Liebe Trigemine,
es ist schon lustig, wenn man Dich beobachtet, wie Du im flachen Wasser zappelst. Mit diesen Mathe-Kenntnissen schaffst Du die 9-te Klasse doch nicht. Von Physik und Ableitung von physikalischen Gleichungen ganz zu schweigen.
a) Rechnen:
bis (1) tau=a*c^2*(t-v*x/c^2)/(c^2-v^2) ist richtig.
Jetzt schreibst Du:
„Durch Mulitplikation mit (c^2-v^2)/c^2 im hintern Teil der Gleichung und Division am Anfang der Gleichung mit dem gleichen Ausdruck (die Gleichung darf sich algebraisch ja nicht ändern) ergibt sich:
tau=a/((c^2-v^2)/c^2)*(t-v*x/c^2)
Jetzt kommt drauf an, wie man Deine Schreibweise versteht, ergibt sich aber so oder so wieder (1), nämlich
tau=a*c^2*(t-v*x/c^2)/(c^2-v^2) – merkst Du das nicht???
So, jetzt
schmuggeln wir die erfundene Funktion a=phi*sqrt(1-(v/c)^2) und bekommen:
(2) tau=phi*[sqrt(1-(v/c)^2)]*[c^2*(t-v*x/c^2)]/(c^2-v^2) – gleich, wie bei Dir. Aufgepasst,
wo die Wurzel steht!
Und jetzt schreibst Du, phi = 1, dann bleibt die Wurzel aber nach wie vor OBEN und bleibt
(3) tau=sqrt(1-(v/c)^2)*[c^2*(t-v*x/c^2)]/(c^2-v^2)
und
nicht, wie Du schreibst
(4) tau=[1/sqrt((c^2-v^2)/c^2)] * (t-v*x/c^2) – Wurzel UNTEN ???
ordentlich geschrieben: tau = {1/sqrt[(c²-v²)/c²]}*(t-v*x/c²)
Erstens: Wo ist der letzte Term c²/(c²-v²) aus (1),(2) und (3) geblieben
Zweitens: Wieso ist die Wurzel von oben nach unten gewandert?
Drittens und was wir Dich zum 10-mal fragen: Wie kommst Du auf die Idee,
a=phi*sqrt(1-(v/c)^2)?

So was steht bei Einstein nicht, ist auch aus seiner Ableitung nicht ersichtlich, woher diese Funktion kommen soll. Kannst Du mal das erklären?
Bei Einstein steht unmissverständlich a = phi(v) = 1;
phi(v) bedeutet Funktion von v und wird heute f(v) geschrieben, Du setzt aber nur phi in den Gleichungen, schreibst auch unten „phi = 1“ – bei Einstein ist „phi(v) = 1“ Indirekt schreibst Du a = f(1/sqrt(1-v²/c²) oder v = 1/sqrt(1-v²/c²) - schon komisch, oder?
b) Physik: Mit dem bewegten Stab und Lichtstrahl kann Albert und auch sonst keiner die LT, genauer die Wurzel, bekommen, ohne eine
reale Längenkontraktion von 1/sqrt(1-v²/c²) zu postulieren (erfinden), wie Lorentz im Äther es gemacht hat. Warum denkst Du sagt Minkowski „Geschenk von oben“?
Trigemine, Trigemine, tapfer von Dir, aber muss Du dich mit einfachen Gleichungen und Ableitungen so blamieren?
Sind die anderen Relativisten genauso schwach in Physik und Mathe? Wieso lassen sie Dich hier alleine schwitzen?
Gruß
Ljudmil