Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mi 16. Sep 2015, 20:26

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Wer sich seriös mit der Problematik befassen will, dem empfehle ich

http://www.educ.ethz.ch/unt/um/phy/me/kreis/kreis.pdf

Eine gewisse Geduld und Zeit ist erforderlich, um seine Vorstellungen mit der angewandten Mechanik in Einklang zu bringen.
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Werden Nägel länger wenn man mit dem Hammer drauf haut?

Nee, aber das Wissen wird größer, wenn man sich bildet.
Und auf solche Link Empfehlung nicht idiotisch antwortet.

Wenn du zu faul bist, dich da zu schlau zu machen, dann laß es.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » Mi 16. Sep 2015, 20:33

Highway hat geschrieben:Nach Actio = Reactio ist diese Kraft Null, weil die Kräfte gleich groß sind, aber entgegengesetzt wirken. Die Vektoraddition ergibt Null.

Nach der Argumentation ist sind Kräfte nach Actio = Reactio immer gleich Null, da die Reactiokraft immer entgegengesetzt der Actiokraft wirkt. - Der Punkt ist hier natürlich, dass die Actiokraft (Zentripetalkraft) auf die Masse wirkt, während die Reactionkraft auf die Speiche wirkt. Kräfte, die an verschiedenen Körpern angreifen, kann man nicht addieren.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » Mi 16. Sep 2015, 20:52

Highway hat geschrieben:Exakt. Da bedeutet aber auch, dass alle inneren Kräfte in der Speiche, also die von Atom zu Atom wirken sich gegenseitig neutralisieren. Wie bei Magneten. Im inneren des Magnetstabes heben sich alle Wirkungen der Mikromagneten auf und nur an den Polen wirken magnetische Kräfte diese nicht mehr neutralisiert werden.

Folgerung. Innere Zustände in der Speiche (Federwaage) addieren sich immer zu Null und man kann entsprechend der Modellvorstellung davon ausgehen, dass die Kräfte welche die Nabe auf die Speiche ausübt, 1 zu 1 auf die Masse am anderen Ende der Speiche ausgeübt werden und umgekehrt. Nun hat man das erste Problem. Was dehnt denn dann eigentlich die Speiche, wenn die Kräfte (Actio/Reaktio) sich zu Null aufheben?

Wenn sich immer alle Kräfte, außer der Zentrifugalkraft, zu Null addieren, wie funktioniert die Physik dann?
Ein Körper in Ruhe, alle Kräfte addieren sich zu Null, die Zentrifugalkraft zwingt den Körper auf eine Kreisbahn.
Ein Körper, der sich gleichmäßig, gleich förmig bewegt, alle Kräfte addieren sich zu Null, die Zentrifugalkraft zwingt den Körper auf eine Kreisbahn.
Ein Körper, der linear beschleunigt wird, alle Kräfte addieren sich zu Null, die Zentrifugalkraft zwingt den Körper auf eine Kreisbahn.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mi 16. Sep 2015, 20:55

Highway hat geschrieben:Das kann man nur unterstützen, würde ich dir aber anraten wollen.

Ich muß das nicht lesen, weil ich es alles kenne.

Warum liest du das nicht anstatt deine saudumme Frage Hammerspeiche hinzukritzeln.

Die Speiche zieht an der Masse. Genauso wie die Gravitation an einem Stein zieht. Beidesmal wird die Masse durch die Kraft (Speichenkraft, Graviationskraft) in Richtung der Kraft beschleunigt.
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Highway kann, will und wird ewig so weiter machen

Beitragvon Yukterez » Mi 16. Sep 2015, 22:30

Bild hat geschrieben:Du bleibst immer noch die Antwort schuldig, warum Nägel länger werden, wenn man mit dem Hammer drauf haut.

Vielleicht weil Nägel gar nicht länger werden wenn man mit dem Hammer draufhaut? Wenn überhaupt werden die dann kürzer, länger werden sie höchstens wenn man sie mit der Zange herauszieht Bild

Bild hat geschrieben:Das mag durchaus seine praktische Berechtigung haben, wenn es aber um die wissenschaftlich Exaktheit geht, ist es einfach indiskutabel.

Wenn hier etwas indiskutabel ist dann doch wohl ganz offensichtlich du. Bild

Bild, Bild
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Do 17. Sep 2015, 07:53

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Von den Scheinphysikern hier wird stets behauptet, nur eine nicht ausgeglichene Zentripetalkraft der Größe m*v²/r – ohne Mitwirkung einer Zentrifugalkraft – könne die Masse auf die Kreisbahn zwingen, und bei Ausgeglichenheit zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft würde sich die Masse tangential fortbewegen.
Und sie behaupten demzufolge auch, daß es im inertialen Bezugssystem überhaupt keine Zentrifugalkraft gäbe, und auch im rotierenden Bezugssystem sei die Zentrifugalkraft keine reale Kraft, sondern nur ein mathematischer Trick zur Beseitigung eines ansonsten auftretenden Widerspruchs.

Diese Scheinphysiker bedienen sich dabei zweier Hütchenspielertricks. Erstens hüpfen sie von einem inertialen Bezugssystem in ein rotierendes und umgekehrt, um offensichtliche Widersprüche zu kaschieren, und zweitens stellen sie sich stets so hin – egal in welchem Bezugssystem – daß sie den ihrer Scheinkraft-„Theorie“ entgegenstehenden Fakten den Rücken zuwenden.

Fangen wir beim inertialen Bezugssystem an, weil dieser Scheinkraft-Schwindel hier am deutlichsten zu erkennen ist.
Das ganz wesentliche Merkmal und der ganz wesentliche Vorzug eines inertialen Bezugssystems ist es, daß der Beobachter den physikalischen Vorgang von außen betrachtet, und zwar den gesamten, vollständigen Vorgang von außen, nicht nur einen Teil davon.
Bei einem Rotationssystem müssen deshalb alle an dem Vorgang beteiligten Massen von außen betrachtet werden.
Man kann sich nicht zum Beispiel vor den Drehpunkt eines Rotationssystems stellen, und einem ganz entscheidenden Teil des Rotationssystems den Rücken zuwenden und unbeobachtet lassen.
Man kann auch nicht eine Masse um ein Zentrum herumlaufen lassen, diese Masse einer zentripetalen Kraft unterliegen lassen, und alles andere und das eigentlich Wichtige, z.B. die anziehende Gegenmasse und die Rotationsgesetze samt Drehimpulssatz, ignorieren.
Das ist dann keine Beobachtung aus einem inertialen Bezugssystem, sondern typische Hütchenspielerei der Scheinkraft-„Physiker“, die mit Bezugssystemen und deren Anwendung jonglieren wie Zirkusclowns.

Betrachtet man ein Rotationssystem von außen, und zwar das gesamte Rotationssystem inklusive Drehpunkt und Gegenmasse von außen, so ergibt sich, daß die Kräftebilanz zu jedem Zeitpunkt ausgeglichen ist.
Stets sind die anziehenden, zentripetalen Kräfte im Gleichgewicht mit den auseinanderziehenden, zentrifugalen Kräften.
Es gibt hierbei keine einzelne zentripetale Kraft, die eine einzelne Masse auf eine Kreisbahn zwingt – das eben ist die Folge aus der Sicht von außen, daß sich hier mindestens zwei Massen um einen gemeinsamen Schwerpunkt drehen, und es müssen eben alle Kräfte und schließlich auch der Drehimpuls in diesem Rotationssystem von außen beobachtet und beachtet werden, wenn man den physikalischen Vorgang eines Kreisbahn-Umlaufs richtig erfassen will.

Wie sich die zentripetalen und zentrifugalen Kräfte verteilen und zusammenspielen, wie die beiden Umlaufmassen wechselwirken, und wie sich insbesondere die Ausgeglichenheit zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft logisch zwingend begründen läßt, wird hier anhand des folgenden Beispiels verdeutlicht, bei dem es keine Möglichkeit gibt, die reale Zentripetalkraft an der einen Masse anders als durch die reale Zentrifugalkraft der anderen Masse zu erklären, und das im inertialen Bezugssystem! Hierbei wird auch deutlich, daß bei einer Kreisbahn die Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich der Zentripetalkraft ist.

Hinweis: Vor einer quantitativen mathematischen Berechnung muß stets eine logische qualitative Erfassung des physikalischen Problems stehen – nicht umgekehrt. Deshalb muß erst einmal folgende Darstellung begriffen und erfaßt worden sein:

Im leeren Weltall (um jede zusätzliche Komplikation durch Schwerkraft zu vermeiden) seien zwei gleich große Massen mit einem (masselosen) Seil miteinander verbunden, und sie bewegen sich beide auf einer (auf ein und derselben) Kreisbahn um den gemeinsamen Schwerpunkt.
Für jede der beiden Massen gelten dann also die absolut gleichen physikalischen Bedingungen, insbesondere, was die Kräfte betrifft.

Drehsystem01.jpg
Drehsystem01.jpg (36.34 KiB) 8158-mal betrachtet

Aus dem Bild ist eindeutig ersichtlich,
1. …daß an den Enden des Seiles nach außen ziehende reale Zentrifugalkräfte wirken müssen, damit das Seil gespannt wird und gespannt bleibt,
2. …daß das Seil selbst keine Zentripetalkraft erzeugt, sondern nur überträgt von einer Masse zur anderen,
3. …daß deshalb die Zentripetalkraft an der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen erbracht wird und erbracht werden muß,
4. …daß deshalb Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich groß sein müssen, und
5. …daß deshalb die Zentrifugalkraft eine ebenso physikalisch reale Kraft ist wie die Zentripetalkraft, und keine „Scheinkraft“ ist,
6. …daß die Zentrifugalkraft der einen Masse die Gegenkraft zur Zentrifugalkraft der anderen Masse ist und umgekehrt,
7. …daß deshalb also gemäß 3. Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft an ein und derselben Masse zueinander actio und reactio erfüllen,
8. …daß an jeder der beiden Massen Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft besteht,
9. …daß deshalb, wie schon nach 5., die Zentrifugalkraft ebenso wie die Zentripetalkraft eine reale physikalische Kraft ist, und keine „Scheinkraft“,
10. …daß diese Kraftzusammenhänge 1 bis 9 aus jedem beliebigen Bezugssystem betrachtet die absolut gleichen sind und bleiben.

Aus den rechts daneben abgebildeten relativistischen „Lösungen“ geht eindeutig hervor, daß bei diesen keine der vorstehend genannten Punkte 1 bis 10 zutrifft. Die relativistischen „Lösungen“ sind lediglich mathematische Schein-Lösungen mit zwar durchaus richtigen Berechnungsergebnissen, aber die physikalischen Zusammenhänge sind nach Hütchenspieler-Manier gezielt falsch dargestellt, um daraus die physikalisch grotesk falsche Konsequenz behaupten zu können, daß Fliehkräfte nicht reale Kräfte, sondern nur mathematische Scheinkräfte sind. Das Motiv hierzu ist, wie schon dargelegt, daß die Fliehkraft als reale Kraft die ART widerlegt.

Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Do 17. Sep 2015, 09:58

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die Speiche zieht an der Masse.
Das hast du schon mal gesagt. Die Trommelkonstruktion eines Round-Up zieht auch an den Rückwänden der Käfige, nicht aber an den Fahrgästen. Die Fahrgäste erfahren eine Kraft, die sie an die Käfigrückwände drückt und es fällt ihnen schwerer als sonst z.B. einen Arm Richtung Trommelmittelpunkt auszustrecken. Da wirkt also tatsächlich eine Kraft nach außen. Willst du das bestreiten?

Auch wenn ich mir keine Illusion mache zu eurem Physikverständnis und zu eurer Logik.

Nicht der Fahrgast drückt ursächlich gegen die Käfigwand, sondern die Käfigwand drückt gegen den Fahrgast - nach innen.

Würdest du anstatt dir immerzu allein den Kopf zu zerbrechen mal einige Zeit in die von mir angeführte Quelle investieren, hätte sich deine Frage erledigt:

zentripetal-trommel.JPG
zentripetal-trommel.JPG (37.02 KiB) 7355-mal betrachtet

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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Do 17. Sep 2015, 10:05

Lothar Pernes hat geschrieben:Betrachtet man ein Rotationssystem von außen, und zwar das gesamte Rotationssystem inklusive Drehpunkt und Gegenmasse von außen, so ergibt sich, daß die Kräftebilanz zu jedem Zeitpunkt ausgeglichen ist. Stets sind die anziehenden, zentripetalen Kräfte im Gleichgewicht mit den auseinanderziehenden, zentrifugalen Kräften.

Drum tritt ja auch keine Beschleunigung auf und die Masse bleibt in Translation und verabscheut die Kreisbahn. :lol: :lol: :lol:
Tatsächlich beschreibt die Masse aber eine beschleunigte Bewegung auf den Kreis infolge der Zentripetalkraft, die als einzige auf sie wirkt.

Deine "Physik" taugt bestenfalls als Vorlage zu einer Physikparodie auf einer Karnevalsitzung physikalischer Bildungseinrichtungen.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » Do 17. Sep 2015, 10:20

Lothar Pernes hat geschrieben:
Drehsystem01.jpg

Aus dem Bild ist eindeutig ersichtlich,
1. …daß an den Enden des Seiles nach außen ziehende reale Zentrifugalkräfte wirken müssen, damit das Seil gespannt wird und gespannt bleibt,
2. …daß das Seil selbst keine Zentripetalkraft erzeugt, sondern nur überträgt von einer Masse zur anderen,
3. …daß deshalb die Zentripetalkraft an der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen erbracht wird und erbracht werden muß,
4. …daß deshalb Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich groß sein müssen, und
5. …daß deshalb die Zentrifugalkraft eine ebenso physikalisch reale Kraft ist wie die Zentripetalkraft, und keine „Scheinkraft“ ist,
6. …daß die Zentrifugalkraft der einen Masse die Gegenkraft zur Zentrifugalkraft der anderen Masse ist und umgekehrt,
7. …daß deshalb also gemäß 3. Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft an ein und derselben Masse zueinander actio und reactio erfüllen,
8. …daß an jeder der beiden Massen Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft besteht,
9. …daß deshalb, wie schon nach 5., die Zentrifugalkraft ebenso wie die Zentripetalkraft eine reale physikalische Kraft ist, und keine „Scheinkraft“,
10. …daß diese Kraftzusammenhänge 1 bis 9 aus jedem beliebigen Bezugssystem betrachtet die absolut gleichen sind und bleiben.

Wenn in allen BS diesselben Kräfte auf die Körper wirken, dann sollten diese auch in allen BS diesselbe Trajektorie beschreiben. Da sich laut deiner Skizze Zentripetal- und Zentrifugalkraft in allen BS aufheben, sollten sich die beiden Körper auch in allen BS gradlinig, gleichförmig bewegen. Tun sie das denn?
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Spaßratz beweist die RT anhand von Zeitreisen

Beitragvon Yukterez » Do 17. Sep 2015, 12:42

Bild hat geschrieben:Vergiss diesen relativistischen Scheiß, der in Newtons Büchern steht

Wenn aber Newton Relativist war, was war dann Einstein?

Bild, Bild
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