Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Di 1. Okt 2019, 15:52

Zasada hat geschrieben:Doch gibt es, aus Sicht vom Bahnsteig. Püppchen.

Nö, das Licht verhält sich aus Sicht des Bahnsteig immer gleich, ganz egal ob da ein Zug vorbei fährt.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Daniel K. » Di 1. Okt 2019, 15:59

Zasada hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:Wenn es wirklich verstanden werden will, dann muss "gleichzeitig" mathematisch wie "gleichhöhig" gesehen werden.

Meinst du "gleichhöhig" in diesem Sinn? Wikipedia: "Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen."

Ich hatte es erklärt, dabei erklärt sich der Begriff schon von alleine.

... gegeben sind zwei Punkt bei x = - 1 und x = + 1 mit gleicher Höhe y = 1. Beide Punkt sind also gleichhöhig!

Es ist so einfach, nimm zwei gleiche Regale:

BildBild

Stelle die in einem Abstand von 1 m nebeneinander und dich dazwischen, dann einen Zollstock und messe die Höhe beider Regale, sagen wir mal die beträgt auch je 1 m. Dann sind beide Regale gleichhoch, in dem Koordinatensystem des Raumes. Bedingung ist, die x-Achse liegt parallel zum Boden. Nun nimm wen der auf dem Boden liegt und etwas zur Seite gerollt ist, die x-Achse seines Ruhesystems ist gegenüber der deinen eben etwas gedreht oder gekippt, wenn der nun die Höhe beide Regale misst, in seinem System, also die y-Werte auf seiner Achse, dann sind beide eben nicht mehr gleich. In seinem System sind beide Regale also nicht gleichhöhig.

Das ist so billig trivial einfach, und dennoch scheitern fast alle Kritiker schon an diesem Punkt, du natürlich auch.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Di 1. Okt 2019, 16:08

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Doch gibt es, aus Sicht vom Bahnsteig. Püppchen.

Nö, das Licht verhält sich aus Sicht des Bahnsteig immer gleich, ganz egal ob da ein Zug vorbei fährt.


Nicht wenn vom Bahnsteig aus auf Blitze im Zug geschaut wird, und nicht wenn sich der Beobachter für bewegt hält.
Püppchen.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Di 1. Okt 2019, 16:36

Daniel K. hat geschrieben:... gleichhöhig!

Deine Dummheit ist internetweit bekannt! :lol: :lol: :lol:
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Ernst » Di 1. Okt 2019, 16:39

Lagrange hat geschrieben:Ich verstehe nicht was du willst. Alles ins BS Zug transformieren oder was? Trotzdem bleibt alles gleich wie es nach dem Relativitätsprinzip auch sein muss,

Ich will Galileitransformation. In S ist die Geschwindigkeit des Mittelpunkts Null und das Licht läuft zur Mitte mit c von einer Seite und mit -c von der anderen Seite . Nach Galilei verändern sich diese Werte im Zugsystem auf -v des Mittelpunkts und auf und auf c-v von einer Seite und -c-v von der anderen Seite.

Deine Animation zeigt das Bahnofsystem. Darüberhinaus noch den Mittelpunkt aus Sicht des Zugsystems. Fehlt noch für den letzteren Fall das Licht jetzt mit c-v von einer Seite und -c-v von der anderen Seite. Und dann treffen sie sich auch wieder im Mittelpunkt.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Di 1. Okt 2019, 17:22

Das Licht und die LG in S' hat mit dem Licht und mit der LG in S nichts zu tun.
Die Geschwindigkeiten und die Gleichzeitigkeiten werden ausschliesslich innerhalb des jeweilig EIGENEN Systems betrachtet. Das heißt, es wird in S nicht auf die Simultanität in S' und in S' nicht auf die Simultanität in S geschaut, sondern es wird in S die Simultanität der Ereignisse in S und in S' die Simultanität der Ereignisse in S' untersucht.
Die Ursache der Simultanität in S' ist aber die Simultanität in S. Erfolgen nämlich Ereignisse A und B nicht simultan, so sind es Ereignisse A' und B' auch nicht (Konstanz der LG und der gleiche Abstand zwischen A/A' und B/B' vorausgesetzt).
Die Simultanität von A und B wird von S nach S' übertragen (senkrecht bezüglich Bewegungsachse orientierte Übertragungsstrecke, grün markiert).
Diese Simultanität pflanzt sich dann in S' fort, bis zum Aufleuchten von L'.
L' signalisiet dann die Simultanität der Ereignisse A' und B', welche (selbstredend) von der Simultanität der Ereignisse A und B hervorgerufen wird.
.
Es handelt sich also bei meinem Modell ausdrücklich um die Methode der Bestimmung der Simultanität der Licht-Ereignisse A und B des Systems S, welche in S' vorgenommen wird.
...Nicht etwa um die schwachsinnige Bestimmung der Empfangsgleichzeitigkeit der von A und B herkommenden Signale, die einen sinnlos zwischen den Ereignispunkten postierten und dazu bewegten Beobachter sowieso ungleichzeitig erreichen...
Dies ist nämlich der Grund, warum SRT schwachsinnig ist.

Bild
Zuletzt geändert von Zasada am Mi 2. Okt 2019, 07:53, insgesamt 10-mal geändert.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Di 1. Okt 2019, 17:42

Ernst hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ich verstehe nicht was du willst. Alles ins BS Zug transformieren oder was? Trotzdem bleibt alles gleich wie es nach dem Relativitätsprinzip auch sein muss,

Ich will Galileitransformation. In S ist die Geschwindigkeit des Mittelpunkts Null und das Licht läuft zur Mitte mit c von einer Seite und mit -c von der anderen Seite . Nach Galilei verändern sich diese Werte im Zugsystem auf -v des Mittelpunkts und auf und auf c-v von einer Seite und -c-v von der anderen Seite.

Deine Animation zeigt das Bahnofsystem. Darüberhinaus noch den Mittelpunkt aus Sicht des Zugsystems. Fehlt noch für den letzteren Fall das Licht jetzt mit c-v von einer Seite und -c-v von der anderen Seite. Und dann treffen sie sich auch wieder im Mittelpunkt.
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.


Die Animation steht schon oben.

Bild
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Di 1. Okt 2019, 17:51

Zasada hat geschrieben:
Nicht wenn vom Bahnsteig aus auf Blitze im Zug geschaut wird, und nicht wenn sich der Beobachter für bewegt hält.
Püppchen.

Doch, auch dann kommt das Licht von A und B immer noch gleich bei L an. Daran kann kein Zug etwas ändern. Und zwei Lichtstrahlen die von den Lampen A' und B' erreichen L auch gleichzeitig, wenn diese Lampen für Denjenigen in S gleichzeitig blitzen.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Di 1. Okt 2019, 18:27

McMördo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
Nicht wenn vom Bahnsteig aus auf Blitze im Zug geschaut wird, und nicht wenn sich der Beobachter für bewegt hält.
Püppchen.

Doch, auch dann kommt das Licht von A und B immer noch gleich bei L an. Daran kann kein Zug etwas ändern. Und zwei Lichtstrahlen die von den Lampen A' und B' erreichen L auch gleichzeitig, wenn diese Lampen für Denjenigen in S gleichzeitig blitzen.

Dann ist die LG in S gleich c und in S' nicht c.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Ernst » Mi 2. Okt 2019, 10:04

Zasada hat geschrieben:Die Simultanität von A und B wird von S nach S' übertragen (senkrecht bezüglich Bewegungsachse orientierte Übertragungsstrecke, grün markiert).

Siehst du, schon unmöglich. Du verwendest c konst in allen Systemen. Das ist SRT und folglich gibts im bewegten System eine ortsabhängige Zeitachse. In dem Moment deiner "Simultanübertragung" t=0 bei A und B steht die Uhr bei A' auf t1 und die Uhr bei B' auf t2. Und schon ist die Simultanität in S' futsch.

Dein Dilemma ist, das du mit c konst die SRT ansetzt und dann mit der universellen Galileizeit rumbastelst.
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