Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Highway versucht unauffällig zurückzurudern
BeitragVerfasst: Do 19. Nov 2015, 21:57 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
Beiträge: 14687
Bild hat geschrieben:
Mir macht eher der Kompressor Sorgen, denn der schafft in der Praxis maximal 30% Wirkungsgrad.

Ja wenn es an irgendwas scheitert dann garantiert daran Bild

Bild, Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung
BeitragVerfasst: Do 19. Nov 2015, 22:39 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Highway hat geschrieben:
Eine der zwei Energien ist doppelt veranschlagt!

Eine bestimmte atmosphärische Luftmenge in eine bestimmte Wassertiefe zu bringen, benötigt eine bestimmte Arbeit. Ob du die Luft mit einem Kompressor einbringst, mit einem Strohhalm oder mit einem Marmeladenglas, ist irrelevant. In Bezug auf die mögliche Auftriebsarbeit ist aber die Marmeladenglasvariante so anschaulich, daß ein Blinder erkennt, daß ein Energiegewinn unmöglich ist.
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 Betreff des Beitrags: Re: 20 Prozent
BeitragVerfasst: Do 19. Nov 2015, 22:45 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Highway hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
Die Frage ist einfach ob 20 Prozent der Energie die man zum Komprimieren verbraucht zurück bekommt oder doch vielleicht gegen 30 Prozent.
Ich schätze es sind eher 20 Prozent.
Bevor man in so ein "Auftriebskraftwerk" investiert kann man das Geld zum Fenster hinaus werfen auch. Das ist irgendwie einfacher.


Mir macht eher der Kompressor Sorgen, denn der schafft in der Praxis maximal 30% Wirkungsgrad.

Ein angetriebenes tauchendes Marmeladenglas hätte da schon einen besseren Wirkungsgrad. Das würde den Stronverbrauch senken.
Als Nachrüstsatz für die Betreiber eventuell vorteilhaft; das senkt ihre Stromrechnung.
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 Betreff des Beitrags: Re: 20 Prozent
BeitragVerfasst: Fr 20. Nov 2015, 13:29 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23268
Wohnort: Bayern
Ernst hat geschrieben:
Ein angetriebenes tauchendes Marmeladenglas hätte da schon einen besseren Wirkungsgrad. Das würde den Stronverbrauch senken.
Als Nachrüstsatz für die Betreiber eventuell vorteilhaft; das senkt ihre Stromrechnung.


Zwei ehrliche Angaben würden Klarheit auf den Tisch bringen.

Wirkleistung die in das Wunderding reingeht.

Wirkleistung aus dem Wunderding rauskommt.

Aber das ist wohl nicht gewollt, denn dann könnte man ja keine "potentiellen Kunden" mehr über den berühmten Tisch ziehen und sie aus....
Jedenfalls schaut so aus.


Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung
BeitragVerfasst: Fr 20. Nov 2015, 23:07 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23268
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Highway hat geschrieben:
Das ist aber nicht der Punkt. Der Punkt ist doch, dass Energie erforderlich ist um die Luft zu komprimieren. Selbstverständlich. Die Luft kann auch beliebig über den hydrostatischen Druck hinaus komprimiert werden, in einem Kessel zum Beispiel. Die Funktion die diesen Vorgang beschreibt kennen wir genau. Brüggmüllers E1! Wenn nun ein wenig, unter Einsatz dieser bekannten Energie , über den hydrostatischen Druck komprimiert wird, dann strömt die Luft ohne weiteren Energieaufwand in den Wasserbehälter. Um die Luft auf diesen Druck zu bringen ist aber lediglich die Energie erforderlich die sich aus der bekannten Beziehung für E1 berechnet.


Wenn du im Druckkessel und im Wasserbehälter den gleichen Druck hast dann passiert nichts, wenn du den Druck im Luftkessel erhöhst dann wird soviel Luft rausgepresst bis der Druck wieder ausgeglichen ist.
Es wird also nie mehr Luft rausgepresst als du in den Kessel (komprimierterweise!!) reinpumpst.

Um die Luft auf den im Kessel herrschenden Druck zu bringen muss komprimiert werden (Druck erhöht), und das kostet halt!
Von selber läuft da überhaupt nichts, was ins Wasser reingedrückt wird muss einen höheren Druck aufweisen als den der im Wasser herrscht. Also muss erstmal komprimiert/überkomprimiert werden.

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung
BeitragVerfasst: Fr 20. Nov 2015, 23:18 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23268
Wohnort: Bayern
Kurt hat geschrieben:
Um die Luft auf den im Kessel herrschenden Druck zu bringen muss komprimiert werden (Druck erhöht), und das kostet halt!
Von selber läuft da überhaupt nichts, was ins Wasser reingedrückt wird muss einen höheren Druck aufweisen als den der im Wasser herrscht. Also muss erstmal komprimiert/überkomprimiert werden.


Schauma halt was es kostet.

Gegeben sei:

Ein Wasserkessel der einen Druck von 2 Bar erzeugt, der Lufteinlass liegt also bei 20m, bzw. 2 Bar Druck.
Der Luftbehälter, er sei ausreichend gross, wird mit Luft befüllt bis darin ein Druck von 2 Bar herrscht.

Das bedeutet ein Patt, es geschieht nichts.
Nun wollen wir das ein Liter Luft aus dem Luftbehälter in den Wasserbehälter rübergedrückt wird.

Dazu ist es notwendig 2 Liter Aussenluft in den Luftbehälter zu pumpen.

Für jeden weiteren Liter Luft der ins Wasser soll sind also zwei Liter Aussenluft zu bewegen.

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Tatsache
BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 08:23 
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Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05
Beiträge: 2729
Tatsache ist dass man mindestens soviel Energie zum Komprimieren der Luft braucht wie man durch den Auftrieb zurück bekommt.
Da aber ein Kompressor einen begrenzten Wirkungsgrad hat braucht er mehr.
Dann die Verluste der Anlage selbst, der elektrische Wirkungsgrad, überall Reibung.

Wie gesagt ich glaube nicht dass man oben viel mehr als 20 Prozent der elektrischen Energie zurück bekommt die man unten mit dem Kompressor verbraucht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tatsache
BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 10:09 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23268
Wohnort: Bayern
rmw hat geschrieben:
Tatsache ist dass man mindestens soviel Energie zum Komprimieren der Luft braucht wie man durch den Auftrieb zurück bekommt.
Da aber ein Kompressor einen begrenzten Wirkungsgrad hat braucht er mehr.
Dann die Verluste der Anlage selbst, der elektrische Wirkungsgrad, überall Reibung.

Wie gesagt ich glaube nicht dass man oben viel mehr als 20 Prozent der elektrischen Energie zurück bekommt die man unten mit dem Kompressor verbraucht.


Du kannst dich auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackel, und alle anderen auch.

Er will es nicht sehen, nicht wahrhaben, und darum weicht er immer auf andere Ansichten/Situationen aus, Hauptsache er muss auf die gebrachten Argumente nicht eingehen. Sein Verhalten ist logisch nicht erklärbar, hier kann man nur spekulieren warum er das macht.

Dieses Ding ist nichts weiter als eine Geld_aus_der_Tasche_zieh_Maschine.
Es müssen halt nur welche gefunden werden die sich das gefallen lassen und den ... mitmachen.
Manche verteidigen ihn sogar.


Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Tatsache
BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 10:23 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23268
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Highway hat geschrieben:
Man kann sich also vorstellen, als wäre es ein einziges Gasvolumen welches unter Überdruck steht. Dort braucht es keinen Energieaufwand, oder nur sehr kleinen, um Teile des Gases untereinander auszutauschen. Ebenso ist es in diesem Auftriebskraftwerk. Die Volumenarbeit E2 wird nicht gebraucht. Das ist Fakt!


Man kann sich also vorstellen dass aus Wasser Luft wird, kann man, ändert nichts.
Dein Nichtgebrauchtfakt wird aber trotzdem gebraucht um 1l Luft, komprimiert zu zwei Bar, in den unter zwei Bar stehenden Wasserkessel, in dem nun halt Luft ist, rüberzubringen.
Damit da 1L rübergeht müssen 2l Luft komprimiert und in den Luftkessel reingepumpt werden.

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung
BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2015, 10:31 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Highway hat geschrieben:
...dann strömt die Luft ohne weiteren Energieaufwand in den Wasserbehälter.

Das ist eben nicht richtig. Ich versuchs mal ohne Rechnung in zwei Erklärungen:

1. Geh mal vom Ende aus; also von einer vorhandenen Luftblase in einer Wassertiefe. Um aus Atmosphärendruck dort hingebracht worden zu sein, ist doch unzweifelhaft eine bestimmte Energie aufgewendet worden. Die muß doch idealerweise ganz unabhängig davon sein, wie die Luftblase dort hingekommen ist. Also bring ich sie einmal mit dem Marmeladenglas von oben her dort hin; da hockt sie nun und hat logischerweise die Energie aufgenommen, die ich beim Eintauchen aufwenden mußte. Andermal bring ich die Blase nach vorheriger Kompression der Luft an den gleichen Ort im Wasser. Sie ist gleichgroß wie die erstere Blase und für sie muß daher idealerweise die gleiche Energie aufgewendet worden sein, wie im ersten Fall.
Aus der Marmeladenglasmethode folgt aber direkt; daß beim Auftauchen der Blase idealerweise genau die Energie abgegeben wird, die beim Eintauchen verwendet wird.

2. Mit einem aufgenblasenen Luftballon kannst du hinsichtlich Energiegewinn wenig anfangen. Steckst du ihn aber seitlich in einen Wasserbehälter, hast du eine erheblich Energie gewonnen; nämlich die leistbare Auftriebsarbeit. Könntest du den Ballon also ohne aufzuwendende Energie ins Wasser bringen, käme Energie aus nix zustande.
Ist aber nicht, weil beim Einbringen des Ballons vom Luftdruck der komprimierten Luft Wasser verdrängt werden muß; also Arbeit geleistet werden muß. Es ist die integrierbare Arbeit p*df*ds; Druck*Flächenelement*Ausdehnungsweg.
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