Jocelyne Lopez hat geschrieben:Das allgemeine Problem ist aber, dass die Mathematiker meistens nicht in der Lage sind, Mathematiklaien eine Problematik zu veranschaulichen.
Es existiert in menschlichen Gesellschaften meistens eine tonangebende etablierte Wissenschaft, was nichts über deren Qualität oder gar Verständlichkeit aussagt, allerdings über deren finanziellen oder medienwirksamen Möglichkeiten. Es sei an die Situation von Galileo Galilei erinnert. Heutzutage wird stur von oben runter das Märchen vom Urknall, die RT, unendliche Mächtigkeiten von Zahlenmengen und zahlreichen anderen völlig absurden Annahmen vertreten. Wir können uns jetzt im Fachgebiet Kosmologie stundenlang über die Massenbestimmung des Universums auslassen und sehr genau die Anzahl der Protonen im endlichen oder unendlichen Universum ausrechnen - prima Zeitvertreib: Aber außer Spesen, nix gewesen.
Dann geht das hier los mit Transitivität von Lorentztransformationen, wobei die einzelne Lorentztransformation Gruppenelement (LT_v) und die Relativistische Addition Verknüpfung (#) der Gruppe sein soll, d.h. in Kurzschreibweise (LT_v, #) ist Gruppe. Die Verknüpfung zweier LT mit den Geschwindigkeiten v=0,1c und v1=0,4c wäre dann LT_0,1c # LT_0,4c=LT_0,48 mit der Relativistischen Addition v2=(v+v1)/(1+v*v1/c²). Da gelten im Prinzip auch bei formaler Rechnung die Gruppenaxiome.
Und nun kommen zwei Anmerkungen:
Erstens die Gruppentheorie ist ein weites Feld und kein völliger Laie sollte ernsthaft fordern, dass er das einfach verstehen könnte, was andere, nachdem sie eine technische Lehre mitgemacht haben, den Leistungskurs Mathematik eines Gymnasiums mit "sehr gut" bestanden haben und danach 4,5 Jahren Mathematik studiert haben, dann in den Grundzügen können. Der Leistungslevel in einem Fachgebiet ist ziemlich hoch und dies liegt an der Kompexität heutiger Zeit. Etwas Gruppentheorie gehört heutzutage zur Allgemeinbildung, mehr ist nur bei Spezialisierung möglich.
Zweitens sind die Lorentztransformationen in ihrer Aussage einfach falsch, d.h. wir haben in der Grundmenge der Gruppe Elemente der Art: {50m = 90m; 73,51m = 2,50m; ...} und auf solchen Elementen operiert jetzt die Relativistische Addition. Und dann sind wir wieder bei der tonangebenden etablierten Wissenschaft, die das, was als "wahr" gelten soll einfach per Wiederholung setzt und die Einflussmöglichkeiten anderer fachlich versierter Bevölkerungskreise begrenzt. Im Prinzip solltest du und andere selber prüfen, ob eine einzelne Lorentztransformation eine wahre Aussage ist - und wenn du wie ich dazu kämst, dass eine solche LT eine falsche Aussage ist, dann hättest du eventuell die Möglichkeit mit Fachleuten aus Ministerien zu erörtern, ob völlig verkehrte Aussagen Elemente von Mengen sein können, d.h. ob solches sinnvoll ist, z.B. die Menge der Wolken, die gleichzeitig Gedanken sind und so.
Anbei nocheinmal die Definition von Mengen nach Georg Cantor:
Eine Menge ist eine Zusammenfassung bestimmter, wohlunterschiedlicher Dinge unserer Anschauung oder unseres Denkens, welche Elemente der Menge genannt werden, zu einem Ganzen.
Insofern halte ich es für ziemlich müßig über die Transitivität der LT zu disputieren.
mfg