Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Sa 28. Sep 2019, 09:42

Lagrange hat geschrieben:
Wikipedia: "Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen."

Oh, was für ein Wunder! :lol: :lol: :lol:

Wenn sich zwei Lichtsignale gleich schnell ausbreiten dann erreichen sie zwei gleich weit entfernte Punkte gleichzeitig. :lol: :lol: :lol:


Hier geht es um die Ortsänderung von A und B senkrecht zur Bewegungsrichtung.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon JGC » Sa 28. Sep 2019, 11:35

McMurdo hat geschrieben:
JGC hat geschrieben:Wäre es da nicht vernünftiger, sich auf "In etwa" zu einigen?? Beobachtungen aus der Ferne können doch auch nur UNGEFÄHR aussagen, WAS dort ist und wie es von statten geht.. Um es GENAU zu sagen müsste man direkt vor ORT sein

Da müsstest schon konkret werden was nun "aus der Ferne" bedeutet. Denn klar ist: Alles was wir beobachten ist zwangsläufig immer "aus der Ferne". Wir sind ja z.B. noch nie exakt dort gewesen wo z.B. ein Atom vermessen wurde, auch das geschieht immer nur "aus der Ferne".


Nun.. man müsste quasi "dabei" sein..
Einmal als Beobachter, der gerade selbst so "groß wie ein Atom (oder auch kleiner) ist, oder im umgekehrten Falle müsste der Beobachter SO groß sein wie z.B. ein ganzer Stern oder gar eine Galaxie..

Der springende Punkt ist die Trägheit..

Als "kleiner" Beobachter kann man viel kürzere Wellenlängen messen, schnellere Vorgänge beobachten und kürzeren Zeiträume wahr nehmen, was zur Folge hat, das all das Geschehen "außerhalb" dieser "Wahrnehmungsgrenzen" (wo man drunter oder darüber hinaus GAR NICHTS oder nur noch sehr ungenaue Beobachtungen/Messungen machen kann (Ist das die Heissenbergsche Grenze?)

Um es mal an einem Beispiel zu verdeutlichen..
WIR als Mensch, nehmen wir mal an, Durchschnittsgröße 175cm atmen z.B. die Luft SO ein wie wir es im gesunden Zustand kennen..
Wären wir aber nur noch ein Hundertstel so groß, also nur 1,75cm, dann würde die Lunge schon erhebliche Probleme kriegen, da ja dann die Lungenbläschen ebenso 100 mal kleiner sind gegenüber den gleich groß gebliebenen Luftmolekülen, was uns das atmen schon erheblich erschweren würde (Da die Luft ja noch immer mit IHREN angestammten Größenordnungen und entsprechenden Trägheitswerten vor zu finden ist)

Wären wir jetzt nur noch 0,175mm groß, dann wäre das wohl unsern Todesurteil, da auf DIE Weise, wie unser Körper normalerweise funktioniert und den Sauerstoff aus der Luft holen kann, das würde in DIESER Größenordnung gar nicht mehr funktionieren, da die Lungenbläschen dann SO klein wären, das sie gar nicht mehr mit dem Sauerstoff interagieren können..

Und genau das SELBE "Prinzip? findet meiner Ansicht nach auch mit unseren jeweiligen Betrachtungsweisen/Messweisen statt.. AB einem bestimmten Punkt KÖNNEN wir gar nicht mehr "exakt" erkennen/definieren, weil wir da die tatsächlich DAHINTER srtehenden Gegebenheiten gar nicht mehr erkennen können, die da so jeweils dahinter stehen, DAS etwas SO zu beobachten/messen ist, WIE wir es beobachten/messen.

Ende Teil1
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon JGC » Sa 28. Sep 2019, 11:35

Teil 2

Um nochmals zu dem "Lungenbeispiel" zu kommen...

Wären wir rein hypothetisch mal WIRKLICH so klein, dann würde das bedeuten, das selbst der kleinste Windhauch für UNS wie ein gewaltiger Hurrikan erscheinen, der uns einfach hinweg fegen würde.. Des weiteren wären die Luftmoleküle für UNS so träge, wie ein zäher "Brei", der unmöglich zu "atmen" wäre und zusätzlich die Moleküle SO groß, das die Lungenbläschen die Sauerstoff-Atome gar nicht mehr auf nehmen könnten (das wäre in etwa so, wie wenn man Erbsen atmen wollte)

Andererseits würde es uns aber erlauben, selbst vom Eiffelturm zu fallen, ohne Blessuren davon zutragen oder auf dem Wasser zu schwimmen ohne unter zu gehen (durch die automatisch angewachsene Oberflächenspannung gegenüber unserer jetzigen "kleinen" Größe)

Im Klartext: Es findet im Grunde eine fortlaufende Eigenschaftstransformation statt, je weiter wir uns von unserem "Original-Zustand" entfernen und zwar in BEIDE Richtungen gleichermaßen Und ICH bin mir jetzt noch nicht so genau sicher, in wie WEIT das nun unsere eigene Art und Weise der Beobachtung und auch der jeweiligen Messung BEEINFLUSSEN kann, dazu müsste ich noch viel länger in diese Materie eintauchen..

Aber ich denke, sie können schon erkennen, auf was diese "Problematik"? hinaus läuft und denke, das unter diesem Aspekt es nicht schaden würde,mal all die bisherigen Beobachtungen und Messungen "Neu" zu betrachten..

Oder noch ein anderes Beispiel..

Man nehme ein Streichholz und zünde es an.. Man kann beobachten, das die ZEITDAUER des Abbrennens des Pulver beschichteten Zündkopfes in etwa 3 Sek. in Anspruch nimmt.. Dann brennt das Streichholz..

Nun stelle man sich vor, das diese "Abbrand-Vorgang" plötzlich 100 mal SCHNELLER von statten geht.. Dann macht es plötzlich "Patsch" und das Streichholz explodiert praktisch in der Hand.. (Die Energien, die beim AB brennen frei gesetzt werden sind ja noch immer die Selben!!)

Und nun stelle man sich vor, das dieser Vorgang mit 10 000 facher Geschwindigkeit von statten gehen würde.. Das könnte unter Umständen schon das Zimmer in Trümmer legen (wie eine Detonation von Xenon-Oxyd, dem stärksten "Sprengstoff, der jemals geschaffen wurde, aber sooo instabil ist, das es schon detoniert, wenn man es "scheel" an sieht)

Und um das Spiel auf die Spitze zu treiben, stelle man sich einfach mal vor, was wäre, wenn diese Streichholz mit LICHTgeschwindigkeit ab brennen würde.. ich glaube nicht, das dann im Umkreis von 5 Blocks noch EIN Stein auf dem Anderen steht..

Sie sehen also, HIER hat in diesem Falle eine Transformation der Zeit in ENERGIE statt gefunden, die EBENSO im Universum wirksam ist, ganz nach dem WO man sich als Beobachter auf der jeweiligen Größen-und Geschwindigkeits-Scala befindet (siehe Nova- Supernova- und Hypernova-Tätigkeit)

Ich hoffe, es ist ersichtlich, worauf ich damit hinaus will..
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Ernst » Sa 28. Sep 2019, 12:13

Es macht ja wenig Sinn, endlose Zeichnungen zu erstellen, worin entweder die ZD oder die LK falsch oder gar nicht berücksichtigt werden, und damit die SRT zu widerlegen. Einfach die Werkzeuge der SRT verwenden und die Transformationen vollständig durchführen. Immer ergeben sich dabei keine inneren Widersprüche.

Es ist ja hier schon hundertmal gemacht. Aber gut, nochmal. Damit hier endlich Klarheit herrscht.

Am Bahnsteig.
Lampe A bei x_a= -1
Lampe B bei x_b= 1
Mittelpunkt bei x_m=0
Beide Lampen an bei t=0
Eintreffen derSignale bei M bei Δt = |x_a|/c=|x_b|/c

v=0,5c

Im Zug
Lampe A bei x_a'=γ*(x_a-v*t)=-γ*x_a
Lampe B bei x_b'=γ*(x_b-v*t)=γ*x_b
Mittelpunkt M bei x_m'= γ*(x_m-v*t)=0

Lampe A an bei t_a'=γ*(t-v*x_a/c^2)= γ*0,5/c
Lampe B an bei t_b'=γ*(t-v*x_b/c^2)= -γ*0,5/c

(Wegen der dimensionslosen x Angaben Dimensionen unbeachtet.)

Im Zugsystem werden die Lampen also ungleichzeitig eingeschaltet. Die Zeitscala ist in Fahrtrichtung vorne früher als hinten. Das gegensätzliche Durchaufen dieser Ortszeiten kompensiert die unterschiedlichen Einschaltzeiten und beide Signale kommen gleichzeitig bei M an.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Sa 28. Sep 2019, 12:23

Ernst hat geschrieben:Es macht ja wenig Sinn, endlose Zeichnungen zu erstellen, worin entweder die ZD oder die LK falsch oder gar nicht berücksichtigt werden, und damit die SRT zu widerlegen. Einfach die Werkzeuge der SRT verwenden und die Transformationen vollständig durchführen...


Hier geht es nicht darum zu beweisen, dass man die SRT "bestätigt" wenn man die SRT voraussetzt.

Die Frage ist, wie kann Gleichzeitigkeit festgestellt werden.

Es ist klar, dass man dabei nicht unbedingt mit Licht arbeiten muss.

Oder nicht?
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Sa 28. Sep 2019, 13:01

Lagrange hat geschrieben:
Die Frage ist, wie kann Gleichzeitigkeit festgestellt werden.

Es ist klar, dass man dabei nicht unbedingt mit Licht arbeiten muss.

Oder nicht?

Muss man nicht, ist aber halt sehr einfach, weil Lichtgeschwindigkeit die schnellste Geschwindigkeit ist mit der sich Wirkungen ausbreiten können.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Sa 28. Sep 2019, 13:10

Zasada hat geschrieben:Nein, der Grund, warum Detektor L leuchtet ist, dass er von Lichtstrahlen gleichzeitig erreicht wird

Sag ich ja schon die ganze Zeit.

- dies geschieht wiederum infolge der gleichzeitigen Licht-Emission bei A und bei B

Das ist erstmal nur wahr im System "Bahnsteig".

Die Behauptung, dass Ereignisse, die in S gleichzeitig erfolgen in S' nicht gleichzeitig sind, ist purer Unsinn.
Hier wird eindeutig die Gleichzeitigkeit der Signal-Emission bei A und B mit Signallaufzeit AL, BL verwechselt. Ich akzeptiere solche Physik nicht.

Ob du das akzeptierst oder nicht spielt keine Rolle. Tatsache ist das es so ist. Der Zug bewegt sich auf Lampe B zu und von Lampe A weg. Also muss für denjenigen im Zug zwingend erst Lampe B und danach Lampe A angehen.
Da für denjenigen im Zug auch die Strecke B L länger ist als die Strecke A L treffen beide Lichtstrahlen dennoch gleichzeitig bei L ein und L leuchtet auf.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Sa 28. Sep 2019, 13:38

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Die Frage ist, wie kann Gleichzeitigkeit festgestellt werden.

Es ist klar, dass man dabei nicht unbedingt mit Licht arbeiten muss.

Oder nicht?

Muss man nicht, ist aber halt sehr einfach, weil Lichtgeschwindigkeit die schnellste Geschwindigkeit ist mit der sich Wirkungen ausbreiten können.

Das ist dumm! Danke
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Sa 28. Sep 2019, 14:13

Ernst hat geschrieben:Einfach die Werkzeuge der SRT verwenden und die Transformationen vollständig durchführen...


Schwachsinn durch Schwachsinn bestätigen?
Super Methode.

Es geht um die Hypothese der RdG, lieber Ernst.
ZD und LK sind ihre Folgen.

Wikipedia hat geschrieben:Zum Zeitpunkt des Aussendens sind beide Bahnsteigenden gleich weit von der Lampe entfernt.


Nochmal für die verbliebenen Fanatiker und Egozentriker hier:

Zum Zeitpunkt des Aussendens sind beide Bahnsteigenden und beide Enden des Zuges gleich weit entfernt vom Mittelpunkt der jeweiligen Strecke AB bzw. A'B'.
Es geht nun darum, die Gleichzeitigkeit der Licht-Emission in S aus der Perspektive von S und aus der Perspektive von S' zu ermitteln.
Für Einstein ist die Emission in S gleichzeitig und in S' anhand des Signallaufzeit und Eigenbewegung von S' ungleichzeitig. Da die Systeme gleichberechtigt sind, sind beide Perspektiven gültig.

Ich kehre die Richtung der Signale um und setze an dem Mittelpunkt der Strecke AB den Detektor L, der die Gleichzeitigkeit des Eintreffens der Lichtstrahlen signalisiert.
Die Frage ist nun folgende:
Werden die Signale in S' gleichzeitig oder nicht gleichzeitig emittiert?
Ich entscheide die Frage eindeutig, indem ich zusätzliche Lichtquellen im System S' anbringe.
Diese emittieren gleichzeitig mit den Lichtquellen in S, denn die gesamte Vorrichtung ist mechanisch gekoppelt - folglich ist die Gleichzeitigkeit aller 4 Lichtentladungen in S und S' Teil der Experiment-Kausalität.
Zusätzlich besteht für den Beobachter in S' die Möglichkeit, die Gleichzeitigkeit der Emission in S im eigenen System zu überprüfen: es wird in S' ein Detektor L' montiert, der baugleich mit dem Detektor L ist, der sich in S befindet.
Erfolgt die Emission aller vier Signale gleichzeitig, so muss die Gleichzeitigkeit der jeweiligen Signale in S und in S' von L bzw. L' signalisiert und für das jeweilig andere System gültig sein.
Die absolute Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im jew. System und identische Signalwege darin sind ja dem Versuch vorausgesetzt.

Die Gleichzeitigkeit der Emission in S steht also auch für den Beobachter in S' außer Frage.

Der Unterschied zum Einsteins ursprünglichen Gedankenexperiment ist die veränderte Signalführung, die Existenz der Detektoren L und L' und die Tatsache, dass Einsteins Gleichzeitigkeit von einem bewegten Beobachter registriert wird, der sich zwischen den Ereignispunkten befindet, während in meiner Anordnung dieselbe Gleichzeitigkeit von 2 Beobachtern registriert wird, die sich im Moment des Aussendens in unmittelbarer Nähe der jew. Ereignispunkte befinden (dazu noch SENKRECHT zur Bewegungsachse des Systems S').
Ich beweise damit, dass die Schlussfolgerungen, die Einstein anhand seines Gedankenexperiments zieht, falsch sind, und ihre empirischen Konsequenzen: ZD und LK ebenso.

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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Sa 28. Sep 2019, 14:34

JGC hat geschrieben:
Ich hoffe, es ist ersichtlich, worauf ich damit hinaus will..

Nicht wirklich.
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