Ernst hat geschrieben:Einfach die Werkzeuge der SRT verwenden und die Transformationen vollständig durchführen...
Schwachsinn durch Schwachsinn bestätigen?
Super Methode.
Es geht um die Hypothese der RdG, lieber Ernst.
ZD und LK sind ihre Folgen.
Wikipedia hat geschrieben:Zum Zeitpunkt des Aussendens sind beide Bahnsteigenden gleich weit von der Lampe entfernt.
Nochmal für die verbliebenen Fanatiker und Egozentriker hier:
Zum Zeitpunkt des Aussendens sind beide Bahnsteigenden und beide Enden des Zuges gleich weit entfernt vom Mittelpunkt der jeweiligen Strecke AB bzw. A'B'.
Es geht nun darum, die Gleichzeitigkeit der Licht-Emission in S aus der Perspektive von S und aus der Perspektive von S' zu ermitteln.
Für Einstein ist die Emission in S gleichzeitig und in S' anhand des Signallaufzeit und Eigenbewegung von S' ungleichzeitig. Da die Systeme gleichberechtigt sind, sind beide Perspektiven gültig.
Ich kehre die Richtung der Signale um und setze an dem Mittelpunkt der Strecke AB den Detektor L, der die Gleichzeitigkeit des Eintreffens der Lichtstrahlen signalisiert.
Die Frage ist nun folgende:
Werden die Signale in S' gleichzeitig oder nicht gleichzeitig emittiert?
Ich entscheide die Frage eindeutig, indem ich zusätzliche Lichtquellen im System S' anbringe.
Diese emittieren gleichzeitig mit den Lichtquellen in S, denn die gesamte Vorrichtung ist mechanisch gekoppelt - folglich ist die Gleichzeitigkeit aller 4 Lichtentladungen in S und S' Teil der Experiment-Kausalität.
Zusätzlich besteht für den Beobachter in S' die Möglichkeit, die Gleichzeitigkeit der Emission in S im eigenen System zu überprüfen: es wird in S' ein Detektor L' montiert, der baugleich mit dem Detektor L ist, der sich in S befindet.
Erfolgt die Emission aller vier Signale gleichzeitig, so muss die Gleichzeitigkeit der jeweiligen Signale in S und in S' von L bzw. L' signalisiert und für das jeweilig andere System gültig sein.
Die absolute Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im jew. System und identische Signalwege darin sind ja dem Versuch vorausgesetzt.
Die Gleichzeitigkeit der Emission in S steht also auch für den Beobachter in S' außer Frage.
Der Unterschied zum Einsteins ursprünglichen Gedankenexperiment ist die veränderte Signalführung, die Existenz der Detektoren L und L' und die Tatsache, dass Einsteins Gleichzeitigkeit von einem bewegten Beobachter registriert wird, der sich zwischen den Ereignispunkten befindet, während in meiner Anordnung dieselbe Gleichzeitigkeit von 2 Beobachtern registriert wird, die sich im Moment des Aussendens in unmittelbarer Nähe der jew. Ereignispunkte befinden (dazu noch SENKRECHT zur Bewegungsachse des Systems S').
Ich beweise damit, dass die Schlussfolgerungen, die Einstein anhand seines Gedankenexperiments zieht, falsch sind, und ihre empirischen Konsequenzen: ZD und LK ebenso.
