von Rudi Knoth » Fr 16. Aug 2019, 12:38
Dann noch ein Versuch, dies zu erklären.
Ich gehe davon aus, daß laut der Äthertheorie die Lichtgeschwindigkeit im Ruhesystem des Radargerätes konstant ist. Dann gehe ich von der Situation aus, daß die erste Welle gerade vom Reflektor reflektiert wird. Die Zeit, bis die zweite Welle am Reflektor ankommt ist dann
t= lambda /(c+v)
Die erste Welle hat sich dann vom dem ursprünglichen Treffpunkt um die Strecke
s1 = Lambda *c /(c+v)
zum Sender bewegt.
Der Reflektor hat sich in dieser Zeit um
s2 = lambda * v /(c+v)
in Richtung Sender bewegt.
Bildet man die Differenz erhält man dann den Abstand zwischen den Wellen mit
s1 -s2 = lambda *((c-v)/c+v))
Das ist die Wellenlänge der reflektierten Welle. Damit gilt dann für die Empfangsfrequenz:
fe * fs *((c+v)/(c-v))
Fällt jetzt der Groschen?
Gruss
Rudi Knoth