Ernst hat geschrieben:Wenn man wie Einstein annimmt, daß c in allen IS stets konstant ist, dann stehen der ortsunabhängigen Zeit im Quellensystem ortsabhängige Zeiten in anderen IS gegenüber.
Das geht überhaupt nicht anders.
Natürlich geht es anders. Das Licht muss mit jeder Geschwindigkeit unterwegs sein aber das Auge (und andere Instrumente) reagiert nur auf LG-Anteile.
Fresnel to Arago (1818)
Mein lieber Freund,
Durch Ihre feinen Experimente mit dem Licht der Sterne haben Sie gezeigt, dass die Bewegung der Erdkugel keinen spürbaren Einfluss auf die Brechung der von diesen Sternen ausgehenden Strahlen hat. Wie Sie hervorgehoben haben, kann man dieses bemerkenswerte Ergebnis innerhalb der Emissionstheorie nur erklären, indem man davon ausgeht, dass die Lichtquellen den Lichtteilchen eine unendliche Vielfalt unterschiedlicher Geschwindigkeiten verleihen und dass diese Teilchen das Sehorgan nur mit einer dieser Geschwindigkeiten oder zumindest zwischen sehr engen Grenzen beeinflussen, so dass etwa ein Zehntausendstel mehr als genug ist, um das Gefühl zu verhindern. Die Notwendigkeit dieser Hypothese gehört nicht zu den trivialsten Schwierigkeiten für die Theorie der Emission; denn wovon hängt die Wahrnehmung ab? - Über den Einfluss von Lichtteilchen auf den Sehnerv? Aber diese Auswirkungen werden durch eine Erhöhung der Geschwindigkeit nicht unbemerkt bleiben. - Über die Art und Weise, wie es in der Pupille gebrochen wird? Aber das rote Teilchen zum Beispiel, für das die Geschwindigkeit um etwa 2 % verringert wird, würde noch weniger gebrochen werden als die violetten Strahlen und nicht außerhalb der Grenzen des Spektrums verlaufen, das die Grenzen des Sehens bildet.