Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Do 31. Okt 2019, 07:08

Mikesch hat geschrieben:Miaaauuu

:lol: :lol: :lol:
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Do 31. Okt 2019, 07:12

Zasada hat geschrieben:...
Bild
Die verlängerten Strecken der Lichtuhr werden aus der Perspektive vom bewegten S' zwar "gesehen", die Spiegel der Anordnung werden aber sowohl in S', als auch in S von den Lichtstrahlen gleichzeitig erreicht: ...

Ganz genau.


...die verlängerte Strecke existiert nicht!!!!!

Im bewegten System schon, deswegen gilt im bewegte System.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Do 31. Okt 2019, 09:08

Lagrange hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:...
Bild
Die verlängerten Strecken der Lichtuhr werden aus der Perspektive vom bewegten S' zwar "gesehen", die Spiegel der Anordnung werden aber sowohl in S', als auch in S von den Lichtstrahlen gleichzeitig erreicht: ...

Ganz genau.


...die verlängerte Strecke existiert nicht!!!!!

Im bewegten System schon, deswegen gilt im bewegte System.


Nichts durcheinander bringen.
Es gilt die SRT.
In der SRT gilt nicht.

Wikipedia (bitte genau lesen):
"Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen."
.

Die Photonen erreichen den Lichtuhr-Spiegel unten und den Lichtuhr-Spiegel oben (sowohl aus Sicht des Beobachters am Bahnsteig! als auch aus Sicht des Beobachters im Zug!) gleichzeitig: nicht zeitversetzt.

.
Die von Daniel K. beschriebene Situation ist:
Der Beobachter in S' rast an S vorbei und betrachtet die Ereignisse, die aus seiner Sicht in S passieren.
Nun "sieht" er die verlängerten Strecken: die reell stattfindenden Spiegel-Reflexionen der Lichtuhr (Ereignisse in S) finden jedoch nicht nur sowohl für ihn, als auch für den Beobachter in S gleichzeitig statt, sondern (konsequenterweise): die Ereignispunkte, an den die Photonen in S jeweils den oberen und den unteren Spiegel erreichen, ereignen sich in S und in S' simultan.
D.h.: die verlängerte Strecke existiert nicht: die Verzögerung, die in S' wahrgenommen wird, hat nur mit der Entfernung der Systeme und mit der Endlichkeit der Signalgeschwindigkeit zu tun.

Somit wird Einsteins Kategorienfehler korrigiert: es geht nun nicht mehr um die Realität der sich verzögernden Zeit, sondern um die Realität des sich entsprechend verringenden (Anflug an S) und vergrößernden (Wegflug von S) Abstandes zwischen dem ruhenden S und dem bewegten S'.
Verläuft die Bewegungsachse von S' dicht (z.B. unendlich dicht) an der Lichtuhr, so wird
in dem Augenblick, in dem S' sich auf der Höhe von S befindet (fast) kein Unterschied der Taktfrequenz der Lichtuhr zwischen S und S' registriert.

Im Klartext: Doppler → keine "Relativität der Gleichzeitigkeit" der Ereignisse.

Es gibt eine Realität, einen Abstand zwischen den Spiegeln einer Lichtuhr und eine Zeit, welche die Photonen benötigen, um diesen Abstand zu bewältigen.

Es gibt keine SRT.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Mikesch » Do 31. Okt 2019, 10:01

Zasada hat geschrieben:Nichts durcheinander bringen.
Es gilt die SRT....

Es gibt keine SRT.
Meine Güte. Eine Qualitätsaussage der ungelernten Hilfskraft Laberbacke Zasada.
:mrgreen:
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Do 31. Okt 2019, 10:03

Zasada hat geschrieben:...Die von Daniel K. beschriebene Situation ist:
Der Beobachter in S' rast an S vorbei und betrachtet die Ereignisse, die aus seiner Sicht in S passieren.
Nun "sieht" er die verlängerten Strecken: die reell stattfindenden Spiegel-Reflexionen der Lichtuhr (Ereignisse in S) finden jedoch nicht nur sowohl für ihn, als auch für den Beobachter in S gleichzeitig statt, sondern (konsequenterweise): die Ereignispunkte, an den die Photonen in S jeweils den oberen und den unteren Spiegel erreichen, ereignen sich in S und in S' simultan.
D.h.: die verlängerte Strecke existiert nicht: die Verzögerung, die in S' wahrgenommen wird, hat nur mit der Entfernung der Systeme und mit der Endlichkeit der Signalgeschwindigkeit zu tun.

Somit wird Einsteins Kategorienfehler korrigiert: es geht nun nicht mehr um die Realität der sich verzögernden Zeit, sondern um die Realität des sich entsprechend verringenden (Anflug an S) und vergrößernden (Wegflug von S) Abstandes zwischen dem ruhenden S und dem bewegten S'.
Verläuft die Bewegungsachse von S' dicht (z.B. unendlich dicht) an der Lichtuhr, so wird
in dem Augenblick, in dem S' sich auf der Höhe von S befindet (fast) kein Unterschied der Taktfrequenz der Lichtuhr zwischen S und S' registriert.

Im Klartext: Doppler → keine "Relativität der Gleichzeitigkeit" der Ereignisse.

Es gibt eine Realität, einen Abstand zwischen den Spiegeln einer Lichtuhr und eine Zeit, welche die Photonen benötigen, um diesen Abstand zu bewältigen.

Es gibt keine SRT.

Die Relativisten werden behaupten, dass, wegen der RdG, das Licht nicht zur gleichen Zeit in beiden System vom unteren Spiegel reflektiert wurde.

Und Einstein schreibt in ZEBK: "Eine analoge Überlegung - auf die H- und Z-Achse angewandt - liefert, wenn man beachtet, daß sich das Licht längs dieser Achsen vom ruhenden System aus betrachtet stets mit der Geschwindigkeit fortpflanzt..."

wodurch er die ZD begründet.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Do 31. Okt 2019, 10:37

@Lagrane

Es gelten die relativistischen, nicht von mir modifizierten Aussagen:

Wikipedia (bitte genau lesen):
"Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen."
.

Die Photonen erreichen den Lichtuhr-Spiegel unten und den Lichtuhr-Spiegel oben (sowohl aus Sicht des Beobachters am Bahnsteig! als auch aus Sicht des Beobachters im Zug!) gleichzeitig: nicht zeitversetzt.

Diese Aussagen sind eindeutig, aus der relativistischen Sicht nicht auszuhebeln.

Die Photonen erreichen den Lichtuhr-Spiegel unten und den Lichtuhr-Spiegel oben gleichzeitig: nicht zeitversetzt.

Sowohl für S als auch für S'.
Geritzt.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Do 31. Okt 2019, 11:10

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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Do 31. Okt 2019, 11:38

Lagrange hat geschrieben:http://mahag.com/srt/uhr.php

Bild

Bild


Schöne Animation, die Zeigt, dass die Länge der Lichtstrecken in S und in S' zwar unterschiedlich ist, nicht aber die Ereignispunkte der Reflexion. Diese sind in S und in S' gleichzeitig.

Wikipedia (bitte genau lesen):
"Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen."

Gleichzeitig in S und S' bedeutet gleichzeitig, nicht zeitversetzt in S und S'.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Do 31. Okt 2019, 12:33

So sollte die Animation aussehen, um die Situation mit der Lichtquelle "auf der halben Höhe des Zuges" und die Gleichzeitigkeit in S und in S' abzubilden:

IMG_6065.PNG
Abb.
Rote vertikale Linien markieren die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse im S und im längs der x-Achse bewegten Beobachter-System S' ("absolut", weil in S und in S' gültig).
Die Gleichzeitigkeit im oberen Teil der Grafik kann getrennt für Lichtuhr-Situation betrachtet werden.
IMG_6065.PNG (33.33 KiB) 2720-mal betrachtet


Es gilt:
Wikipedia (bitte genau lesen):
"Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen."

Die fanatischen Theorie-Trolle sind erledigt - SRT demoliert, egal was noch fürn Driss vom Mutanten kommt.
Zuletzt geändert von Zasada am Do 31. Okt 2019, 12:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Do 31. Okt 2019, 12:35

Zasada hat geschrieben:Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass es einen vor mir gab, der die gekippte Lichtuhr nochmal senkrecht zur Bewegungsrichtung drehte, Daniel K.

Wozu sollte das auch gut sein. Zeigt nur wieder mal das du absolut keine Ahnung hast wovon du redest. Es macht nämlich absolut keinen Unterschied von wo du schaust. Ob die Uhr nun im Zug normal steht und du von der Seite schausut, oder die Unhr in den Zug legst und von oben schaust. Das Bild ist immer dasselbe: Die Uhr bewegt sich in beiden fällen von links nach rechts. Und auch wenn du von oben schaust muss das Licht der Lichtuhr gem. Pythagoras mehr Strecke zurücklegen bei gleicher Lichtgeschwindigkeit, das geht nur wenn die Zeit dilatiert.

Du bist sowas von ausgezählt...
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