julian apostata hat geschrieben:Die Verbreiterung der Spektrallinien meinen die Beiden aber nicht. Sie postulieren quasi für jeden Stern einen individuellen Hubbleparameter. Das vordere Ende einer Em-Welle soll ein wenig schneller unterwegs sein, als das hintere Ende. Jeder einzelne Stern einer Galaxie soll also eine individuelle Rotverschiebung aufweisen und die soll abhängig von ihren Rotationsdaten sein. Zum Glück für die beiden kann man so ferne Sterne nicht einzeln ins Visier nehmen.
Sie konstruieren daraus eine durchschnittliche Rotverschiebung. Bei einem Mischmasch aus abermilliarden Rotverschiebungen würde man aber keine Spektrallinien mehr ausmachen können.
1. Die Geschwindigkeitsdifferenz Δvo zwischen Wellenanfang und Wellenende wird, abhängig von ihrer Größe und von dem Mitführungsbereich des „Äther“-Mediums, vom „Äther“-Medium mehr oder weniger rasch auf sehr viel kleinere Δv-Werte herunter „gebremst“. Das heißt, nach entsprechend großer Laufzeit des Lichts haben alle vergleichbaren Objekte, also alle normalen Rotationssterne einer Galaxie, etwa gleiche Rotverschiebungswerte.
Nur Quasare, also Sonnen mit großer Masse und hoher Rotationsgeschwindigkeit, entwickeln schon in wesentlich geringerer Entfernung eine hohe Rotverschiebung.

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2. Soweit unterschiedliche Δvo-Werte zu entsprechend unterschiedlichen Rotverschiebungs-Werten in Galaxien führen, ergibt sich im Spektrum der Galaxie nur eine Verbreiterung der Spektrallinien in einer Größenordnung, wie sie tatsächlich auch beobachtet wird.
3. Selbst relativ scharfe Spektrallinien einer entfernten Galaxie schließen nicht aus, daß ursprünglich völlig unterschiedliche Δvo-Werte der Einzelobjekte vorhanden sind. Es ist durchaus wahrscheinlich, daß sich unterschiedliche Rotverschiebungen im Laufe der Laufzeit auf ganz bestimmte Δλ-Werte und damit auf ganz bestimmte Rotverschiebungs-Werte herab „bremsen“. Vermutlich sind bestimmte Δλ-Werte besonders stabil, so daß die Wellenlängenänderung infolge einer Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Wellen
zuganfang und Wellen
zugende stufenweise erfolgt. Hierzu sei auf die Rotverschiebungs-Periodizitäten bei entfernten Galaxien hingewiesen.
4. Ein „Mischmasch aus abermilliarden Rotverschiebungen“ ergibt deutliche Spektrallinien dort, wo sich die Häufigkeitsmaxima all dieser Rotverschiebungen befinden.
Wie schon gesagt:
Das derzeitige „Epizykler“-System erklärt die kosmische Rotverschiebung als Doppler-Effekt, und folgert daraus Urknall und überlichtschnelle Expansion des Raumes bei Mitnahme der Galaxien, um eine relativistisch verbotene Überlichtgeschwindigkeit der Galaxien zu vermeiden – das ist Schwachsinn im Quadrat, oder besser noch Schwachsinn hoch drei.
Wenn aber die kosmische Rotverschiebung kein Doppler-Effekt ist, dann gibt es keinen Urknall und keine Expansion.
Tatsächlich ist Ursache der kosmischen Rotverschiebung der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie, und damit entfallen auch die Relativitätstheorien.
Da hilft auch ein Geogebra-Programm des relativistischen Apostels nichts mehr, und auch keine Bojen und Schieber.
Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes