Highway hat geschrieben:Du behauptest ja hier nichts anderes, als dass alle Kräfte zusammengenommen eine Kreisbahn ergeben soll. Klar, dass wissen wir ja schon lange das dies so sein soll. Was aber nicht daraus hervorgeht, welche Rolle dabei die Schwerkraft oder welchen Anteil die Zentripetalkraft (oder Anteile davon) haben, geht daraus nicht hervor und taugt damit auch nicht als Beweis. Du geht auf die Abhängigkeiten zu den Kräften überhaupt nicht ein, zeigst die Beziehungen nicht, sondern postulierst, das "-mωx(t)" bei ω=const den wirkenden Kräften entsprechen muss.
Was willst du eigentlich. Wenn es dir ums Prinzip geht, dann bringt ein komplexes Beispiel wie deins, kaum grundsätzliche Erkenntnis. Also hab ich dir für den elementaren Fall einer Kreisbewegung infolge einer unspezifizierten Kraft die Erkenntnis geliefert. Die du hoffentlich dabei hattest.
Dein Spezialfall einer Rolle mit konstanter Winkelgeschwindigkeit ist bezüglich des Zusammenhangs von Kräften und Bewegung schon weit komplexer. Zu den für diese Bewegung erforderlichen Kräften kommt neben der Gravitationskraft und der Stangenkraft noch eine tangential an die Masse angreifende zeitabhängige Zusatzkraft. Alle Kräfte zusammen müssen zu jedem Zeitpunkt mit deinen vorgegebenen Werten ω=konst und R die Masse mit ω²*R beschleunigen und daher Wert Fres=m*R*ω² ergeben.
Alle diese Kräfte einschließlich der Tangentialkraft sind in der großartigen Simulation von fb... dargestellt (ich weiß nicht, ob von ihm persönlich erstellt oder verlinkt).
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