Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Mi 21. Apr 2010, 12:45

Jocelyne Lopez hat geschrieben:So wie ich es sehe, und es ist wohl ein Streitpunkt seit 100 Jahren, ergibt jedoch die Rücktransformation bei der LK nicht dieselbe Länge des Objektes (sprich seine Ruhelänge)

Dann siehst Du es falsch.

Transformation
x' = gamma * ( x - v*t)
Rücktransformation
x= v*t +x'/gamma

Setz mal Werte ein. x bleibt x.

Gruß
Ernst
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 21. Apr 2010, 14:08

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:So wie ich es sehe, und es ist wohl ein Streitpunkt seit 100 Jahren, ergibt jedoch die Rücktransformation bei der LK nicht dieselbe Länge des Objektes (sprich seine Ruhelänge)

Dann siehst Du es falsch.

Transformation
x' = gamma * ( x - v*t)
Rücktransformation
x= v*t +x'/gamma

Setz mal Werte ein. x bleibt x.



Einstein postuliert aber ganz eindeutig, dass die beiden Längen (die Ruhelänge und die bewegte Länge) verschieden sind:

Zitat Albert Einstein, SRT:

Es sei ein ruhender starrer Stab gegeben; derselbe besitze, mit einem ebenfalls ruhenden Maßstabe gemessen, die Länge l.
[...]
Wir fragen nun nach der Länge des bewegten Stabes, welche wir uns durch folgende zwei Operationen ermittelt denken:
[...]
b) Der Beobachter ermittelt mittels im ruhenden Systeme aufgestellter, gemäß § 1 synchroner, ruhender Uhren, in welchen Punkten des ruhenden Systems sich Anfang und Ende des auszumessenden Stabes zu einer bestimmten Zeit t befinden.
[...]
Die bei der Operation b) zu findende Länge, welche wir „die Länge des (bewegten) Stabes im ruhenden System” nennen wollen, werden wir unter Zugrundelegung unserer beiden Prinzipien bestimmen und finden, dass sie von l verschieden ist.[Hervorhebung durch Lopez]


Das ist also mit der "Rücktransformation x bleibt x" nur ein weiterer innerlicher Widerspruch bzw. ein weiteres Hokuspokus in der Mathematik der SRT, das gar nicht zu der Theorie passt - das ist wohl auch normal, die Mathematik der SRT ist die Mathematik einer anderen Theorie, die irgendwie von Lorentz abgekupfert wurde... :?

Genauso wie Einstein bewiesen hat, dass er mit seinen geschüttelten Käfern - die länger leben als Ungeschüttelte - an die Realität der Zeitdilatation geglaubt hat, beweist er nämlich auch, dass er genauso an die Realität der Längenkontraktion von relativ zueinander bewegten Objekten glaubt, die gar nicht unverändert bleiben, sondern sich bei Relativbewegung wie Weichtiere (Molluske) verhalten, wobei Einstein dabei dem Begriff von starren Körpern und vom kräftefreien Raum, die Gegenstand seiner Postulate sind, jegliche Bedeutung entzieht: der starre Körper mit der Identität seiner Form wird zur Fiktion erklärt und durch die „Bezugsmolluske“ ersetzt, die ständig variiert:

Zitat Albert Einstein – ART - 1917:

"Starre Körper mit euklidischen Eigenschaften gibt es aber in Gravitationsfeldern nicht;
die Fiktion des starren Bezugskörpers versagt daher in der Allgemeinen Relativitätstheorie.
[...] Man benutzt daher nichtstarre Bezugskörper, welche nicht nur als Ganzes beliebig
bewegt sind, sondern auch während ihrer Bewegung beliebige Gestaltsänderungen erleiden.


Für Einstein ist also die Längenkontraktion gar keine Messillusion, wie Dr. Pössel uns glauben lassen will, sondern sehr wohl materielle Realität, genauso wie das langsamer Altern von bewegten Organismen biologische Realität für ihn ist, und keine Messillusion aufgrund der bestimmten Synchronisierung von Uhren. Ein Ereignis findet also für Einstein am Ort und zum Zeitpunkt statt, die unter Berücksichtigung der für ihn realen relativistischen Effekte berechnet werden und nicht am Ort und zum Zeitpunkt, die von der klassischen Physik berechnet werden (siehe auch die Berechnungen der Koordinaten eines Ereignisses klassisch und relativistisch in meinem Strandparadoxon, die von Dr. Pössel als „korrekt“ bezeichnet wurden).

Es wird also mit der Deutung von Markus Pössel (nicht reale Effekte) an der Theorie gebastelt und eine andere Theorie gelehrt, als die Theorie woran Einstein geglaubt hat. Dass die nicht zusammenpassen, weder physikalisch noch mathematisch ist schon klar, das sieht man an Euren endlosen mathematischen Diskussionen - neben der Tatsache, dass sie sowieso mit der physikalischen Wirklichkeit nichts zu tun haben.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 21. Apr 2010, 15:24

nocheinPoet hat geschrieben:Ich frage mich nun wirklich, liebe Frau Lopez, was Sie eigentlich hier wollen, was diskutieren Sie hier immer und immer wieder die Dinge, die Sie schon sooft in so vielen Foren erklärt bekommen haben. Und vor allem wollten Sie doch nicht mehr im Internet diskutieren, Sie wollten doch direkt an die Menschen, an die Universitäten. Sie haben doch erklärt, das es nichts bringt im Internet zu diskutieren.

Und nun bekommen Sie sogar von den Kritikern gesagt, das Sie die Dinge nicht richtig verstehen, das sollte doch zu denken geben. Und was ist mit der Initiative für die Einführung der Kritik im Schulsystem von Seadin, wenn man da schaut, gibt es keine Diskussionen und keine Veranstaltungen und auch erst 15 Personen, und da sind Sie und Herr Kemme schon mitgezählt.

Irgendwie widerspricht sich das doch alles. Aber ich wünsche dennoch viel Erfolg. Ja, wirklich.


Der schon wieder... :roll:

Ohne sich über Personen auszulassen kann er wohl nicht schlafen. :lol:
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Hannes » Mi 21. Apr 2010, 15:59

Hallo Manuel, Poet und Dichter !

Ich habe mich schon gefürchtet, auf deine unterhaltsamen Schimpfereien
verzichten zu müssen. Denn immer nur von der SRT zu reden ist ja auch
langweilig.Und schimpfen kannst du wie ein Weltmeister.

Da ist ein Keks viel zu wenig.

Viel Spaß

Hannes
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Mi 21. Apr 2010, 17:09

Hallo Ernst

Ernst hat geschrieben:Rücktransformation
x= v*t +x'/gamma


So ist das ist komplett falsch mit der Division mit gamma. Wenn schon muss vollständig transformiert werden, was Harald und ich dir schon gesagt haben: also sowohl nach der Zeit als auch nach dem Ort. Dann sieht eine LT und darauffolgende Rücktransformation so aus:

x’=γ*(x-v*t)
t’= γ*(t-v*x/c^2)

x=γ*(x’+v*t’)
t= γ*(t’+v*x’/c^2)


Setzen wir probeweise mal das Koordinatenpaar in S mit

x=3Ls (Lichtsekunden) und
t=2s

mit einer Relativgeschwindigkeit von v=0.8*c zu einem dazu bewegten Koordinatensystem S’ fest, ergeben sich mit der LT im System S’

x’=2.3333Ls
t’=-0.6667s

und durch Rücktransformation mit den eingesetzten Werten x’ und t’ ergeben sich wieder die Ausgangskoordinaten im System S:

x=3Ls und
t=2s


Gruss
Trigemina
 
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 21. Apr 2010, 18:50

Trigemina hat geschrieben:
So ist das ist komplett falsch mit der Division mit gamma. Wenn schon muss vollständig transformiert werden, was Harald und ich dir schon gesagt haben: also sowohl nach der Zeit als auch nach dem Ort. Dann sieht eine LT und darauffolgende Rücktransformation so aus:
[...]
und durch Rücktransformation mit den eingesetzten Werten x’ und t’ ergeben sich wieder die Ausgangskoordinaten im System S:


Ein Ereignis - zum Beispiel die Begegnung einer Wasserwelle mit einem bewegten Beobachter wie im Gedankenexperiment, das mit Dr. Pössel besprochen wurde - kann aber nur ein einziges Mal stattfinden, an einem einzigen Ort und zu einem einzigen Zeitpunkt, die sowohl relativistisch als auch klassisch berechnet werden können, wobei die jeweiligen Voraussagen jedoch dummerweise voneinander abweichen... :cry: Die relativistischen Berechnungen für die Voraussage des Ereignisses hast Du sogar mit Rechenbeispielen bei diesem Gedankenexperiment selbst gerechnet und Dr. Markus Pössel hat sie aus seiner Sich als „korrekt“ bezeichnet. "Korrekt" heißt aber hier nicht "real" und nicht "wahr", und ich wollte ja ausgerechnet wissen, welche der beiden Voraussagen real bzw. wahr in der Natur sei... :|

Der Ort und der Zeitpunkt des Geschehens eines Ereignisses sind also verschieden, je nachdem, ob man die relativistischen Effekte mathematisch berücksichtigt oder nicht. Meine Frage war ja dann ganz einfach, die mir aber bis jetzt nie beantwortet wurde, von Pössel nicht und von anderen Relativisten noch weniger: Welche der beiden Voraussagen für das Geschehen des Ereignisses ist real und wahr in der Realität? Die relativistische oder die klassische? Sie können ja nicht beide real und wahr sein, ein Ereignis ist ja einmalig, einverstanden? Und wenn die relativistischen Effekte gemäß Pössel nicht real, sondern lediglich eine Meßillusion sind, sowie die Rücktransformationen immer denselben Wert für ein Objekt ergeben (Ruhelänge), dann ist eben die klassische Voraussage in der Natur real und wahr und die relativistische Voraussage ist für die Katz. Logisch, oder nicht? Galeczki und Marquardt haben ja Recht, wenn sie von der SRT sagen: "Sie ist nicht einmal falsch", oder?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Mi 21. Apr 2010, 19:02

Hallo Tria
Trigemina hat geschrieben: Wenn schon muss vollständig transformiert werden, was Harald und ich dir schon gesagt haben: also sowohl nach der Zeit als auch nach dem Ort.

Und ich habe verdeutlicht, daß in "deiner und meiner" Herleitung der LT erstmal ausschließlich die x Komponente transformiert wird.

Ernst hat geschrieben:
Rücktransformation
x= v*t +x'/gamma

So ist das ist komplett falsch mit der Division mit gamma.

Unsinn. Das ist komplett richtig. Man kann wie du von Hamburg nach Berlin über Rom fahren. Oder man nimmt den direkten Weg.

x’=γ*(x-v*t)
x= v*t +x'/γ

Mit Deinen Werten x=3Ls und t=2s ist und v=0,8c ist

x' = 2,33333 Ls
und in die zweite Gleichung eingesetzt
x = 3 Ls

Ene Transformation von t ist dazu gar nicht erforderlich.

Mathematisch funktioniert das natürlich mit jeder beliebigen Transformation. Nur ist die LT physikalisch falsch, weil eben ein t' eingeschummelt wurde.

Gruß
Ernst
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Mi 21. Apr 2010, 20:04

nocheinPoet hat geschrieben:.
Solange nicht erkannt wird, das wir uns auch immer in der Zeit bewegen und das ein Rolle spielt und berücksichtigt werden muss, wird das wohl hier nie weiter gehen.

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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Mi 21. Apr 2010, 20:13

Hallo Tria
Trigemina hat geschrieben:
x=3Ls (Lichtsekunden) und
t=2s

x’=2.3333Ls
t’=-0.6667s


Kannst du mal bitte physikalisch t'=minus 0.6667 s erläutern?

Gruß
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Mi 21. Apr 2010, 20:36

Ernst hat geschrieben:Kannst du mal bitte physikalisch t'=minus 0.6667 s erläutern?

Genau wie der Mittelpunkt des Raumkoordinatensystems beliebig festgelegt werden kann, kann auch der Zeitnullpunkt beliebig festgelegt werden. Und vor dem Zeitnullpunkt sind die Zeiten dann negativ, was nichts anderes bedeutet, als "sounsoviel vor dem Zeitnullpunkt".
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