Invarianz der LG

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Fr 25. Jun 2010, 23:00

Hallo JGC,

JGC hat geschrieben:Genau die Geschwindigkeit des Teilchens ist der springende Punkt..


Ja ist er.
Und zwar darf es nicht schneller sein als der Oszi anzuzeigen in der Lage ist.

Nimm den Strich der X-Ablenkung, lass ihn mit 1/10 c nach rechts gehen.
Lass noch einen Unterschied von 1 cm als mim Abstand zwischen den beiden Y-Signalen als ausreichend zu.
1 cm zu 1/10 c = die min Anzeige um Auswerten zu können.

Nun nimm zwei Messleitungen die 1000 Meter lang sind.
Leg sie nebeneinander aus, hin zu den beiden Lichtschranken.
Der Abstand der beiden Lichtschranken sei 1 cm
Nun schicke das Teilchen los, es sause mit 1/10 c von links nach rechts.
Es durchläuft die Strecke von 1 cm mit 1/10 c
Die beiden Lichtschranken schicken nun ihr Signal los.
Der Oszi zeigt nun die beiden Signale im Abstand von 1 cm an.

Stimmt du mir zu wenn ich sage dass die Länge der Kabel keine Rolle spielt, die Laufdauer auf ihnen vollkommen egal ist!
Sie müssen gleich lang sein, sich gleich verhalten, zur Erdoberfläche ruhen.

Wenn du nun die beiden Lichtschranken 2 cm auseinanderlegst, das Teilchen wiederum losschickst, dann sind die beiden Anzeigen am Oszi 2 cm auseinander.
Denn es hat die doppelte Strecke zu überwinden bis es die beiden Lichtschranken durchläuft.
OK?

Nun lege die beiden Lichtschranken 50 meter auseinander.
Wie schnell kann jetzt das Teilchen die Strecke überwinden um nicht unter die 1 cm Grenze am Oszi zu kommen.
Sicherlich ein Vielfaches von c
Die Übertragungsgeschwindigkeit des Signals von den Lichtschranken zum Oszi spielt also hier keine Rolle.

Übrigens: es gibt keinen Grund warum ein Teilchen nicht schneller als c sein kann!.


Gruss Kurt
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon JGC » Di 29. Jun 2010, 07:30

Hallo Kurt..


Zu deinem 1000 Meter langen Messkabel..


Mach mal die Messung, wenn das Kabel lang gerade ausgestreckt ist und mach mal die Messung, wenn das Kabel auf der Rolle aufgewickelt ist, dann wirst du schon einen Unterschied sehen können...


JGC
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Di 29. Jun 2010, 07:44

Hallo Kurt !

Übrigens: es gibt keinen Grund warum ein Teilchen nicht schneller als c sein kann!.


Du musst genau sagen, um welches Teilchen es sich handelt !
Wenn du ein massebehaftetes Teilchen meinst, dann wirst du recht haben.
Wenn du einen masselosen Lichtimpuls (ein Photon) meinst, dann funktioniert das
nicht.
Das massebehaftete Teilchen kann Überlichtgeschwindigkeit haben, wenn es
von einem bewegten Medium in ein gegenläufiges Medium übertritt.
Ein masseloses Teilchen nimmt sofort die Weiterleitungsgeschwindigkeit des nächstem Mediums an.

Hannes
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Di 29. Jun 2010, 16:19

JGC hat geschrieben:Zu deinem 1000 Meter langen Messkabel..

Mach mal die Messung, wenn das Kabel lang gerade ausgestreckt ist und mach mal die Messung, wenn das Kabel auf der Rolle aufgewickelt ist, dann wirst du schon einen Unterschied sehen können...


Hallo JGC,
das hängt u.a. davon ab ob du geschirmtes Kabel verwendest oder nicht.

Ich hab im -Experiment- zwei gleich lange, längs ausgezogene, Leitungen verwendet.
In diesen läuft das jeweilige Signal gleich lang.
Somit spielt es keine Rolle wie lange die Verzögerung dauert.
Wenn nun die Geschwindigkeit eines Teilcnes beurteilt wird so darf es durchaus sein dass das schneller läuft als die Messignale übermittelt werden.
Sie verzögern ja die Messsignale gleich stark.

Entscheidend ist dass der Oszi es auch darstellen kann.
Damit ihm das sicher gelingt hab ich die zu beurteilende Strecke -sehr lang- gemacht.
Darum die langen Messstrippen zu den Lichtschranken.

Gruss Kurt
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Di 29. Jun 2010, 16:27

Hannes hat geschrieben:
Übrigens: es gibt keinen Grund warum ein Teilchen nicht schneller als c sein kann!.

Du musst genau sagen, um welches Teilchen es sich handelt !
Wenn du ein massebehaftetes Teilchen meinst, dann wirst du recht haben.
Wenn du einen masselosen Lichtimpuls (ein Photon) meinst, dann funktioniert das
nicht.
Das massebehaftete Teilchen kann Überlichtgeschwindigkeit haben, wenn es
von einem bewegten Medium in ein gegenläufiges Medium übertritt.
Ein masseloses Teilchen nimmt sofort die Weiterleitungsgeschwindigkeit des nächstem Mediums an.


Hallo Hannes,
das sollte eigentlich klar sein.
Ein Masseloses Teilchen gibts nicht.

Alles was mit -Licht- zu tun hat hat nichts mit einem Teilchen zu tun.
Lichtübermittlung ist Weitergabe von longitudinal wirkenden Druckunterschieden im Medium.
Und da hängt es vom Medium ab, von dessen Ortsumständen, wie schnell das geschieht.

Wenn man Licht betrachtet dass durch Materie geht dann gibt es interessante Vorgänge.
Das Licht läuft dann mit dem ortsüglichem c das diese Materie bereitstellt.

Wenn dieses Medium sich bewegt dann läuft dieses Licht nicht mit c +- v des Mediums, sondern mit c +- v und einem Korrekturfaktor.
Dieser ist abhängig vom Abstand zur Erde und der Menge dieses Mediums.
Stichwort Sagnac.

Gruss Krt
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Di 29. Jun 2010, 17:35

Hallo Kurt !

das sollte eigentlich klar sein.
Ein Masseloses Teilchen gibts nicht.


Ja, das ist auch so ein Sprachfehler , diesmal von mir.Ich müsste sagen Impulse.

Da das Licht auf verschiedene Art erzeugt wird, erwecken gewisse Entstehungsarten
den Eindruck von Teilchen. Es sind aber aller Wahrscheinlichkeit nach nur
ganz kurze Wellenimpulse, die beim "Quantensprung" frei werden.
Dies zum Unterschied von kontinuierlich an einem Dipol erzeugten
Radio- oder Radarwellen.

Besonders die Quantenphysiker gebrauchen das Teilchenmodell für ihre
verschränkten Photonen.
Da in dieser Fachrichtung sehr viele neue Erkenntnisse im Gange sind,
solltest du dich damit befassen.


Es gibt daher noch kein allgemein gültiges Modell der Lichtimpulse.
Da Lichtimpulse Energie transportieren,ist eine generelle Masselosigkeit
auch nicht 100% ig anzunehmen.

Der große Unterschied zwischen massebehafteten Teilchen und fast masselosen Impulsen zeigt sich hauptsächlich bei der Weiterleitung.

Mit Gruß Hannes
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Di 29. Jun 2010, 19:39

Hannes hat geschrieben:Da das Licht auf verschiedene Art erzeugt wird, erwecken gewisse Entstehungsarten
den Eindruck von Teilchen. Es sind aber aller Wahrscheinlichkeit nach nur
ganz kurze Wellenimpulse, die beim "Quantensprung" frei werden.
Dies zum Unterschied von kontinuierlich an einem Dipol erzeugten
Radio- oder Radarwellen.


Hallo Hannes, prinzipiell besteht kein Unterschied zwischen Licht und Funk.
Es handelt sich um jeweils rein mechanische Vorgänge.
Um Licht mit konstanter Frequenz zu erzeugen ist genau so zu verfahren wie beim Funkdipol.
Es ist ein Resonanzkörper zur Verfügung zu stellen der die Frequenz festlegt.
dann ist dafür zu sorgen dass die Resonanz sich aufbauen und erhalten kann.

Sowohl bei Licht als auch bei Funk ergibt eine kurze Anregung nur einen sehr begrenzte Schwingung.
Es dürften nur wenige Schwingungszüge sein, die noch dazu schnell in ihrer Amplitude abklingen.
So ein Ereignis ist z.B. dann gegeben wenn ein Elektron seinen angestmmten Platz im Resonanzkörper -Atom- wechselt.
Dabei macht es Einschwingbewegungen in seiner position zum kern und zu den anderen Elektronen.
Diese Bewegung ist das was man einen kurzen Lichtpuls nennt.
Sobald das Elektron seinen Plaatz eingenommen hat, sich nicht mehr bewegt, ist die Schwingung, somit der Lichtblitz, auch Geschichte.


Hannes hat geschrieben:Besonders die Quantenphysiker gebrauchen das Teilchenmodell für ihre
verschränkten Photonen.
Da in dieser Fachrichtung sehr viele neue Erkenntnisse im Gange sind,
solltest du dich damit befassen.


Was haben denn die Quantenphysiker!
Angenommene Quanten, es gibt keine.
Angenommene Lichtteilchen, es gibt keine.
Also worauf ist die Quantenphysik aufgebaut!
Auf Angenommenes.


Hannes hat geschrieben:Es gibt daher noch kein allgemein gültiges Modell der Lichtimpulse.
Da Lichtimpulse Energie transportieren,ist eine generelle Masselosigkeit
auch nicht 100% ig anzunehmen.


Wie sollte es denn ein brauchbares Modell geben wenn auf der Falschinterpretation des Photoeffekts festgehalten wird.
Sobald der Photoeffekt frei von Falschgvorstellungen ist kanns mit dem Verständnis ums Licht konstruktiv weitergehen.

Hannes hat geschrieben:Der große Unterschied zwischen massebehafteten Teilchen und fast masselosen Impulsen zeigt sich hauptsächlich bei der Weiterleitung.


Es gibt keine fast masselosen Impulse, es gibt überhaupt keine Impulse, weder so noch so.
Denn der Begriff Impuls steht für Vorgänge die sich ereignen.
Und dahinter hat etwas zu geschehen/zu stehen.
Es ist die Mechanik die dahintersteht.
Ein Impuls kann also nichts transportieren weil er ein Bezeichner ist der für etwas steht dass abläuft.
Enegie transportieren geht nun mal überhaupt nicht.
Denn wie sollte eine Zahl von einem Hilfsbegriff transportiert werden?
Mit einem Hilfsbegriff (Impuls) der ein Bezeichner für Vorgänge ist die rein mechjanischer Natur sind,
gehts halt nicht.


Gruss Kurt
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Di 29. Jun 2010, 20:35

Hallo Kurt !

Was haben denn die Quantenphysiker!
Angenommene Quanten, es gibt keine.
Angenommene Lichtteilchen, es gibt keine.
Also worauf ist die Quantenphysik aufgebaut!
Auf Angenommenes.


Auf diesen Ausspruch sollte dir ein Quantenphysiker antworten.

Vielleicht kannst du Anton Zeilinger kontaktieren, der kann dir mehr sagen als ich.
Mich würde die Antwort auch interessieren.

Hannes
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Di 29. Jun 2010, 20:52

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !

Was haben denn die Quantenphysiker!
Angenommene Quanten, es gibt keine.
Angenommene Lichtteilchen, es gibt keine.
Also worauf ist die Quantenphysik aufgebaut!
Auf Angenommenes.


Auf diesen Ausspruch sollte dir ein Quantenphysiker antworten.

Vielleicht kannst du Anton Zeilinger kontaktieren, der kann dir mehr sagen als ich.
Mich würde die Antwort auch interessieren.


Naja, ob da Anton Zeilinger sich die Mühe macht?
Wohl eher nicht.
Ich hab sein Buch angefangen zu lesen, recht interessant.
Nur das mit den Photonen, speziell mit deren Erzeugung, da ist soviel hineininterpretiert das man sich schon fragt wie denn das gehen sollte, wieso er an sowas glaubt.
Wen ich ihm sage(n würde) dass seine Photonen nichts anderes als kurze Lichtblitze sind, ausgestattet mit einer unterschiedlichen Phasenlage zueinander, welche im Kristall durch rein dessen mechanische Schwingungen festgelegt wird, dann wird für ihn eine Welt zusammenbrechen oder ich in der Donau landen, und zwar mit der Schnauze voraus.

Da die Phasenlage der Lichtpulse, welche unter der Donau durchgeschickt werde, ja von vorneherein feststeht, ist es auch kein Wunder dass sich die Verhältnnisse die er beschreibt, einstellen.
Das die Summe der horizontal/vertikal polrisierten Lichtpulse pro Duchgang immer gleich ist.

Es bedarf keiner spukhaften Fernwirkung, Albert Einstein hat sich auch dagegen gewehrt, um das Ergebniss zu erklären.
Die Anzahl der so oder so polarisierten Lichtpulse ist von vorneherein festgelegt, und zwar in der mechanischen Schwingung des Erzeugerkristalls.
Denn das ist leicht erkennbar, die Anregung muss haaaargeneu stimmen, sonnst stellt sich das gewünschte Ergebnis nicht ein.
Spukhafte Fernwirkung, in diesem Zusammenhang ein Trugschluss, eine illusion.


Gruss Kurt
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Di 29. Jun 2010, 21:38

Hallo Kurt !

Naja, ob da Anton Zeilinger sich die Mühe macht?
Wohl eher nicht.
Ich hab sein Buch angefangen zu lesen, recht interessant.
Nur das mit den Photonen, speziell mit deren Erzeugung, da ist soviel hineininterpretiert das man sich schon fragt wie denn das gehen sollte, wieso er an sowas glaubt.
Wen ich ihm sage(n würde) dass seine Photonen nichts anderes als kurze Lichtblitze sind, ausgestattet mit einer unterschiedlichen Phasenlage zueinander, welche im Kristall durch rein dessen mechanische Schwingungen festgelegt wird, dann wird für ihn eine Welt zusammenbrechen oder ich in der Donau landen, und zwar mit der Schnauze voraus
.

Ja, du hast dir sogar schon die Mühe gemacht, sein Buch zu lesen.
Also weißt du ja ziemlich Bescheid.Wo kann man das Buch bekommen ?

Es kann schon sein, dass seine Photonen ultrakurze Lichtblitze sind.
Und die Polarisation ist aus der Optik kein unbekanntes Gebiet.
Die Verschränkungen sind trotzdem eine sehr interessante Erscheinung.

Es ist ja nicht unbedingt notwendig, dass du in die Donau baden gehst.
Du kannst ja auch in die ALTE DONAU gehen, das ist ein vorzügliches
Badegewässer.

Mit Gruß

Hannes
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