kosmologischer Dopplereffekt

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Die Maulstarre des Ernst

Beitragvon Mikesch » Mi 20. Jan 2016, 12:41

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:.
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Zuletzt geändert von Ernst am Di 19. Jan 2016, insgesamt 2-mal geändert.

Was soll das denn werden wenn es fertig ist?

Ist fertig. Ernst hatte ursprünglich (sinngemäß) "fb.... zum Teufel gewünscht, wenn der jetzt nicht seine und Pernes Position einnimmt.". Ein Drohargument halt. Hilft immer, meint Ernst.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon julian apostata » Mi 20. Jan 2016, 12:59

Mikesch hat geschrieben:Der Begriff "Verschmierung" scheint mir hier missverständlich benutzt zu werden. Die Rotation eines Sternes führt zur Verbreiterung der spezifischen Spektralinien. Um sich das vorzustellen: Bei einer Rotation mit 50km/s liegt die Verbreiterung der Spektrallinie im Bereich um 1 Angström im Band bei 6500 Angström. Genaueres ist den Tabellen im Internet zu entnehmen. Unsere Sonne liegt übrigens bei 2km/s.
Die Volldeppen Pernes und Ernst berechnen so etwas ja vorsichtshalber nicht.


Die Verbreiterung der Spektrallinien meinen die Beiden aber nicht. Sie postulieren quasi für jeden Stern einen individuellen Hubbleparameter. Das vordere Ende einer Em-Welle soll ein wenig schneller unterwegs sein, als das hintere Ende. Jeder einzelne Stern einer Galaxie soll also eine individuelle Rotverschiebung aufweisen und die soll abhängig von ihren Rotationsdaten sein. Zum Glück für die beiden kann man so ferne Sterne nicht einzeln ins Visier nehmen.

Sie konstruieren daraus eine durchschnittliche Rotverschiebung. Bei einem Mischmasch aus abermilliarden Rotverschiebungen würde man aber keine Spektrallinien mehr ausmachen können.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Mi 20. Jan 2016, 13:37

julian apostata hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Seine Märchengleichung verlangt nämlich, dass man verschmierte Spektrallinien bei Galaxien beobachtet. Tut man aber nicht!
Verschmierte Spektrallinien würde man nämlich beobachten, wenn jeder Einzelstern seine eigene individuelle Rotverschiebung erzeugen würde, und zwar dadurch, dass sich bei der Emission der Wellenanfang sich schneller bewegt, als das Wellenende.
Genau genommen stimmt das Unterstrichene auch!

"Verschmiert" ist kein guter Ausdruck für die Verbreiterung der Spektrallinien. Die Ursache dieser Verbreiterung ist primär die Sternrotation und wird deshalb auch immer beobachtet. Nur wird der Effekt der Sternrotation in der Äther=SRT=These mit der Geschwindigkeitsdifferenz infolge Rotation und in der Emitterthese mit dem Beschleunigungseffekt infolge Rotation beschrieben. Das Ergebnis ist identisch, weil beidesmal die Sternrotation die Ursache ist. Unterschiedlich ist die physikalische Deutung.

Gut zu lesen dazu:

http://www.tls-tautenburg.de/research/artie/lectures/spectroscopy_lecture8.pdf

Dort wird ebenfalls meine These vom Einfluß der Turbulenzbewegungen auf die Rotverschiebung gestützt. :!:
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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 20. Jan 2016, 13:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Mi 20. Jan 2016, 13:41

julian apostata hat geschrieben:Jeder einzelne Stern einer Galaxie soll also eine individuelle Rotverschiebung aufweisen und die soll abhängig von ihren Rotationsdaten sein.
...
Sie konstruieren daraus eine durchschnittliche Rotverschiebung.

Das machen ja "deine" Physiker auch :!: :!: :!:

Das hab ich dir ja gerade verlinkt. Wäre gut, wenn du deine "Vorstellungen" mal mit Wissen untermauerst.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Mi 20. Jan 2016, 14:59

julian apostata hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Der Begriff "Verschmierung" scheint mir hier missverständlich benutzt zu werden. Die Rotation eines Sternes führt zur Verbreiterung der spezifischen Spektralinien. Um sich das vorzustellen: Bei einer Rotation mit 50km/s liegt die Verbreiterung der Spektrallinie im Bereich um 1 Angström im Band bei 6500 Angström.

Die Verbreiterung der Spektrallinien meinen die Beiden aber nicht.

Schreib Pernes ja auch: Nicht als Merkmal der Rotation im Spektrum, sondern als Merkmal für die kosmologischen Rotverschiebung.
Es finden sich die spezifischen Spektralinien verschoben wieder und darin dann die Verbreiterung der Spekrallinien. (Also gemessen etwa Rotverschoben auf 7000 Angström (ob das jetzt schon kosmologisch ist, aber zumindest Hubble :-) mit einer Verbreiterung um rd. einem Angstroem dann dort. )
Nur: Entweder ist die Verbreiterung das Merkmal der Rotation, beschrieben vom "Delta-Lambda-Effekt" oder - zweitens - es ist der ET Pendant zur kosmologischen Rotverschiebung/Doppler der RT.
Im ersten Fall: Ja, gibt es schon. Hätte man sich alles sparen können bleibt bei der RT.
Im zweiten Fall: Was ist dann der Grund für die Rotationsspektralline? Und wo ist der berechnete Nachweis des "Delta-Lambda-Effekts"? Bleibt sonst auch bei der RT.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Lothar Pernes » Mi 20. Jan 2016, 15:15

julian apostata hat geschrieben:Die Verbreiterung der Spektrallinien meinen die Beiden aber nicht. Sie postulieren quasi für jeden Stern einen individuellen Hubbleparameter. Das vordere Ende einer Em-Welle soll ein wenig schneller unterwegs sein, als das hintere Ende. Jeder einzelne Stern einer Galaxie soll also eine individuelle Rotverschiebung aufweisen und die soll abhängig von ihren Rotationsdaten sein. Zum Glück für die beiden kann man so ferne Sterne nicht einzeln ins Visier nehmen.

Sie konstruieren daraus eine durchschnittliche Rotverschiebung. Bei einem Mischmasch aus abermilliarden Rotverschiebungen würde man aber keine Spektrallinien mehr ausmachen können.

1. Die Geschwindigkeitsdifferenz Δvo zwischen Wellenanfang und Wellenende wird, abhängig von ihrer Größe und von dem Mitführungsbereich des „Äther“-Mediums, vom „Äther“-Medium mehr oder weniger rasch auf sehr viel kleinere Δv-Werte herunter „gebremst“. Das heißt, nach entsprechend großer Laufzeit des Lichts haben alle vergleichbaren Objekte, also alle normalen Rotationssterne einer Galaxie, etwa gleiche Rotverschiebungswerte.
Nur Quasare, also Sonnen mit großer Masse und hoher Rotationsgeschwindigkeit, entwickeln schon in wesentlich geringerer Entfernung eine hohe Rotverschiebung.
deltavbremse2hm3.jpg
deltavbremse2hm3.jpg (23.56 KiB) 6294-mal betrachtet

2. Soweit unterschiedliche Δvo-Werte zu entsprechend unterschiedlichen Rotverschiebungs-Werten in Galaxien führen, ergibt sich im Spektrum der Galaxie nur eine Verbreiterung der Spektrallinien in einer Größenordnung, wie sie tatsächlich auch beobachtet wird.

3. Selbst relativ scharfe Spektrallinien einer entfernten Galaxie schließen nicht aus, daß ursprünglich völlig unterschiedliche Δvo-Werte der Einzelobjekte vorhanden sind. Es ist durchaus wahrscheinlich, daß sich unterschiedliche Rotverschiebungen im Laufe der Laufzeit auf ganz bestimmte Δλ-Werte und damit auf ganz bestimmte Rotverschiebungs-Werte herab „bremsen“. Vermutlich sind bestimmte Δλ-Werte besonders stabil, so daß die Wellenlängenänderung infolge einer Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Wellenzuganfang und Wellenzugende stufenweise erfolgt. Hierzu sei auf die Rotverschiebungs-Periodizitäten bei entfernten Galaxien hingewiesen.

4. Ein „Mischmasch aus abermilliarden Rotverschiebungen“ ergibt deutliche Spektrallinien dort, wo sich die Häufigkeitsmaxima all dieser Rotverschiebungen befinden.

Wie schon gesagt:
Das derzeitige „Epizykler“-System erklärt die kosmische Rotverschiebung als Doppler-Effekt, und folgert daraus Urknall und überlichtschnelle Expansion des Raumes bei Mitnahme der Galaxien, um eine relativistisch verbotene Überlichtgeschwindigkeit der Galaxien zu vermeiden – das ist Schwachsinn im Quadrat, oder besser noch Schwachsinn hoch drei.
Wenn aber die kosmische Rotverschiebung kein Doppler-Effekt ist, dann gibt es keinen Urknall und keine Expansion.
Tatsächlich ist Ursache der kosmischen Rotverschiebung der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie, und damit entfallen auch die Relativitätstheorien.
Da hilft auch ein Geogebra-Programm des relativistischen Apostels nichts mehr, und auch keine Bojen und Schieber.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Mi 20. Jan 2016, 15:41

Mikesch hat geschrieben:Nur: Entweder ist die Verbreiterung das Merkmal der Rotation, beschrieben vom "Delta-Lambda-Effekt" oder - zweitens - es ist der ET Pendant zur kosmologischen Rotverschiebung/Doppler der RT.

Die Rotation verbreitert das Spektrum so oder so. Die Emissionsthese ergibt darüberhinaus aber implizit den entfernungsabhängigen Rotverschiebungseffekt. Die RT benötigt dagegen explizit für die Rotverschiebung einen weiteren Mechanisus; die erfundene Expansion.

Was ist dann der Grund für die Rotationsspektralline?

Die unterschiedliche Beschleunigung zwischen den Rändern und dem Zentrum des sichtbaren Sterns. In der Äther-RT ist es entsprechend die dortige unterschiedliche Geschwindigkeit.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Jan » Mi 20. Jan 2016, 18:34

@Chief

Das ist alles eine Frage der Auflösung.

Der Mikrokosmos und der Makrokosmos funktionieren nach den gleichen elektromagnetischen Gesetzen.

Betrachtet man eine Spiralgalaxie wie die Milchstraße als Teilchen, dann besteht diese wiederum aus 300 mrd. Sternen und jeder Stern hat im Schnitt 7 Planeten.

Entfernte Galaxien sind im Sternenhimmel nur als leuchtende Punkte zu sehen.

Wie eine Spiralgalaxie entsteht ist bekannt.

Ich habe aber noch nie gehört, daß eine Spiralgalaxie sich aufgelöst hat.

Wenn wir selber so groß wären wie ein Elektron, dann könnten wir erkennen, daß ein Elektron aus milliarden geladenen Partikeln aus dem sub- sub- sub Mikrokosmos bestehen.
Zuletzt geändert von Jan am Mi 20. Jan 2016, 18:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Mi 20. Jan 2016, 18:36

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Nur: Entweder ist die Verbreiterung das Merkmal der Rotation, beschrieben vom "Delta-Lambda-Effekt" oder - zweitens - es ist der ET Pendant zur kosmologischen Rotverschiebung/Doppler der RT.
Die Rotation verbreitert das Spektrum so oder so. Die Emissionsthese ergibt darüberhinaus aber implizit den entfernungsabhängigen Rotverschiebungseffekt.

Nach Pernes Formel ergibt sich auch eine Vorhersage der Spektralverbreiterung des Rotationsspektrogramms. Die gemessene Spektralverbreiterung korreliert aber nicht mit der Laufzeit/Entfernung des "Delta-Lambda", sondern mit der Rotation, ist also unabhängig von der Laufzeit.
Ernst hat geschrieben:Die RT benötigt dagegen explizit für die Rotverschiebung einen weiteren Mechanisus; die erfundene Expansion.

Nein. Die von mir genannten Werte liegen im linearen Hubbel-Bereich. Da kann von Expansion des Raumes noch keine Rede sein.
Ernst hat geschrieben:
Was ist dann der Grund für die Rotationsspektralline?

Die unterschiedliche Beschleunigung zwischen den Rändern und dem Zentrum des sichtbaren Sterns. In der Äther-RT ist es entsprechend die dortige unterschiedliche Geschwindigkeit.

Die "Delta-Lambda-Formel" korreliert nicht der gemessenen Rotationsspektralline. Also fehlt Ihnen noch ein Nachweis, wie sie diese Beziehung aus der "Delta-Lambda-Formel" herstellen wollen.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Mi 20. Jan 2016, 18:41

Jan hat geschrieben:Der Mikrokosmos und der Makrokosmos funktionieren nach den gleichen elektromagnetischen Gesetzen.
Betrachtet man eine Spiralgalaxie wie die Milchstraße als Teilchen, dann besteht diese wiederum aus 300 mrd. Sternen und jeder Stern hat im Schnitt 7 Planeten.

Was man nicht alles bei Jan so lernt. Das Sterne meistens 7 Planeten hat. Also die Doppelsterne dann 14. usw.usf.
Woher er das wieder alles weiss. Unglaublich.
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