julian apostata hat geschrieben:fallili hat geschrieben:Da blick ich jetzt nicht durch. Die Änderung der gravitativen ZD ist sicher minimal, weil die Erde halt doch zumindest fast eine Kugel ist. Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Pol und Äquator ist hingegen groß.
Wenn du halt einfach mal klarer formulieren würdest, was du nicht kapierst, wäre eine Antwort wesentlich einfacher. Jetzt mal eine einfache Verständnisfrage an dich.
Würde die Erde nicht rotieren, so wäre die Energie W notwendig, um 1 kg vom Erdmittelpunkt zum Pol zu bringen.
Wollte man das Kilo zum Äquator bringen, so wären etwa W+107 000 Joule nötig.
Verstehst du
(a) warum zum Äquator mehr Energie ?
(b) warum ausgerechnet 107 000 Joule ?
Nun rotiert aber die Erde, und somit ist der Energiebetrag in beiden Fällen gleich.
Sag mir nun einfach mal, welche Aussagen von mir du nicht kapierst. Dann können wir vielleicht drauf aufbauen.
Ich weiß was ein Geoid ist und ich weiß wie der zustande kommt und welche Auswirkungen das hat.
Was ich
nicht weiß ist, wie Du damit einen Zusammenhang zur SRT herstellen willst.
Was Du da beschreibst ist der Ausgleich der Energie um eine Masse an die Oberfläche eines Geoids zu bringen was damit auch aufzeigt, das die Summe aus Gravitation und Rotationsbeschleunigung auf allen Punkten des Geoids gleich sein muss, was damit laut ART auch zu identisch gehenden Uhren führen
muss.
Die SRT befasst sich aber (meiner Meinung nach) nur mit den Auswirkungen von Geschwindigkeitsdifferenzen. Und wenn Du mit Deinen Aussagen zum Geoid "beweisen" willst, dass die Uhren auf der Oberfläche eines Geoids gleich gehen, heißt das aber auch logischerweise, dass es
keinen Einfluss einer Relativgeschwindigkeit geben kann, was aber nur geht wenn es eben keine Relativgeschwindigkeit
gibt.
Oder, wie ich es eben aussage, dass die Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Punkten auf der Oberfläche eines rotierenden Körpers Null ist und daher die SRT da gar nix bei der Betrachtung der Situation zu tun hat.