Wurfparabel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: genug ist genug

Beitragvon JuRo » Mi 29. Jun 2016, 23:18

Hula hat geschrieben:
Hulu hat geschrieben:Hula wartet nur darauf, Aussagen so auszulegen, dass es zu einer Sperrung von einem der Kritiker kommt, Highway, Spacerat du oder ich

Highway und Spaßratz sollen auf keinen Fall gesperrt werden, die denken sich immerhin fast jede Woche eine neue Dummheit aus und sind deswegen viel zu lustig. Bei dir und deinem vollgekoteten Zwilling allerdings ist das anders, ihr sabbert lediglich jeden Faden mit immer nur den selben ausgelutschen Lollies voll. Auf so etwas wie euch könnte glaube ich jeder gut verzichten, zumindest jeder der sich für Physik interessiert:

Highway und Spacerat sollen also deine zwei Dummerchen sein und dir als Deppen vom Dienst lustige Sachen vorführen während du xxx den Schwachsinn von Einstein predigst :?: :lol: :lol: :lol:
Was für ein dummer Vogel bist du :?: :lol: :lol: :lol:

PS:
Haben die bösen Jungs das mit dir im russischen Internat getan :?: :lol: :lol: :lol:
Musstest du Kunststücke vorführen :?: :lol: :lol: :lol:
Was kannst du so alles :?: :lol: :lol: :lol:


Gespannt auf dein Video wartend :!: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
JuRo
 
Beiträge: 1605
Registriert: Do 7. Jan 2016, 00:36

Metrik Übersicht

Beitragvon Yukterez » Do 30. Jun 2016, 05:51

Zurück zum Thema. Bisher hatten wir folgende Metriken die einem in Kombination mit ein bisschen Pythagoras, Lagrange und Hamilton alles verraten was man wissen muss:

Bild

Newton



Bild

Minkowski



Bild

Schwarzschild





Bild

Kerr





Bild

Der Übersichtlichkeit halber alle in den natürlichen Einheiten

und sind die radiale Koordinate, die Latitude und die Longitude. ist der Spinparameter.

Bild

Interessiert man sich für die Zeitdilatation die nur von der Bewegung kommt separiert man einfach nach r, ψ & θ und dr, dψ & dθ; indem man alle bewegungsabhängigen Terme mit d und alle die mit ihnen multipliziert werden betrachtet erhält man den geschwindigkeitsabhängigen Anteil, während einem die Terme ohne d verraten was die ortsabhängige, also gravitative Komponente ist. Das dürfte vor allem in der Pol- und Äquatordiskussion von Interesse sein.

Die Arbeit kann man sich allerdings auch sparen, denn wenn a=0 reduziert sich Kerr auf Schwarzschild, wenn M=0 Schwarzschild auf Minkowski und wenn c⁻¹=0 Minkowski auf Newton. Letzteres dürfte wohl eher selten vorkommen, aber im Limit bei gewissen Problemstellungen ist es durchaus zulässig (zum Beispiel um gewissen Einsteinwiderlegern vorzuführen wie sie schon an Newton kläglich scheitern - man denke z.B. an die angebliche Zentrifugalkraft im Inertialsystem usw.)

τ ist hier übrigens die Eigenzeit und t die Koordinatenzeit (in meinem Code ist es umgekehrt weil t öfter vorkommt und leichter zu tippen ist).

Bild

Praktische Anwendung: die Wurfparabel

Bild

Zum besseren Verständnis alles auf einen Blick zusammentragend,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Wurfparabel

Beitragvon Jan » Do 30. Jun 2016, 09:54

Sehr interessant.

Es geht sich um die Darstellungsformen der Beschreibungsmethode.

Die Wurfparabel ist ein sehr gutes Beispiel zur Verdeutlichung, warum man unterscheidet zwischen

reale elektromagnetische Vorgänge und

der Beschreibungsmethoden mit verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten.
Jan
 
Beiträge: 4766
Registriert: Do 27. Mär 2014, 21:55

die relativistische Wurfparabel

Beitragvon Yukterez » Do 30. Jun 2016, 10:08

Jan hat geschrieben:reale elektromagnetische Vorgänge

Dazu sind wir noch gar nicht gekommen. Um elektromagnetische Effekte zu berücksichtigen müsste man in die Kerr-Metrik noch einen kleinen Term einfügen damit es eine Kerr-Newman-Metrik wird. Da aber erstens sowieso alle nennenswerten Massen elektrisch neutral sind (und wenn sie es noch nicht sind sie es innerhalb kürzester Zeit werden) und zweitens die Aufgabe die ich den Herren Kritikern gestellt habe noch nicht einmal im Ansatz gelöst ist wird es dazu in diesem Forum wohl nicht mehr kommen.

Sowieso der Meinung dass man die EMWW vernachlässigen sollte wann immer es nur geht,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Wurfparabel

Beitragvon Jan » Do 30. Jun 2016, 10:38

Du hast die Logik dahinter immer noch nicht verstanden.

Eine elektromagnetische Formel für die Wurfparabel macht keinen Sinn. Die realen Vorgänge sind zu komplex. Müsste man z.B. den Luftwiderstand berücksichtigen, so müsste man Billiarden Luftmoleküle und deren Wechselwirkungen berechnen.

Deshalb ist die mechanische Beschreibungsmethode auch so wichtig, weil sie alles in ein Formelzeichen und dessen Wert zusammenfasst.

Und die Kraft F, die von einem Menschen auf einen Hebel oder Wurfgeschoss wirkt, wird bereits im Gehirn des Menschen generiert, weil es eine Kausalkette gibt. Mal abgesehen von den 200 beteiligten Muskeln.

Will man die Vorgänge im Universum erklären, dann darf man auch nichts auslassen.

Um praktikable wissenschaftliche Vorhersagen zu treffen,die mit Hilfe der Mathematik und den physikalischen Gesetzen berechnet werden, ist die Mechanik ja gedacht.

Das ist ja alles kein Widerspruch, sondern eine Arbeitsteilung zwischen den erklärenden elektromagnetischen Vorgängen und

der beschreibenden Mechanik als Beschreibungsmethode und deren Darstellungsformen.

Du kannst getrost bei deiner Physik bleiben. Die wird ja auch gebraucht.

In Fragen zur erklärenden ToE und Weltformel und Vereinheitlichung der physikalischen Grundkräfte ist der Elektromagnetismus zuständig.
Jan
 
Beiträge: 4766
Registriert: Do 27. Mär 2014, 21:55

Re: Wurfparabel

Beitragvon Ernst » Do 30. Jun 2016, 16:12

Mikesch hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die Beschleunigung auf dem Sonnenorbit ist ca. 0,006 m/s²
Die Beschleunigung infolge Erdrotation ist ca. 0,035 m/s²
Also durchaus gleiche Größenordnung.
Es wäre besser gewesen, Sie hätten sich die Mühe gemacht die Wirkung der Sonne auf die ZD zu bestimmen, statt einfach zu behaupten, daß der Vergleich der Beschleunigungen zu irgentetwas Relevanten führe.

Da hast du was mißverstanden. Es geht immer noch nur um den SRT Einfluß. Und da hab ich gesagt, man muß direkt in den BSystemen Erde und Flugzeug messen, Deine Antwort war; das geht nicht, weil beides keine IS sind. Sondern man müßte bezüglich einem IS_Punkt, wie etwa dem Rotationsmittelpunkt, messen. Mein Einwand ist, daß dieser Rotationsmittelpunkt genausowenig/genausoviel ein IS_Punkt ist, wie Flugzeug und Erdpunkt. (Dazu die angegebenen a-werte.) Muß man dann exakt einen IS-Punkt verwenden, der auf dem Orbit ruht. Und dann ergeben sich für die ZD völlig anndere Werte.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Wurfparabel

Beitragvon Mikesch » Do 30. Jun 2016, 18:22

Ernst hat geschrieben:Da hast du was mißverstanden. Es geht immer noch nur um den SRT Einfluß. Und da hab ich gesagt, man muß direkt in den BSystemen Erde und Flugzeug messen
OK, gemessen wird im BS Erduhr und Flugzeuge. Da sind wir uns einig.
Ernst hat geschrieben:, Deine Antwort war; das geht nicht, weil beides keine IS sind. Sondern man müßte bezüglich einem IS_Punkt, wie etwa dem Rotationsmittelpunkt, messen. Mein Einwand ist, daß dieser Rotationsmittelpunkt genausowenig/genausoviel ein IS_Punkt ist, wie Flugzeug und Erdpunkt. (Dazu die angegebenen a-werte.) Muß man dann exakt einen IS-Punkt verwenden, der auf dem Orbit ruht. Und dann ergeben sich für die ZD völlig anndere Werte.
Für die Berechnung benötige ich ein übgeordnetes IS. Wo das liegt, ist eigentlich egal. Ich lege es gerne in den Mittelpunkt der Kreisbewegungen, wo es ruht und die drei Uhren um sich herumkreisen lässt. Ist halt ein IS. Die ZD werden dann bzgl. des IS berechnet und die Ergebnisse auf die Erduhr übertragen. Was ich damit mache -und darüber stolpern Sie ja vielleicht - ist, daß beim letzten Schritt der Übertragung aus dem IS zur Erduhr wieder eine Zeitdilatation eine Rolle spielt, die einfach ignoriert wird. Ich setzte mal so eben die IS Zeit mit der Erdzeit gleich. Das ist richtig. Es sind aber keine absoluten Zeiten mehr, mit denen an dieser Stelle gerechnet wird, sondern die Differenzen. Damit ist auch hier der erzeugte Fehler weit unterhalb der Meßgenauigkeit der gesamten Anordnung.
Man muss vielleicht noch ergänzen: Mit den heutigen Möglichkeiten der Meßtechnik muss man sich genauer damit auseinandersetzen, wo man Näherungen und Störungen akzeptieren kann und wo nicht.
Mike
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

Re: Wurfparabel

Beitragvon JuRo » Do 30. Jun 2016, 19:05

Mikesch hat geschrieben:Für die Berechnung benötige ich ein übgeordnetes IS.

Unsinn, niemand benötigt ein solches IS, Ihr Sektenführer bekommt Betafaktor anhand zwei Systemen K und k raus. Mit welcher Formel wollen Sie denn die ZD berechnet haben :?:
JuRo
 
Beiträge: 1605
Registriert: Do 7. Jan 2016, 00:36

Re: Wurfparabel

Beitragvon Ernst » Do 30. Jun 2016, 19:13

Mikesch hat geschrieben:Für die Berechnung benötige ich ein übgeordnetes IS. Wo das liegt, ist eigentlich egal. Ich lege es gerne in den Mittelpunkt der Kreisbewegungen, wo es ruht und die drei Uhren um sich herumkreisen lässt. Ist halt ein IS.

Neiiiin :!: :!: :!: Es ist keins.

Entweder liest du meine Darstellung nicht oder du verstehst sie nicht oder ich drücke mich unverständlich aus. Jedenfalls ist deine Antwort konträr zu meiner Darstellung.

Dein Mittelpunkt der Kreisbewegung ist kein IS. Genausowenig oder genausoviel wie das Flugzeug oder der Erdpunkt. Alle diese Punkte sind beschleunigt :!: :!: :!:
Deren Beschleunigungen hatte ich dir ja gerade angegeben.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Wurfparabel

Beitragvon Mikesch » Do 30. Jun 2016, 19:21

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Für die Berechnung benötige ich ein übgeordnetes IS. Wo das liegt, ist eigentlich egal. Ich lege es gerne in den Mittelpunkt der Kreisbewegungen, wo es ruht und die drei Uhren um sich herumkreisen lässt. Ist halt ein IS.

Neiiiin :!: :!: :!: Es ist keins.

Entweder leist du meine Darstellung nicht oder du verstehst sie nicht oder ich drücke mich unverständlich aus. Jedenfalls ist deine Antwort konträr zu meiner Darstellung.

Dein Mittelpunkt der Kreisbewegung ist kein IS. Genausowenig oder genausoviel wie das Flugzeug oder der Erdpunkt. Alle diese Punkte sind beschleunigt :!: :!: :!:
Deren Beschleunigungen hatte ich dir ja gerade angegeben.
Verstehe ich wirklich nicht. Was wird denn am IS beschleunigt? Es ist nur an der selben Position, wie der Mittelpunkt der Kreisbewegung. Es dreht sich nicht, sondern nur die Uhren. Damit kann die ZD bezogen auf das IS berechnet werden. Umgekehrt geht das nicht, da die Uhren keine IS bilden können.
Mike
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 22 Gäste