Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Freischneiden

Beitragvon rmw » So 20. Sep 2015, 11:53

Mikesch hat geschrieben:sich der profanen Methode des Freischneidens von Körpern zu bedienen.

Freischneiden heißt zwangläufig Kraft und Gegenkraft, also Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft du Superexperte.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » So 20. Sep 2015, 12:17

contravariant hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:Bevor ich Contravariant zu dieser Forderung antworte, möchte ich von ihm wissen, ob er zugibt, daß aus dem folgenden Bild mit den zwei umlaufenden Massen eindeutig hervorgeht, daß die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird und erbracht werden muß.

Die zentrifugalkraft wird, wie alle anderen Scheinkräfte auch, nicht von einem anderen Körper ausgeübt. Deshalb auch der Name Scheinkraft.


Das ist nun wirklich keine Antwort auf meine Frage. Meine Frage ist doch wohl klar. Sie trifft den Knackpunkt der Zentrifugalkraft. Deshalb müssen die Relativisten dieser Frage ausweichen. Eben deshalb stelle ich diese Frage.

Sollte keine bessere Antwort kommen, muß ich davon ausgehen, daß contravariant auch nur das Hütchenspiel der relativistischen Sockenpuppen hier betreibt.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
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Klassische Mechanik

Beitragvon rmw » So 20. Sep 2015, 12:43

Ernst hat geschrieben: Es handelt sich um klassische Mechanik.

Klassische Mechanik für Physiker die an die RT glauben.

Was angewandte technische Mechanik betrifft so habe ich durchaus etwas Erfahrung.
Ich war 15 Jahre lang in mehreren Abteilungen mit technischen Berechnungen beschäftigt. Festigkeit (konventionellel Berechnung und FEM), Schwingungen (auch konventionelle Berechnung und FEM), Lager, Zahnradberechnungen, Schrauben, Auslegung von Aggregaten, etc.
Kräfte, natürlich auch Massenträgheitkräfte und Kräfte rotierender Massen, physikalische Arbeit bzw. Energie und physikalische Leistung mehr oder weniger als tägliche Beschäftigung.
Ich kann mich nicht erinnern dass jemals von Scheinkräften die Rede war oder von einer nur einseitig wirkenden Zentripetalkraft. Damit kann man sich vielleicht in der Physik herumspielen in der angewandten technischen Mechanik, wo es darauf ankommt was tatsächlich real ist, ist mit dem ganzen Schwachsinn nichts anzufangen.

Im Gerthsen aus den 90er Jahren wird die einseitige Betrachtung nur mit Zentripetalkraft als alternative Sichtweise hingestellt, die Zentrifugalkraft wird als "Scheinkraft" bezeichnet die aber bei einem Auto dass aus einer Kurve fliegt doch Schlimmes anrichten kann. Prof. Vogel der den Gerthsen damals bearbeite wußte mit dieser "Sichtweise" anscheinend auch nicht wirklich viel anzufangen.
Im "Holzmann/Meyer/Schumpich" (Technische Mechanik) kommt der ganze Schwachsinn ohnehin nicht vor, hier werden Zentrifugalkräfte als ganz normale Kräfte behandelt was sie auch sind.

In dieser "neuen klassischen Physik" dagegen wird ein rotierendes Bezugssystem wie ein IS behandelt und weil es in dieser relativistischen Sichtweise keine Kräfte geben soll werden die Kräfte dann als Scheinkräfte bezeichnet. Was für ein Schwachsinn. Für den Außenbeobchter wird dann die Zentrifugalkraft überhaupt willkürlich wegtransformiert weil sonst paßt das mit der Relativitätstheorie nicht zusammen.

Kann schon sein dass du mit angewandter Mechanik befaßt bist, aber zu einem sonderlichen Verständnis der Zusammenhänge kannst du da nicht gelangt sein sonst wäre dir der ganze Schwachsinn nicht einzureden. Deine Stärke scheint mehr in einem aneignen von Lehrsätzen zu liegen und nicht in einem Erkennen von Zusammenhängen.
Andere die sich mit den Dingen ohnehin nie beschäftigt haben und wenn doch, dann ohnehin nur Bahnhof verstanden haben, kritisiere ich nicht einmal, ich kritisiere ja kleine Kinder auch nicht für ihr Unverständnis.
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Lehrsätze

Beitragvon rmw » So 20. Sep 2015, 12:46

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Der geballten Intelligenzia

Leider erschöpft sich deine "geballte Intelligenz" auch nur im Auswendiglernen von Lehrsätzen.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » So 20. Sep 2015, 12:55

Lothar Pernes hat geschrieben:
Das ist nun wirklich keine Antwort auf meine Frage. Meine Frage ist doch wohl klar. Sie trifft den Knackpunkt der Zentrifugalkraft. Deshalb müssen die Relativisten dieser Frage ausweichen. Eben deshalb stelle ich diese Frage.

Sollte keine bessere Antwort kommen, muß ich davon ausgehen, daß contravariant auch nur das Hütchenspiel der relativistischen Sockenpuppen hier betreibt.

Also nochmal in so einfachen Worten:
wird in deinem Beispiel die Zentrifugalkraft durch den jeweils anderen Körper verursacht? Nein.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » So 20. Sep 2015, 14:19

contravariant hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:
Das ist nun wirklich keine Antwort auf meine Frage. Meine Frage ist doch wohl klar. Sie trifft den Knackpunkt der Zentrifugalkraft. Deshalb müssen die Relativisten dieser Frage ausweichen. Eben deshalb stelle ich diese Frage.

Sollte keine bessere Antwort kommen, muß ich davon ausgehen, daß contravariant auch nur das Hütchenspiel der relativistischen Sockenpuppen hier betreibt.

Also nochmal in so einfachen Worten:
wird in deinem Beispiel die Zentrifugalkraft durch den jeweils anderen Körper verursacht? Nein.


Wie Highway schon richtig bemerkt hat, war das nicht meine Frage.

Meine klare Frage war (sinngemäß an die jetzige ausweichende Antwort angepaßt):
Wird die Zentripetalkraft durch die Zentrifugalkraft des jeweils anderen Körpers verursacht?
Und die ausweichende Antwort darauf von contravariant:
Die Zentrifugalkraft wird nicht durch den jeweils anderen Körper verursacht.

Danach habe ich also nicht gefragt.

Deshalb jetzt nochmal an contravariant die klare Frage samt Bild und mit dem ausdrücklichen Hinweis, daß die beiden Massen durch ein Seil miteinander verbunden sind:

Gibt er zu, daß aus dem folgenden Bild mit den zwei umlaufenden, über ein Seil miteinander verbundenen Massen eindeutig hervorgeht, daß die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird und erbracht werden muß?

Drehsystem01.jpg
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Mit freundlichen Grüßen
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » So 20. Sep 2015, 14:35

Lothar Pernes hat geschrieben:Gibt er zu, daß aus dem folgenden Bild mit den zwei umlaufenden, über ein Seil miteinander verbundenen Massen eindeutig hervorgeht, daß die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird und erbracht werden muß?

Nein.
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Zauber

Beitragvon rmw » So 20. Sep 2015, 14:40

Highway hat geschrieben:Im Ernst? Wodurch wie sie dann aufgebracht?

Da besteht ein Zauber der die Planeten auf der Bahn hält.
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Die geballte Ladung

Beitragvon Yukterez » So 20. Sep 2015, 15:26

rmw hat geschrieben:Ich war 15 Jahre lang in mehreren Abteilungen mit technischen Berechnungen beschäftigt.
Chief hat geschrieben:Ich bin sowohl Physiker als auch Mathematiker, und mein IQ ist 150.

Nicht schlecht, der Eine hat 15 Jahre Erfahrung, der Andere 150 Punkte... ich frage mich wer oder was da wohl als Nächstes kommt!

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Die Ablenkungsmanöver eines Spaceschrat

Beitragvon Yukterez » So 20. Sep 2015, 15:45

Bild hat geschrieben:Schlimmer als "Je schneller man sich im Raum bewegt, desto langsamer bewegt man sich in der Zeit." kanns nicht mehr werden.

Wenn du dich über Einstein unterhalten willst geh ins Unterforum Relativitätstheorie. Hier geht es, auch wenn du den Unterschied bekanntlich nicht kennst, immer noch um Newton.

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