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Es ist offensichtlich, daß die relativistischen Sockenpuppen hier mit ihrem Blödeln und Pöbeln das Ziel verfolgen, für die Relativitätstheorien gefährliche Erkenntnisse niederzumachen und zuzuschütten. Es ist deshalb angebracht, hin und wieder auf den wesentlichen Ausgangspunkt des Streits hinzuweisen, nämlich die Frage, ob die Trägheitskräfte, insbesondere die Zentrifugalkraft, reele oder nur scheinbare Kräfte sind. Ich darf deshalb nochmal einen Beweis, der bereits an anderer Stelle erbracht worden ist, und der die Realität der Zentrifugalkraft auch im Inertialsystem beweist, hier wiederholen. Dies auch als Antwort auf die schäbigen und niederträchtigen "Darstellungen" von Yukterez und fallili.
Also nochmal:
Von den Scheinphysikern hier wird stets behauptet, nur eine nicht ausgeglichene Zentripetalkraft der Größe m*v²/r – ohne Mitwirkung einer Zentrifugalkraft – könne die Masse auf die Kreisbahn zwingen, und bei Ausgeglichenheit zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft würde sich die Masse tangential fortbewegen.
Und sie behaupten demzufolge auch, daß es im inertialen Bezugssystem überhaupt keine Zentrifugalkraft gäbe, und auch im rotierenden Bezugssystem sei die Zentrifugalkraft keine reale Kraft, sondern nur ein mathematischer Trick zur Beseitigung eines ansonsten auftretenden Widerspruchs.
Diese Scheinphysiker bedienen sich dabei zweier Hütchenspielertricks. Erstens hüpfen sie von einem inertialen Bezugssystem in ein rotierendes und umgekehrt, um offensichtliche Widersprüche zu kaschieren, und zweitens stellen sie sich stets so hin – egal in welchem Bezugssystem – daß sie den ihrer Scheinkraft-„Theorie“ entgegenstehenden Fakten den Rücken zuwenden.
Fangen wir beim inertialen Bezugssystem an, weil dieser Scheinkraft-Schwindel hier am deutlichsten zu erkennen ist.
Das ganz wesentliche Merkmal und der ganz wesentliche Vorzug eines inertialen Bezugssystems ist es, daß der Beobachter den physikalischen Vorgang von außen betrachtet, und zwar den gesamten, vollständigen Vorgang von außen, nicht nur einen Teil davon.
Bei einem Rotationssystem müssen deshalb alle an dem Vorgang beteiligten Massen von außen betrachtet werden.
Man kann sich nicht zum Beispiel vor den Drehpunkt eines Rotationssystems stellen, und einem ganz entscheidenden Teil des Rotationssystems den Rücken zuwenden und unbeobachtet lassen.
Man kann auch nicht eine Masse um ein Zentrum herumlaufen lassen, diese Masse einer zentripetalen Kraft unterliegen lassen, und alles andere und das eigentlich Wichtige, z.B. die anziehende Gegenmasse und die Rotationsgesetze samt Drehimpulssatz, ignorieren.
Das ist dann keine Beobachtung aus einem inertialen Bezugssystem, sondern typische Hütchenspielerei der Scheinkraft-„Physiker“, die mit Bezugssystemen und deren Anwendung jonglieren wie Zirkusclowns.
Betrachtet man ein Rotationssystem von außen, und zwar das gesamte Rotationssystem inklusive Drehpunkt und Gegenmasse von außen, so ergibt sich, daß die Kräftebilanz zu jedem Zeitpunkt ausgeglichen ist.
Stets sind die anziehenden, zentripetalen Kräfte im Gleichgewicht mit den auseinanderziehenden, zentrifugalen Kräften.
Es gibt hierbei keine einzelne zentripetale Kraft, die eine einzelne Masse auf eine Kreisbahn zwingt – das eben ist die Folge aus der Sicht von außen, daß sich hier mindestens zwei Massen um einen gemeinsamen Schwerpunkt drehen, und es müssen eben alle Kräfte und schließlich auch der Drehimpuls in diesem Rotationssystem von außen beobachtet und beachtet werden, wenn man den physikalischen Vorgang eines Kreisbahn-Umlaufs richtig erfassen will.
Wie sich die zentripetalen und zentrifugalen Kräfte verteilen und zusammenspielen, wie die beiden Umlaufmassen wechselwirken, und wie sich insbesondere die Ausgeglichenheit zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft logisch zwingend begründen läßt, wird hier anhand des folgenden Beispiels verdeutlicht, bei dem es keine Möglichkeit gibt, die reale Zentripetalkraft an der einen Masse anders als durch die reale Zentrifugalkraft der anderen Masse zu erklären, und das im inertialen Bezugssystem! Hierbei wird auch deutlich, daß bei einer Kreisbahn die Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich der Zentripetalkraft ist.
Hinweis: Vor einer quantitativen mathematischen Berechnung muß stets eine logische qualitative Erfassung des physikalischen Problems stehen – nicht umgekehrt. Deshalb muß erst einmal folgende Darstellung begriffen und erfaßt worden sein:
Im leeren Weltall (um jede zusätzliche Komplikation durch Schwerkraft zu vermeiden) seien zwei gleich große Massen mit einem (masselosen) Seil miteinander verbunden, und sie bewegen sich beide auf einer (auf ein und derselben) Kreisbahn um den gemeinsamen Schwerpunkt.
Für jede der beiden Massen gelten dann also die absolut gleichen physikalischen Bedingungen, insbesondere, was die Kräfte betrifft.

- Drehsystem01.jpg (36.34 KiB) 7209-mal betrachtet
Aus dem Bild ist eindeutig ersichtlich,
1. …daß an den Enden des Seiles nach außen ziehende reale Zentrifugalkräfte wirken müssen, damit das Seil gespannt wird und gespannt bleibt,
2. …daß das Seil selbst keine Zentripetalkraft erzeugt, sondern nur überträgt von einer Masse zur anderen,
3. …daß deshalb die Zentripetalkraft an der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen erbracht wird und erbracht werden muß,
4. …daß deshalb Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich groß sein müssen, und
5. …daß deshalb die Zentrifugalkraft eine ebenso physikalisch reale Kraft ist wie die Zentripetalkraft, und keine „Scheinkraft“ ist,
6. …daß die Zentrifugalkraft der einen Masse die Gegenkraft zur Zentrifugalkraft der anderen Masse ist und umgekehrt,
7. …daß deshalb also gemäß 3. Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft an ein und derselben Masse zueinander actio und reactio erfüllen,
8. …daß an jeder der beiden Massen Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft besteht,
9. …daß deshalb, wie schon nach 5., die Zentrifugalkraft ebenso wie die Zentripetalkraft eine reale physikalische Kraft ist, und keine „Scheinkraft“,
10. …daß diese Kraftzusammenhänge 1 bis 9 aus jedem beliebigen Bezugssystem betrachtet die absolut gleichen sind und bleiben.
Aus den rechts daneben abgebildeten relativistischen „Lösungen“ geht eindeutig hervor, daß bei diesen keine der vorstehend genannten Punkte 1 bis 10 zutrifft. Die relativistischen „Lösungen“ sind lediglich mathematische Schein-Lösungen mit zwar durchaus richtigen Berechnungsergebnissen, aber die physikalischen Zusammenhänge sind nach Hütchenspieler-Manier gezielt falsch dargestellt, um daraus die physikalisch grotesk falsche Konsequenz behaupten zu können, daß Fliehkräfte nicht reale Kräfte, sondern nur mathematische Scheinkräfte sind. Das Motiv hierzu ist, wie schon dargelegt, daß die Fliehkraft als reale Kraft die ART widerlegt.
Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes