2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon sanchez » Di 20. Nov 2018, 22:30

Es wird von einem kugelförmigen Signal gesprochen. Die zu übertragende Information kann als Morse-Nachricht kodiert werden, die durch ein- und ausschalten einer Glühlampe aus der Mitte der Strecke AB versendet wird.
Nun spielen ausschliesslich die Lichtimpulse und ihr Rhythmus eine Rolle. Farbe ist egal, Form ist egal, nur der Inhalt der Nachricht zählt.


Information entsteht durch Modulation einer physikalischen Größe.
Ein Code ist eine Übereinkunft, wie die Veränderung der physikalischen Größe zu verstehen ist.
Zum Beispiel ist im Morsecode festgelegt, dass einmal ein kurzes Signal den Buchstaben „E“ bedeutet und die Modulation wäre bei einer Taschenlampe Licht an oder Licht aus.
Eine Nachricht kann nur verstanden werden, wenn Sie mit Hilfe des Codes entschlüsselt werden kann.


Das Signal einer kugelförmig sendenden Glühlampe ist keine zwei rote Fahrräder und keine zwei Autos und keine zwei Freunde: es kommt von ein und derselben Quelle und überträgt ein und dieselbe Information, welche sich zudem kugelförmig, d.h. gleichmäßig in alle Richtungen,

Doch das ist so. (Mit kugelförmigen Signal dass erinnert an Radiowellen).
Aber ersetze den Sender im Punkt M mit einer Photonenquelle, mit einem Laser. Ein Laser produziert identische Photonen, durch nichts unterscheidbar. Mit einem Spiegelsystem schickst du ein Photon nach A und ein identisches Photon nach B. Genau in so einem Fall hast du eine Situation, wie ich es mit den Fahrrädern beschreibe, und die Information die übermittelt wird ist, dass die Fahrräder rot sind.

Meine Rechnung funktioniert auch dann.
Der funktionierender Radiosender verteilt die Information auch dann, wenn es keine Radioempfänger weit und breit gibt. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit wird vom Fehlen der Punkte A und B nicht tangiert. Aber mit den Endpunkten wurde die Anordnung konstruiert und gut


Wenn kein Radioempfänger da ist, wie willst du es dann messen?

Und wenn ich noch einen Punkt C definiere im Abstand 2 Lichtsekunden von M, dann ist nach deiner Rechenart: AM(2 Lichtsekunden)+ BM(2 Lichtsekunden)+CM(2 Lichtsekunden) das ganze geteilt durch 2 sekunden = 3c
Und ich kann so viele Punkte im Abstand 2 Lichtsekunden von M hinzufügen, wie ich will. Jedes mal bekomme ich 1c an Geschwindigkeit dazu.
Dein Fehler liegt darin, dass du Strecke AM und BM addierst.
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Wenn schon denn schon

Beitragvon Yukterez » Di 20. Nov 2018, 23:33

Zasada hat geschrieben:Das Signal einer kugelförmig sendenden Glühlampe

Warum gibst du dich dann überhaupt mit Lichtsekunden pro Sekunde zufrieden und postulierst nicht gleich dass sich das Licht mit 4π/3 Kubiklichtsekunden pro Sekunde ausbreitet?

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Zwei Schritte voraus,

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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 20. Nov 2018, 23:48

Eine Nachricht, die versendet ist, aber nicht empfangen oder nicht verstanden wird, bleibt eine Nachricht (ich muss nicht Morse Code benutzen, ich fasse auch den Ausbruch einer Supernova als Information auf)

Zasada: Meine Rechnung funktioniert auch dann.
Der funktionierende Radiosender verteilt die Information auch dann, wenn es keine Radioempfänger weit und breit gibt. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit wird vom Fehlen der Punkte A und B nicht tangiert. Aber mit den Endpunkten wurde die Anordnung konstruiert und gut

Wenn kein Radioempfänger da ist, wie willst du es dann messen?


Du fähst auch 100 Sachen durch die Stadt und kannst froh sein, wenn Du nicht gemessen wirst, und weniger froh, wenn Du bezahlen musst. Du fährst aber 100 Sachen durch die Stadt.
Der Messvorgang hat mit der Versendung des Signals nichts zu tun, analog der Information, die nicht verstanden wird.

Und wenn ich noch einen Punkt C definiere im Abstand 2 Lichtsekunden von M, dann ist nach deiner Rechenart: AM(2 Lichtsekunden)+ BM(2 Lichtsekunden)+CM(2 Lichtsekunden) / 2 sekunden = 3c
Und ich kann so viele Punkte im Abstand 2 Lichtsekunden von M hinzufügen, wie ich will. Jedes mal bekomme ich 1c an Geschwindigkeit dazu.
Dein Fehler liegt darin, dass du Strecke AM und BM addierst.


Das ist schon klar, aber betrachtet wird die Strecke AB, welche aus Teilstrecken MA, MB besteht.
Den Fehler, den sehe ich nicht. Ich mache wohl keinen. Die 2c Geschwindigkeit ergibt sich nicht daraus, dass ich die Strecken MA, MB addiere, sondern daraus, dass diese vom Signal parallel und in entgegengesetzte Richtungen überwunden werden - simultan innerhalb von 2 Sekunden.
Zuletzt geändert von Zasada am Mi 21. Nov 2018, 00:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Stirnauge bemüht sich wie er kann, wie man sieht.

Beitragvon Zasada » Di 20. Nov 2018, 23:54

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der Tausendsassa Zasada

Beitragvon Yukterez » Mi 21. Nov 2018, 00:09

Nicht schlecht, zuerst so eine Theorie und dann solche Memes. Gibt es eigentlich auch etwas das du nicht kannst?

Beeindruckt,

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Neues Logo für Yukterez

Beitragvon Zasada » Mi 21. Nov 2018, 00:21

Yukterez hat geschrieben:Nicht schlecht, zuerst so eine Theorie und dann solche Memes. Gibt es eigentlich auch etwas das du nicht kannst?

Beeindruckt,

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Ich hab dein Logo entworfen
Toll, was?

Wie willst Du nun genannt werden Stirnauge oder doch bürgerlich "Salierez"?
Kannst dir aussuchen.
Bitte
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Beitragvon Yukterez » Mi 21. Nov 2018, 00:26

Zasada hat geschrieben:Ich hab dein Logo entworfen Toll, was?

Ja sehr, sogar fast noch besser als deine 2c Theorie (:

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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mi 21. Nov 2018, 05:49

Zasada hat geschrieben:
Die Wirkung, die zählt.
Es spielt keine Rolle wie schnell die einzelnen Signale sich ausbreiten.

Ob du es nun Information, Wirkung, rosa Einhorn nennst oder sonst wie macht keinen Unterschied. Für deine Wirkung gilt dasselbe. Schick die mal mit 200km/h los. Da ist die dann niemals in einer Stunde bei A und B. So einfach ist das.
McMurdo
 

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Mi 21. Nov 2018, 05:50

Zasada hat geschrieben:
Du fähst auch 100 Sachen durch die Stadt und kannst froh sein, wenn Du nicht gemessen wirst, und weniger froh, wenn Du bezahlen musst. Du fährst aber 100 Sachen durch die Stadt.
Der Messvorgang hat mit der Versendung des Signals nichts zu tun, analog der Information, die nicht verstanden wird.

Wenn du sagst du fährst mit 100km/h dann musst du es wohl gemessen haben. :D
McMurdo
 

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mi 21. Nov 2018, 07:22

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
Du fähst auch 100 Sachen durch die Stadt und kannst froh sein, wenn Du nicht gemessen wirst, und weniger froh, wenn Du bezahlen musst. Du fährst aber 100 Sachen durch die Stadt.
Der Messvorgang hat mit der Versendung des Signals nichts zu tun, analog der Information, die nicht verstanden wird.

Wenn du sagst du fährst mit 100km/h dann musst du es wohl gemessen haben. :D


Ist nicht zwingend: ich kann 100 km/h fahren und es nicht wissen, weil mein Tacho kaputt ist, und dann geblitzt werden...oder nicht.
Zasada
 
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