Reale Vorgänge im Universum

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Ernst » Di 11. Aug 2015, 12:28

Jan hat geschrieben:Wie entsteht denn die Gezeitenreibung?

Was reibt denn da? Gravitonen können es nicht sein.

Wasser an Wasser. Erde an Erde. Wasser an Erde.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Di 11. Aug 2015, 13:22

Die einzige nachgewiesene gravitative Fernwirkung findet über den magnetischen Fluß statt.

Gravitonen wurden zwischen Erde und Mond nicht nachgewiesen.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Ernst » Di 11. Aug 2015, 13:50

Jan hat geschrieben:Die einzige nachgewiesene gravitative Fernwirkung findet über den magnetischen Fluß statt.

Das wird ja immer toller hier. So'n Unsinn.
Gravitation ist Gravitation und Elektromagnetismus ist Elektromagnetismus. Hat nix miteinander zu tun und wechselwirkt auch nicht.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon fallili » Di 11. Aug 2015, 14:07

Sehr witzig die Beiträge hier.
Schon mal was von actio est reactio gehört?
Oder glaubt jemand, das durch den Einfluss des Mondes zwar Wasser auf der Erde bewegt wird, aber dies ohne dass es einen entsprechenden Einfluss auf den Mond hat?
Na ja - wer ans Perpetuum Mobile glaubt, glaubt dann natürlich auch, dass die Gezeiten so einfach energetisch kostenlos "geliefert" werden.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Ernst » Di 11. Aug 2015, 17:07

fallili hat geschrieben:Oder glaubt jemand, das durch den Einfluss des Mondes zwar Wasser auf der Erde bewegt wird, aber dies ohne dass es einen entsprechenden Einfluss auf den Mond hat?

Was soll das für' Einfluß auf den Mond haben? Spukhafte Fernwirkung oder was :?: :?: :?:

Na ja - wer ans Perpetuum Mobile glaubt, glaubt dann natürlich auch, dass die Gezeiten so einfach energetisch kostenlos "geliefert" werden.

Nee, das geht ausschließlich zu Lasten der Erde. Ihre Rotationsenergie wird verringert. Die Drehzahl der Erde verringert sich.
Irgendwann in ferner Zukunft ist die Drehzahl soweit abgesunken, daß sie der Mondumlaufdrehzahl entspricht und dann keine wandernden Gezeitenkräfte mehr auftreten.

Am Mond tut sich gar nichts, weil wegen der bereits erreichten Synchrondrehzahl dort keine wandernden Gezeitenkräfte mehr auftreten. Vormals drehte er sich asynchron. Solange bis infolge der Mondgezeitenwirkung die Rotationsenergie soweit verringert wurde, bis er synchron läuft und keine Gezeitenwirkung mehr da ist.

So einfach ist das.
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Mit Newton überfordert

Beitragvon Yukterez » Di 11. Aug 2015, 17:46

Ernst hat geschrieben:Am Mond tut sich gar nichts

Was haben Ernst und Spacerat gemeinsam? Sie tun so als hätten sie irgend eine Ahnung, obwohl sie nicht den Hauch einer solchen haben.

Facepalmend,

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Re: Mit Newton überfordert

Beitragvon Ernst » Di 11. Aug 2015, 17:57

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Am Mond tut sich gar nichts

Was haben Ernst und Spacerat gemeinsam? Sie tun so als hätten sie irgend eine Ahnung, obwohl sie nicht den Hauch einer solchen haben.


Am Mond bewirken die Erdgezeiten gar nichts. Wie auch grundlegende Physik in deinem Hirn gar nichts bewirkt.

Großes Mitleid mit dir habend.
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Das Halbwissen des Ernst

Beitragvon Yukterez » Di 11. Aug 2015, 18:18

Chiefs Lehrmeister hat geschrieben:Am Mond bewirken die Erdgezeiten gar nichts.

Die Erde ist weder eine isotrope Kugel noch eine Punktmasse.

Chiefs Lehrmeister hat geschrieben:Wie auch grundlegende Physik in deinem Hirn gar nichts bewirkt.

Wie auch immer...

Chiefs Lehrmeister hat geschrieben:Großes Mitleid mit dir habend.

Selbstmitleid wäre wohl angebrachter.

Kopfschüttelnd,

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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Di 11. Aug 2015, 18:25

Es gibt noch die magnetisch resonante Kopplung zwischen Mond und Erde.
Da der Mond durch den Sonnenwind elektrostatisch aufgeladen ist und dadurch in elektromagnetische Wechselwirkung mit dem Erdmagnetfeld tritt.
Dateianhänge
rmc.jpg
rmc.jpg (27.35 KiB) 5496-mal betrachtet
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Re: Mit Newton überfordert

Beitragvon fallili » Di 11. Aug 2015, 18:48

Ernst hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Am Mond tut sich gar nichts

Was haben Ernst und Spacerat gemeinsam? Sie tun so als hätten sie irgend eine Ahnung, obwohl sie nicht den Hauch einer solchen haben.

Am Mond bewirken die Erdgezeiten gar nichts. Wie auch grundlegende Physik in deinem Hirn gar nichts bewirkt.
Großes Mitleid mit dir habend.

Auch wenn ausnahmsweise nicht ich gemeint war, möchte ich anmerken, dass man sehr vorsichtig mit den Beschimpfungen sein soll, vor allem wenn man unwissend ist.
Das Problem am Gezeitensystem ist nämlich, dass erstens die Erde keine homogene mit Wasser überzogene Kugel ist und - selbst wenn sie das wäre - zweitens Wasser eine Trägheit hat und daher nicht instantan sondern verzögert auf den gravitativen Einfluss des Mondes reagiert. Oder simpel gesagt, es dauert halt einige Zeit bis Wasser von A nach B geflossen ist.

Wer nicht unwissend bleiben will (ich hab da zwar wenig Hoffnung für Einige hier), kann sich da unter http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/05/07/der-mond-die-gezeiten/ schlauer machen. Das hab ich so auf die Schnelle gefunden - sicherlich gibt's noch mehr Seiten wo das erklärt wird, aber hier sieht es so halbwegs richtig erklärt aus. Dass die Trägheit des Wassers eine große Rolle dabei spielt, und dass daher der Massenschwerpunkt des Flutberges nicht exakt auf der Linie "Mittelpunkt Erde - Mittelpunkt Mond" liegt, wird in dem Artikel nicht erwähnt/erkannt - aber das Ergebnis ist das selbe. Daher stimmt die Begründung für die Änderung der Mondumlaufbahn.

Den entscheidenden Teil kopier ich hier her:
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Diese Flutberge folgen im Prinzip der Bewegung des Mondes. Würde die Erde sich nicht drehen, dann würden sich die Flutberge während eines Mondumlaufs (also etwa einmal im Monat) einmal um die Erde bewegen (wenn es keine Kontinente gäbe, die das Wasser aufhalten, natürlich ;) ). Die Erde dreht sich aber – und das Wasser der Flutberge wird durch die Reibung quasi “mitgerissen”. Der Flutberg unter dem Mond befindet sich also genaugenommen ein bisschen “vor” dem Mond; der Flutberg auf der gegenüberlegenden Seite der Erde ein bisschen “hinter” dem Mond. Nun passiert folgendes: die Wasserberge haben natürlich auch eine Masse. Und die Masse die in dem Flutberg auf der dem Mond zugewandten Seite konzentriert ist, übt natürlich auch auch eine – wenn auch nur sehr kleine – Anziehungskraft auf dem Mond aus. Da sie dem Mond vorausläuft, zieht sie ein klein wenig am Mond und beschleunigt dadurch seine Bewegung. Wenn ein Objekt nun eine schnellere Umlaufgeschwindigkeit bekommt, dann bekommt es auch einen höheren Orbit (drittes Keplersches Gesetz). Der Mond entfernt sich also von Erde!
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