Harald Maurer hat geschrieben:Ja, das kenne ich. Das ist die Theorie innerhalb einer Modellwelt. Der Raum ist aber nicht flach, sondern bedingt sich durch die Gravitation. Zwei gleichzeitig fallende Körper, von denen einer senkrecht zu Boden fällt, und der andere dies in einer Wurfparabel macht (schräger Wurf) kommen lt. Newton und wie die Praxis zeigt, gleichzeitig am Boden an. Die SRT sagt hier etwas anderes voraus. Wenn also nach Newton und ART das Ergebnis übereinstimmt, und nach der SRT ein Widerspruch entsteht, ist die SRT eindeutig widerlegt. Da kann man nun sagen, die SRT gilt hier eben nicht, denn die Bedingungen ihrer Gültigkeit seien nicht erfüllt ... aber wenn in so einem einfachen Beispiel die SRT keine Gültigkeit hat, wo hat sie dann innerhalb unserer Natur bzw. Wirklichkeit dann Gültigkeit??? Nur in einer Modellwelt, die nicht existiert?
Für diesen Spezialfall liefern alle 3 Theorien unterschiedliche Ergebnisse. Geringfügig zwar nur, aber doch. Newton und SRT gelten im Sinne der ART hier tatsächlich nur näherungsweise. Das würde jedoch nicht ausschließen, dass Newton in diesem Fall im Vergleich zur SRT den besseren Näherungswert liefern könnte, was aber nicht der Fall ist.
Vom theoretischen Aufbau der ART her gesehen, ist die SRT der Spezialfall für die flache Raumzeit und die Newtonsche Gravitationstheorie der Spezialfall der ART für schwache Gravitationspotenziale.
Die Newtonsche klassische Dynamik ist der Spezialfall der der SRT für niedrige Geschwindigkeiten.
Harald Maurer hat geschrieben:Wieso sollten 2 Atomuhren zueinander asynchron werden, wenn sie beide dieselbe Bewegung durch die Erddrehung ausführen???
Weil dies einem langsamen Uhrentransport durch den Äther entspricht.
Harald Maurer hat geschrieben:Wie schon betont, handelt es sich hier um Theorie und theoretische Untersuchung bereits durchgeführter Experimente in den darauf folgenden Papers.
Und Untersuchung bereits durchgeführter Experimente, genau. Auch welche mit langsamem Uhrentransport.
harald Maurer hat geschrieben:Ein Experiment speziell dazu mittels langsamem Uhrentransport und Vergleich mit nicht transportierter Uhr wurde nicht durchgeführt. Andererseits will man mit transportierten Uhren die Zeitdilatation "bewiesen" haben. Was erwartet man sich von der Poincare-Einstein Methode eigentlich? Synchrone oder asynchrone Uhren? Und weshalb sollte die langsam bewegte Uhr mit der stationären synchron bleiben, wenn die Geschwindigkeit nur einen quantitativen aber keinen qualitativen Einfluss haben kann? Gilt die Zeitdilatation für langsam bewegte Uhren nicht oder werden sie genauso asynchron, wie sie durch die Poincare-Einstein Methode werden, falls ein absoluter Äther existiert?
ich wiederhole es gerne noch einmal: Nur wenn die SRT gültig ist, stimmen die Synchronisation mittels langsamen Uhrentransports und die Synchronisation mittels Radio- bzw. Lichtsignalen nach der Einsteinschen Synchronisationsvorschrift überein. Gälte eine Äthertheorie mit z.B. Galilei-Transformation, dann dürften diese beiden Synchronisationsvorschriften nicht zum selben Ergebnis führen.
Harald Maurer hat geschrieben:Kenne ich. Was soll diese Synchronisationsmethode beweisen? Die funktioniert ja im Äther genau so. Ist ja nichts anderes als Synchronisation mittels Signalen, bloß dass sie einen Umweg über einen Satelliten machen. Die Methode eignet sich zwar zur Synchronisation von zueinander weit entfernten Uhren, aber sonst auch für nichts, weil die absolut gleichzeitige Sendung der Signale nicht gegeben ist. Und wäre sie gegeben, bräuchte man die Methode nicht, denn dann wären die Uhren ohnehin synchron. Die Erwähnung dieses Zwei-Weg-Satelliten-Zeit-und-Frequenzvergleiches hat überhaupt keinen Bezug zur Frage, ob Poincare-Einstein-Methode und langsamer Uhrentransport dasselbe ergeben. Ich verstehe nicht, was Du mit diesem Link sagen willst.
Siehe oben.
