Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 21. Mai 2010, 18:04

Hallo,

Wenn Du Dich darauf konzentrierst, wie in Deiner Animation die einzig existierende Front die Erde trifft, dann kannst Du schon in Deiner ersten Animation erkennen, daß sie "von oben" einrtifft. Desgleichen in Animation 3 bestätigst Du unsere Aussage.


die Wellenfront trifft bei der 1. Animation von Harald Maurer die Erde nicht von oben, sondern aus nordwestlicher Richtung. (Es ist mir bewusst, dass solche Angaben im Weltraum keinen Sinn ergeben. Es soll nur deutlich machen wie die Wellenfront auf die Messstationen auftrifft.)

Das ist ganz deutlich zu erkennen.

Und wieso sich jetzt bei Euch Beiden immer ein Rechter Winkel ergibt erschließt sich mir jetzt auch nicht. Jetzt schon. Ihr wählt die Ausrichtung der Messstationen so, dass sie im rechten Winkel zur Wellenfront liegt. :!:

Und da sich der Jupiter genau über der Erde befindet, muss die Sichtachse auch senkrecht nach oben zeigen. Das ist dann doch mal sehr schlau gewählt.

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 21. Mai 2010, 18:43

Hallo,

Und da sich der Jupiter genau über der Erde befindet, muss die Sichtachse auch senkrecht nach oben zeigen. Das ist dann doch mal sehr schlau gewählt.


wobei die Lichtwellen dann wiederum nicht genau von oben kommen, sondern von nordwestlicher Richtung. :roll:

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Fr 21. Mai 2010, 19:06

Hallo Sebastian,
Sebastian Hauk hat geschrieben: die Wellenfront trifft bei der 1. Animation von Harald Maurer die Erde nicht von oben, sondern aus nordwestlicher Richtung. Das ist ganz deutlich zu erkennen.

Sieh genau hin. Wie die erste Front in Animation 1 und 3 die Basis trifft. Konzentriere dich auf einen einzigen Punkt der Front und fahre mit dem Bleistift mit. Sie trifft annähernd von oben auf. Daß sie nicht radial auftrifft, ist augenscheinlich. (Eventuell kann Harald ja in seiner Animation einen Punkt auf dieser Front markieren. Vielleicht auch zum eigenen Nachdenken.) Wenn Du´s nicht sehen kannst, sieh auf mein Bild, da ist der Vorgang vektoriell veranschaulicht. Harald vernachlässigt in seiner Interpretation die Geschwindigkeit der Erde im Äther

Betrachte in Haralds Animationen 1 und 3 nur die erste Sphäre. Bei den Animationen 1 und 3 hat nämlich der kleine Zauberer Merlin mitgewirkt, der Sphärengeburten aus dem Nichts zaubert. Die Darstellung ist mit Ausnahme der jeweils ersten Sphäre überhaupt nicht richtig.

Gruß
Ernst
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Kurt » Fr 21. Mai 2010, 21:07

Hallo Denker und Knobler,

hallo Harald,
deine Bilder zeigen Licht das so läuft als sei kein Träger (Äther) vorhanden.
Du zeichnest eine gerade Linie von der Quelle zum Ziel, dazu in 90 Grad eine Wellenfront.
Ich hab auch den Eindruck dass du die Aberration unter den Tisch fallen lassen, sie durch "Verschiebung" ersetzen willst.

Du sagts auch dass es keine Aberration gibt wenn sich der Sendeplanet und die Erde in die gleiche Richtung mit gleicher Geschwindigkeit bewegen.

Das stimmt nicht.
Aberration ist vorhanden wenn sich
- die Erde sich gegen den Lichtträger bewegt
- die Erde -steht- sich aber dreht.
- es ist egal ob sich die Quelle selber im Träger bewegt oder nicht

Es gibt nur dann keine Aberration wenn die Erde gegen den Träger ruht und sich auch nicht dreht.
Nur dann gibts gerade Linien, sonnst nicht.
Sobald Aberration im Spiel ist gibts keine 90 Grad mehr zwischen einkommendem "Lichtstrahl" und der Wellenfront.

Dein letztes Bild geht davon aus dass du Gleichzeitigkeit hast wenn das Signal des Jupiter an den Stationen ankommt, das ist nicht gewährleistet weil du einen entscheidenden Umstand nicht berücksichtigst.

Du kannst die Gleichzeitigkeit nur gegenüber den beiden Messtationen erkennen, jedoch nicht darauf schliessen dass die beiden "Lichtstrahlen" auch gleichzeitig vom Jupiter abgesendet wurden.
Das sind sie nämlich nicht sobald Aberration im Spiel ist.
Denn sie haben unterschiedliche Laufzeiten weil ihr "Wellenfront" nicht 90 Grad dazu steht.



Gruss Kurt
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Harald Maurer » Fr 21. Mai 2010, 23:42

Ernst hat geschrieben: Konzentriere Dich auf die Erde und betrachte, aus welcher Richtung die erste Front auf die Erde trifft; von oben


Diese Sphäre trifft ja auch zu einem anderen Zeitpunkt auf die Erde! Wenn Du die einzelnen Sphären beurteilst, dann musst Du auch die gleichen Zeitpunkte nehmen. Der Zeitpunkt der Messung ist jener, wo die Sphäre eben parallel zur Messbasis eintrifft. Ein wenig Mitdenken wäre schon angebracht...
Und der Zauberer Merlin erzeugt keine Sphären aus dem nichts, sondern die Animation bezieht sich auch auf das Gleichnis mit dem Boot auf dem See. Es ist doch klar, dass ein ins Wasser geworfener Stein mehrere Wellensphären erzeugt. Daher auch die zweite Animation, die "etwas realistischer" verläuft - aber natürlich nicht völlig realistisch. Jupiter erzeugt in jener Frequenz, die wir gemessen haben, ja 20 Millionen Sphären in der Sekunde - und die laufen quasi etwas hinterher.
Jetzt gehst Du wieder von der Aberration aus. Und wunderbarer Weise kompensiert diese Aberration just die Verschiebung, sodass Jupiter an der wahren Stelle gesehen würde. Seltsam, dass Astronomen aber beide Effekte getrennt korrigieren, wenn sie den wahren Ort eines Planeten berechnen wollen. Die Aberration aus der Relativbewegung der Planeten und die Verschiebung! Das müssten sie ja gar nicht machen, denn Deiner Erklärung nach sieht man ohnehin jeden Planeten dort, wo er ist! Da sollte man die Astronomen wirklich mal darauf aufmerksam machen, dass sie alle falsch rechnen...
Es ist ganz einfach. Jupiter und Erde haben keine Relativbewegung zueinander und die etwas verschobene Sphäre auch nicht zu den Planeten, sie ist bloß etwas verschoben. Das ganze bewegt sich ohne Veränderung durch das All. Es gibt keine Aberration. Die einmal entstandene Konstellation bleibt völlig unverändert. Wellenfronten bilden sich dort, wo Photonen dieselbe Laufzeit und Strecke hinter sich haben. Sie alle werden während der Bewegung emittiert und deshalb gehen alle Sphären und Fronten mit dem System mit. Das sieht man in der zweiten "etwas realistischeren" Animation deutlich. Und man sieht, dass die einmal eingestellte Messbasis immer gleich von den Fronten berührt wird. Würde die Erde samt Basis nicht rotieren, bliebe das auch so, solange sich die Planeten parallel zueinander bewegten. Was natürlich nicht ewig so bliebe. Sie bewegen sich ja unterschiedlich schnell um die Sonne, und nur aus dieser Relativbewegung gibt es eine Aberration. Die Verschiebung müssten die dummen Astronomen gar nicht beachten, denn sie wäre ja mit der Aberration, die Deiner Meinung nach von dieser Verschiebung selbst verursacht wird, völlig kompensiert.
Merkst Du nicht, dass da etwas nicht richtig sein kann?
Ich würde mal abschließend sagen: Jeder soll seine Meinung behalten.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Sa 22. Mai 2010, 04:04

.
Hallo Harald,
Harald Maurer hat geschrieben: Ich würde mal abschließend sagen: Jeder soll seine Meinung behalten.

Das wäre dann ein closed open end ;)

Harald, Deine Animationen, so schön wie sie sind, sind inhaltlich alle nicht richtig.
1. Animation: Die Sphären müssen alle am Jupiter geboren werden
2. Animation: Die Sphären dürfen nicht mitgeführt werden, sonst Emitterverhalten
3. Animation: Die Sphären müssen alle am Jupiter geboren werden

Sie sind daher nicht geeignet, die Sachlage zu demonstrieren.
Nach meiner Meinung kann, wie hier mehrfach gezeigt wurde, das Experiment nicht gelingen.

Nochmal schöne Pfingsten
Gruß Ernst
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 22. Mai 2010, 09:03

Hallo Harald Maurer,

Ich würde mal abschließend sagen: Jeder soll seine Meinung behalten.


Du hast das jetzt in der Animation so schön dargestellt. Und wenn Ernst immer noch anderer Meinung ist, dann ist er halt anderer Meinung. Da kann man dann auch nichts mehr machen.

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 22. Mai 2010, 09:09

Hallo Chief,

Wenn man sich Photonen wie kleine Korpuskeln (Masseteilchen) vorstellt, verschwindet das Problem weil man dann sofort weiß, dass der Beobachter diese Massenteilchen vom wahren Ort des Jupiters kommen sieht.


dem möchte ich mich anschließen. Das gilt aber jetzt nur auf das Experiment von Harald Maurer bezogen.

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Kurt » Sa 22. Mai 2010, 09:38

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo Chief,

Wenn man sich Photonen wie kleine Korpuskeln (Masseteilchen) vorstellt, verschwindet das Problem weil man dann sofort weiß, dass der Beobachter diese Massenteilchen vom wahren Ort des Jupiters kommen sieht.


dem möchte ich mich anschließen. Das gilt aber jetzt nur auf das Experiment von Harald Maurer bezogen.

Gruß

Sebastian

Hallo Sebastian, das hört sich an als wolle jemand ein Märchen hochhalten.
Es gibt keine Photonen, somit auch keine Lichtkorpuskel,
Somit fällt kein Korpuskel auf einer Linie auf die Erde.
Somit kann auch kein -vom wahrem Ort des Jupiters- sein.
Diese Art -sehen- "übersieht" die Aberration.
Und diese ist der ultimative Beweis dass man eben etwas anderes sieht als das was ist.
Und das beweist das es keine Korpuskel und keine Photonen sein können.
Es ist nur erklärbar wenn man in dem -hinschaut- was ist.
Licht ist ein rein mechanischer Vorgang, und seine Wirkungen, die longitudinale Weiterleitung der Druckschwankungen im Medium, zeigen es unwegredbar auf.


Gruss Kurt
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Kurt » Sa 22. Mai 2010, 13:25

Highway hat geschrieben:Hi Chief,

was heißt hier nicht gut gelungen? Für mich sieht das perfekt aus! Jetzt noch zwei zusätzliche Photonen in einigem Abstand zum vorhandenen, und schon sieht man, dass die Gleichzeitigkeit nicht gegeben ist.

Meine zwei Cents dazu.

Grüße,

Highway


Hallo

Wie kann etwas perfekt aussehen wenn sich das Licht fast genau so schnell ausbreitet wie die Quelle weiterfliegt.
Ausserdem feht das Entscheidende, der Part der bestimmt in welchem Winkel(n) das Licht am Zielplaneten ankommt und wie die -Wellenfront- dazu steht.


Gruss Kurt
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