Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Re: Lachhaft

Beitragvon Ernst » Mo 23. Nov 2015, 18:39

Highway hat geschrieben:1.) Bei isothermer Kompression verändert sich die innere Energie nicht, obwohl Energie aufgebracht werden muss! @Ernst, wo bleibt die eigentlich deiner Meinung nach? :twisted:

Bei isothermer Kompression wird die Differenzenergie nach außen abgeführt. Bei isothermer Kompression mußt du kühlen.

2.) Prozesse laufen spontan und selbständig, ohne weitere Energiezufuhr ab, wenn eine Differenz bezüglich der Entropien besteht. Der Prozess verläuft immer von der Seite der niedrigeren Entropie zur höheren Entropie. Umgekehrt muss Energie aufgewendet werden.

Das gilt nur für geschlossene Systeme. hab ich dir gerade erklärt.

3.) Die Überströmversuche nach Gay-Lussac bzw. Joule beweisen die Richtigkeit von Punkt 1 und 2!

Eben auch nicht, wie ich gerade zeigte.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 23. Nov 2015, 19:44

Highway hat geschrieben:Das ist doch Quatsch jetzt mit der Nummer der Systemgrenzen zu kommen!...
Energie aufgewendet werden muss oder nicht bestimmt die Entropiedifferenz.

Nein, kein Quatsch. Dein Gay-Lyssac gilt für ein geschlossenes System. Der Vorgang der Blasenbildung im AK ist demgegenüber offen, weil Materie über die Systemgrenze des Gay_Lyssac wandert. Deshalb kannst du nicht damit argumentieren.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 23. Nov 2015, 21:07

Highway hat geschrieben: Bist du der Meinung, dass wenn der Druck im Luftkessel größer ist als der Druck im Wasserkessel, die Luft dort hineinströmen wird,

Mann, es handelt sich hier um einen kontinuierlichen Vorgang. Die Luft, die da eingeschoben wird, muß vom Kompressor kontinuierlich nachgeschoben werden. Dazu leistet der Kompressorkolben nach jeder Volumenänderungsarbeit zusätzlich eine Verschiebearbeit. :!: :!: :!:
Eventuell hilft dir das

https://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Arbeit
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Mo 23. Nov 2015, 21:53

Ernst hat geschrieben:Wie wärs denn, wenn du mal auf die Argumente reagieren würdest und nicht ala Kurt ohne Antwort dich immer wieder stupide wiederholst.


???

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Mo 23. Nov 2015, 22:02

Highway hat geschrieben:Das ist Unsinn, wie dir jetzt zum wiederholten Male beschrieben. Denn wenn Arbeit an einen Gas verrichtet wird,


Wenn ein marginal kleiner Überdruck im Luftbehälter (des Gases) dazu führt dass sich eine marginal geringe Menge Gas ins Wasser bewegt und dadurch der Druck im Luftkessel sinkt, was passiert mit dem anderem Gas im Kessel, bewegt sich das dann auch in den Wasserbehälter rüber?

Und dann, wenn der Luftkessel leer ist, steht die Maschine dann still, oder läuft sie ohne Gas weiter?
(oder wird der Luftkessel nicht leer?)


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Faschingskasperl

Beitragvon rmw » Di 24. Nov 2015, 07:42

Highway hat geschrieben:Denn wenn Arbeit an einen Gas verrichtet wird, dann sollte das Gas die Energie auch aufnehmen. Aber genau das ist ja nicht der Fall!

Selbstverständlich ist das der Fall. Was glaubst du denn wo die Energie hingeht die du in den Kompressor steckst. Jeder Kolbenhub braucht die Energie E=F.s.
Energie (Arbeit) ist Kolbenkraft mal Kolbenweg. Glaubst du denn dass sich diese Energie in nichts auflöst du Faschingskasperl.
Nachdem sich ein Gas allerdings nicht ohne Erwärmung verdichten läßt mußt du das ganze kühlen. Diese Wärmeenergie ist Verlustleistung.

Highway hat geschrieben:Der Kompressor liefert keine Energie um die Luft ins Wasser zu bringen!

Jede Strömung von Gas verbraucht etwas Energie die selbstverständlich auch vom Kompressor in Form von etwas höheren Druck aufgebracht werden muß.

So dämlich wie du dich stellst kannst du überhaupt nicht sein. Du stellst dich absichtlich dämlich.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Di 24. Nov 2015, 08:31

Highway hat geschrieben:
..........
Denn wenn Arbeit an einen Gas verrichtet wird, dann sollte das Gas die Energie auch aufnehmen.
........

Und da liegt das Problem (auch wenn inzwischen die Antworten einzelner Leute immer abstruser / nichtssagender werden, bzw. hier oben von rmw völlig am Thema vorbei geht).

Hier wäre als einzige Antwort eben zu sagen, dass am Gas eben nach dem Verdichten keine weitere Arbeit verrichtet wird, daher muss das Gas auch nix "aufnehmen".
Dem Gasvolumen welches in dem Beispiel einen Druck von 120 000 Pa hat, ist es völlig egal ob es sich in dem Kompressor oder im Auftriebsbehälter befindet.

Genau wie es einem Stück Eisen völlig egal ist, ob es sich am Boden oder in 10 m Höhe befindet, da ändert sich an dem Massestück gar nix - aber dennoch kostet es Energie das Eisenstück die 10 m hochzuheben.

Und bei dem Gasvolumen für das Auftriebskraftwerk ist es direkt vergleichbar. Da geht's nicht mehr um die geleistete Kompressionsarbeit um das Gas auf die 120 000 Pa zu bringen (ieser Energieanteil hat dann wirklich was mit Entropie zu tun und ändert was am Gas), sondern darum, dass man ein bestimmtes Gasvolumen von einem Ort A (um den rundherum ein Druck von 100 000 Pa herrscht)- an einen Ort B (um den rundherum ein Druck von 120 000 Pa herrscht) zu bringen.

Und unter dem vielen Blödsinn oder Unnötigem der hier in dem Thread schon verbreitet wird, geht es halt inzwischen unter, dass es völlig egal ist, ob dieses Luftvolumen von der Pumpe "reingeschoben", oder mit einem Marmeladenglas unter die Auftriebsschaufel gebracht wird. Wie es Ernst eben schon seit Wochen "predigt" - aber das scheint generell einigen hier nicht klar genug zu sein.
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Ein Holzkopf und seine Eisenkugel

Beitragvon Yukterez » Di 24. Nov 2015, 09:28

Bild hat geschrieben:Es ist vergleichbar mit dem Energieaufwand um eine Eisenkugel waagerecht reibungsfrei zu verschieben!

Damit ist es zwar nicht zu vergleichen, aber selbst wenn du eine Eisenkugel verschieben willst musst du sie ebenfalls bewegen, also kinetische Energie liefern.

Bild, Bild
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Di 24. Nov 2015, 10:22

Highway hat geschrieben:Nein. Im Fall des Marmeladenglases muss man erst einmal F*s aufbringen um das Glas auf die gewünschte Tiefe unterzutauchen. Das entfällt bei der Methode Auftriebskraftwerk ersatzlos. Auf dem Weg wird die Luft auf ca. 83% des Ursprungsvolumens komprimiert, was weitere 253 J aufgewendet werden müssen.

Das hieße, für das gleiche Ergebnis benötigt man einmal mehr und einmal weniger Energie?
Sowas absurdes kannst du denken?

Er hat den Überströmversuch und die dahinter stehende Aussage/Konsequenz ja immer noch nicht verstanden.

Deine Aussage hat er nicht verstanden, weil sie unverständlich und falsch ist. Ich hab dir den Link geliefert, der die vollkommene Analogie zum AK liefert:

https://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Arbeit

Wieso verarbeitest du das nicht? Ich glaub, du willst nicht.

BildBild

Die obere öffnet erst dann, wenn durch das Komprimieren (Volumenarbeit im geschlossenen System) der Druck p_2 erreicht ist. Anschließend leistet der Kolben bei konstantem Druck p_2 die Ausschiebearbeit p_2 V_2. Die Summe der verrichteten Arbeiten ist die Technische Arbeit, die von der Kurbelwelle aufgebracht werden muss.


p1 ist der Außen-Luftdruck. p2 ist der Wasserdruck an der Einleitungsstelle. Was verstehst du da nicht bezüglich der Analogie und der Verschiebearbeit :?:

Siehe auch noch hier: https://www.ingenieurkurse.de/thermodynamik/1-hauptsatz-der-thermodynamik/1-hauptsatz-der-thermodynamik-fuer-offene-systeme/stationaerer-fliessprozess/innere-energie-technische-arbeit-verschiebearbeit/technische-arbeit.html

Übrigens, wenn du isotherm komprimieren willst, dann kannst du deinen Wirkungsgrad ganz vergessen, weil du mit einem wesentlichen Teil der Antriebsenergie die Raumluft aufheizt. Anzustreben ist eine adiabate Verdichtung.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Di 24. Nov 2015, 15:55

Highway hat geschrieben:
BildBild
Du kommst schon wieder mit einem neuen Schmarren daher, der nichts mit der Prozess zu tun hat.

Alles hat das damit zu tun. Es zeigt nämlich die ideal zu investierende Arbeit, um die Luft in das Becken zu pumpen.
Wie bei allen solchen Prozessen ist die Arbeit die Fläche im aufgetragenen Kreisprozess. Und der gezeiget Fall entspricht genau dem AK.
Die stetig aufzubringende Arbeit ist die umrundete Fläche im Kreisprozess. Wie stets bei allen Kreisprozessen.
Hier die Fläche begrenzt durch die Linien p1=konst, p2=konst, v=0, Kurve 1 nach 2.
Sie setzt sich zusammen aus der Kompressionsarbeit und der Verschiebearbeit.

(v=0 hier für den Fall, daß der Kolben an den Boden anstößt und daher der Totraum Null ist.)
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