JGC hat geschrieben:Genau die Geschwindigkeit des Teilchens ist der springende Punkt..
Ja ist er.
Und zwar darf es nicht schneller sein als der Oszi anzuzeigen in der Lage ist.
Nimm den Strich der X-Ablenkung, lass ihn mit 1/10 c nach rechts gehen.
Lass noch einen Unterschied von 1 cm als mim Abstand zwischen den beiden Y-Signalen als ausreichend zu.
1 cm zu 1/10 c = die min Anzeige um Auswerten zu können.
Nun nimm zwei Messleitungen die 1000 Meter lang sind.
Leg sie nebeneinander aus, hin zu den beiden Lichtschranken.
Der Abstand der beiden Lichtschranken sei 1 cm
Nun schicke das Teilchen los, es sause mit 1/10 c von links nach rechts.
Es durchläuft die Strecke von 1 cm mit 1/10 c
Die beiden Lichtschranken schicken nun ihr Signal los.
Der Oszi zeigt nun die beiden Signale im Abstand von 1 cm an.
Stimmt du mir zu wenn ich sage dass die Länge der Kabel keine Rolle spielt, die Laufdauer auf ihnen vollkommen egal ist!
Sie müssen gleich lang sein, sich gleich verhalten, zur Erdoberfläche ruhen.
Wenn du nun die beiden Lichtschranken 2 cm auseinanderlegst, das Teilchen wiederum losschickst, dann sind die beiden Anzeigen am Oszi 2 cm auseinander.
Denn es hat die doppelte Strecke zu überwinden bis es die beiden Lichtschranken durchläuft.
OK?
Nun lege die beiden Lichtschranken 50 meter auseinander.
Wie schnell kann jetzt das Teilchen die Strecke überwinden um nicht unter die 1 cm Grenze am Oszi zu kommen.
Sicherlich ein Vielfaches von c
Die Übertragungsgeschwindigkeit des Signals von den Lichtschranken zum Oszi spielt also hier keine Rolle.
Übrigens: es gibt keinen Grund warum ein Teilchen nicht schneller als c sein kann!.
Gruss Kurt
