich ist es ja nicht so einfach die Erde mal eben anzuhalten.
Und ein Nullpunkt der nicht da ist kann nicht als Referenz für eine Aussage zu einer Linienverschiebung verwendet werden.
Da hilft auch ein zusätzlich eingebrachter Lichtweg, der wegen seiner geringen Flächenumschliessung als Null gesetzt angeschaut werden kann, nichts.
Darum der "Hinweis" dass sie sich ev. selber was vorgemacht haben.

Gerade Sagnac ist insofern interessant weil er direkt einigen Postulaten der RT widerspricht.
Denn dann würde Licht je nach Laufrichtung auf der Erdoberfläche unterschiedlich schnell laufen.
Entweder kann man nicht so fein messen, ums zu erkennen, oder es hat niemand hingeschaut.
Der Meter würde dann auch Drehrichtungsabhängig (Erdrotation) sein.

Gruss Kurt
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Re: Sagnacinterferometer und Wunschdenken

Beitragvon Kurt » So 24. Okt 2010, 13:56

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Das was mich stört ist das das sie eine Linienverschiebung -ermessen- haben die sie so nicht erhalten können.
Sie müssten eine Differenzfrequenz als Ergebnis haben.
Denn ihre -Verschiebung- um 0.xx Irgendwas Linienverschiebung bei einer solchen Anordnung nicht drin.
Denn sie haben keinen Nullpunkt von dem sie ausgehen könnten.
Schliesslich ist es ja nicht so einfach die Erde mal eben anzuhalten.
Und ein Nullpunkt der nicht da ist kann nicht als Referenz für eine Aussage zu einer Linienverschiebung verwendet werden.
Da hilft auch ein zusätzlich eingebrachter Lichtweg, der wegen seiner geringen Flächenumschliessung als Null gesetzt angeschaut werden kann, nichts...


Also, mir ist auch nicht klar wie sie dieses Problem des fehlenden Nullpunkts gelöst haben. Das erinnert mich in gewisser Weise an Jupiterexperiment.


Angeblich dadurch dass ein kleiner Lichtweg mit eingezogen wurde.
Dieser ist dann so klein dass er nicht auf die Drehung reagiert.
Nur dieser kann wiederum nicht als Referenz verwendet werden weil dann der grosse Lichtweg 100% phasengleich bei der Anzeige zum kleinen sein müsste (wenn die Erde nicht rotieren würde).
Das ist mechanisch unmöglich.
Darum meine Behauptung dass sie sich selber etwas vorgegaukelt haben.

Ausserdem geht es mit einer konstanten Phasenverscheibung (festehende Verschiebung des Strichmusters gegen die (angebliche) Referenzlinien nicht).
Denn damit lässt sich keine kontinuierliche Drehung erkennen.


Gruss Kurt
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