Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Lagrange » Mi 24. Apr 2019, 07:42

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Folgende Gleichzeitigkeitsdefinition von Albert Einstein bestimmt eindeutig, wann zwei Ereignisse gleichzeitig erfolgen. Unabhängig davon, wie weit sich A und B voneinander befinden, muss bei ihnen exakt dieselbe Zeit gültig sein, sonst könnten sie sich nicht "gleich-zeitig" ereignen.


Interessant, man braucht also Signale um festzustellen ob etwas gleichzeitig ist oder nicht.
Und das für zueinander ruhenden Punkten im Rahmen der SRT die Zeit gleich vergeht ist ja nun nicht das besondere.
Interessant wirds erst wenn ein dritter, zu A und B bewegter ins Spiel kommt.

Wer ist dann bewegt? A und B oder der dritte?
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Lagrange » Mi 24. Apr 2019, 09:38

Einstein hat geschrieben:Eigentlich ist es richtiger, die Gleichzeitigkeit räumlich
entfernter Ereignisse zuerst zu definieren, etwa durch die
Festsetzung: zwei in den Punkten A und B des Systems K
stattfindende Ereignisse sind gleichzeitig, wenn sie im Mittelpunkt M
der Strecke AB gleichzeitig gesehen werden können.
Die Zeit
ist dann definiert durch den Inbegriff der Angaben
gleichbeschaffener, relativ zu K ruhender Uhren, welche gleichzeitig
gleiche „Zeigerstellung" aufweisen.

Nö. Das ist nur dann richtig wenn sich Signale in allen Richtungen gleich schnell ausbreiten.

Also, von A nach M und von B nach M muss es gleich schnell gehen.

Die Signale müssen gar nicht Lichtsignale sein, man kann zb. eine gemeinsame drehende Achse verwenden.

Also der ganze Unsinn der SRT fängt hier an.

Einstein definiert Gleichzeitigkeit der Wahrnehmung als Gleichzeitigkeit der Ereignisse.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Dino » Mi 24. Apr 2019, 10:04

Zasada hat geschrieben:Wenn auch geometrische Strecke und physikalische Zeit in der Definition der Geschwindigkeit vereinigt werden(v=s/t), erweist sich die Umwandlung dieser Definition nach "Zeit" als selbstreferenziell.
Diese Umwandlung mag zwar mathematisch korrekt sein, denn es ist in der Mathematik alles erlaubt, was zu einer widerspruchsfreien Lösung führt, es dürfte auch physikalisch als akzeptabel durchgehen, geometrisch ist aber diese Art von definieren und argumentieren seit Euklid unzulässig.
Genau diese Abwandlung spielt jedoch in der mathematischen Ableitung des Lorentz-Faktors eine entscheidende Rolle.



Die Definition der Zeit, welche aus der Definition der Geschwindigkeit abgeleitet wird, ist unzulässig. Die Geschwindigkeit kann zwar als Verhältnis der Strecke zur Zeit definiert werden, doch es ist nicht möglich, die Zeit aus dem Verhältnis der Strecke und Geschwindigkeit abzuleiten, denn in dieser Definition ist bereits Zeit als Definiens enthalten:




Und ich habe so immer die Zeit ausgerechnet, die ich benötige, um mit dem Auto zu einem Ziel zu kommen.
Und erst jetzt erfahre ich: Verboten! Schon seit Euklid! Also seit 2300 Jahren! Was für ein Skandal!
Die ganze Physik die ich in der Schule gelernt habe falsch! Auch daran ist bestimmt dieser Einstein schuld!

Verate mir aber bitte, lieber Zasada, äh Zerstörer, wie kann ich ohne diesen haarsträubenden Fehler berechnen wann ich wegfahren muss vor einem Termin?

Ein treuer Fan, der dir schon lange begeistert folgt.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Mi 24. Apr 2019, 11:06

A ja ich weiß. Du heißt Martin oder so ähnlich...
Ist das verboten zu sondieren, mit wem man so zu tun hat?
Ich liebe es zu wissen, mit wem ich zu tun habe.

Hast Du noch etwas zu melden?
:lol:
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Mi 24. Apr 2019, 11:24

Ja, ich bitte 2
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Mi 24. Apr 2019, 11:28

Endlich.
Und DerHund fragt warum ich nicht hingehe.
Ich warte hier auf sie.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Mi 24. Apr 2019, 11:29

Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:...

McBlöd ist blöd für die 6. Klasse. :lol:

Nächster Versuch 4. Klasse. :lol:

Ich wette, schaffst du auch nicht! :lol:

Selbstgespräche eines 6 Jährigen...
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Lagrange » Mi 24. Apr 2019, 11:30

DerGast hat geschrieben:
Dino hat geschrieben:Und ich habe so immer die Zeit ausgerechnet, die ich benötige, um mit dem Auto zu einem Ziel zu kommen.
Und erst jetzt erfahre ich: Verboten! Schon seit Euklid! Also seit 2300 Jahren! Was für ein Skandal!
Die ganze Physik die ich in der Schule gelernt habe falsch! Auch daran ist bestimmt dieser Einstein schuld!

Verate mir aber bitte, lieber Zasada, äh Zerstörer, wie kann ich ohne diesen haarsträubenden Fehler berechnen wann ich wegfahren muss vor einem Termin?

Ein treuer Fan, der dir schon lange begeistert folgt.


Lieber Dino!

Du musst nicht wegfahren vor dem Termin.

Gemäß Zasada reicht es locker, wenn du nach dem Termin losfährst.


Wo hat er das geschrieben?
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Lagrange » Mi 24. Apr 2019, 11:31

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:...

McBlöd ist blöd für die 6. Klasse. :lol:

Nächster Versuch 4. Klasse. :lol:

Ich wette, schaffst du auch nicht! :lol:

Selbstgespräche eines 6 Jährigen...

Haa, haa, haa...
Bin ich schuld dass er die Aufgabe nicht lösen kann? :lol:
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Mi 24. Apr 2019, 11:43

Zasada hat geschrieben:Ist die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse A und B relativ (d.h. ist ihre Gleichzeitigkeit nur von einem bestimmten Standpunkt aus betrachtet gültig), so sind diese Ereignisse nicht gleichzeitig.
Zwei Ereignisse finden nämlich nur dann gleichzeitig statt, wenn sie sich beide innerhalb ein und derselben Zeitkoordinate (Gegenwart) ereignen.
Ihre Gleichzeitigkeit gilt universell → unabhängig vom Bezugssystem (absolute Gleichzeitigkeit, absolute Zeit)
Finde ich super, daß das mal so klar gezeigt wird!
Ein bisschen nachschärfen würde ich den ersten Satz mit dem letzten Satz: Da ja im ersten Satz die Gleichzeitigkeit von einem bestimmten Standpunkt aus relativ im Widerspruch dazu steht, dass die Gleichzeitigkeit absolut ist und damit wäre es ja von jedem Standpunkt aus Gleichzeitig und damit nicht relativ.
Zasada hat geschrieben:Man braucht generell nicht von der Relativität der Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse zu reden, denn Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse bedeutet, dass sich diese zur selben Zeit an verschiedenen Orten ereignen.
Die Existenz exakt derselben Zeitkoordinate (ZEIT) bei beliebig weit voneinander entfernten Ereignissen, von denen auszugehen ist, dass sie gleichzeitig erfolgen, ist die fundamentale Voraussetzung ihrer Gleichzeitigkeit.
Sehr gut!
Im Detail würde ich gerne noch wissen, wie man sicher sein kann, das die Ereignisse dann gleich sind und man deshalb davon ausgehen kann?
Also:
Wenn man einen Blitz auf dem Mars sieht und gleichzeitig auf der Venus, wie stellt man fest das beide zur selben Zeit erfolgt sind?
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