Weltraumreise bis an den Rand des sichtbaren Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Weltraumreise bis an den Rand des sichtbaren Universums

Beitragvon julian apostata » Mo 3. Aug 2015, 09:07

Chief hat geschrieben:Wo wird in der Schwachsinnigen RelativitätsTheorie elektromagnetische Feldenergie des Protons berechnet? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Hier wird sie die Energie des Teilchens berechnet.

http://tube.geogebra.org/m/1455125

c-600m/s schafft noch der kleine Ring (6912 m Umfang)

Dann muss der große Ring her halten (26659m). Und der schafft dann ca. c-2.7m/s.

Was sagt deine Theorie dazu? Warum dieser Riesenaufwand für ein bisschen Geschwindigkeitszuwachs?
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Re: Weltraumreise bis an den Rand des sichtbaren Universums

Beitragvon julian apostata » Di 4. Aug 2015, 05:11

Nochmal zur Erinnerung. Wieso baut man einen Beschleunigerring mit 30 km Umfang nur um Protonen lächerliche 600 m/s schneller zu machen?

Die SRT hat eine einfache Antwort und die steht hier. Und sie lässt sich aus Zd und relativistischer Geschwindigkeitsaddition ableiten.

http://tube.geogebra.org/m/1455125

Doch wie lautet die Antwort der "SRT-Kritik"

Chief hat geschrieben:Blödsinn!
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Re: Weltraumreise bis an den Rand des sichtbaren Universums

Beitragvon julian apostata » Di 4. Aug 2015, 07:26

Wie groß ist dann der Zuwachs an kinetischer Energie von c-600m/s auf c-3m/s in deiner Theorie.? In der SRT steigt sie um das 15-fache.

Wenn's nicht so wäre, dann lohnte sich nämlich ein 30km-Ring nicht!
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Re: Weltraumreise bis an den Rand des sichtbaren Universums

Beitragvon julian apostata » Di 4. Aug 2015, 10:06

Jeder sich bewegende Körper hat kinetische Energie. Wie hoch ist die? Und wie hoch ist die elektromagnetische Energie?

Oder blickst du bei deiner eigenen Theorie nicht durch?
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Re: Weltraumreise bis an den Rand des sichtbaren Universums

Beitragvon Bell » Di 4. Aug 2015, 11:45

Yukterez hat geschrieben:
Das heißt, die Zeit auf der Erde muss aus Sicht des Raumschiffs langsamer vergehen.

Das ist auch Unsinn. Ein Beschleunigter wechselt kontinuierlich das Bezugssystem und ist deshalb kein Inertialsystem. Die Regeln die du da zitierst gelten aber nur für Inertialsysteme. Für einen Beschleunigten gilt:

When the traveller accelerates, it "scans" the external observer's time at an increased speed, and in the limit (instant change of speed or direction) it just jumps to another point in external observer's time. viewtopic.php?p=86035#p86035

Der Unbeschleunigte tut das nicht. Deshalb liegt hier im Gegensatz zu gleichmäßigen Geschwindigkeiten keine symmetrische Situation vor.

Bild, Bild

Vielleicht wärest Du so freundlich, lieber Juckreiz, das Ganze in einem Laien wie meinereiner verständlichen Deutsch zu wiederholen. Ich habe nicht kapiert, was Du sagen willst.

Ich meine Dich so verstanden zu haben: Da es sich bei dem Raumschiff um ein beschleunigtes System handelt, vergeht die Zeit auf der Erde (bzw. dem beobachtenden Inertialsystem) aus Sicht des Raumschiffes nicht langsamer. Denn so eine Aussage ist Deinen Worten nach ja Unsinn.

Hmmm, was geschieht denn dann aus Sicht des beschleunigten Raumschiffes mit der Zeit auf der Erde?
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0815 Zwillingsparadoxon

Beitragvon Yukterez » Di 4. Aug 2015, 12:04

Bell hat geschrieben:Ich meine Dich so verstanden zu haben: Da es sich bei dem Raumschiff um ein beschleunigtes System handelt, vergeht die Zeit auf der Erde (bzw. dem beobachtenden Inertialsystem) aus Sicht des Raumschiffes nicht langsamer.

Richtig. Die Uhr des Beschleunigten geht nicht relativ sondern absolut langsamer. Ist das gleiche Prinzip wie mit Gravitation die äquivalent zur Beschleunigung ist, weswegen auch die Zeit im Gravitationsfeld absolut langsamer vergeht als im feldfreien Raum. GPS, Kapitel 1.

Bell hat geschrieben:Hmmm, was geschieht denn dann aus Sicht des beschleunigten Raumschiffes mit der Zeit auf der Erde?

Die vergeht natürlich schneller. Was hast du denn geglaubt wie sich

Bell hat geschrieben:(46 Milliarden Lichtjahre) erreicht man angeblich nach 47,6 Jahren

sonst ausgehen sollte? Mit einmilliardenfacher Überlichtgeschwindigkeit vielleicht? Bild

Bell hat geschrieben:Die Formel lautet

Die Formel sagt das Gleiche wie ich Bild

Bild, Bild
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Re: Weltraumreise bis an den Rand des sichtbaren Universums

Beitragvon julian apostata » Do 6. Aug 2015, 12:22

Chief hat geschrieben:Das Problem ist, dass aus Sicht des Raumschiffs die Erde genauso beschleunigt. Die Relativgeschwindigkeit ist immer symmetrisch entgegengesetzt gleich. Das heißt, die Zeit auf der Erde muss aus Sicht des Raumschiffs langsamer vergehen.


Das ist überhaupt kein Problem

http://tube.geogebra.org/material/show/id/1463057

Hier haben wir die Erde (dicker roter Punkt) und ein Raumschiff (dicker blauer Punkt). Das Raumschiff reist aus Erdsicht 5 Jahre lang mit 0.8*c und legt dabei 4 Lichtjahre zurück und kehrt dann wieder um.

Und jetzt kommt der Gag. Nach den Regeln der Lorentztransformation wird ja beim gegenüberliegenden System ein "Zeitgefälle" in Fahrtrichtnug registriert. Wenn also das Erdsystem für das Raumschiff seine Fahrtrichtung ändert, so muss auch das beobachtete Zeitgefälle sich umpolen. Das heißt, die Erduhr macht im Raumschiffsystem einen Sprung von t=1.8Jahre auf t=8.2Jahre.

So kann die Erduhr beruhigt langsamer als die Raumschiffuhr laufen. Am Ende zeigt sie t=10Jahre und die Raumschiffuhr t'=6 Jahre.


Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Das ist nicht meine Theorie sondern Maxwellsche! Siehe z.B. Heaviside, Searle, Lorentz usw.


REFRESH :lol: :lol: :lol:


Bild

Also alfa = wurzel(1-v²/c²)
q wahrscheinlich die Ladung. Und das ist schon mal Quatsch weil in Cern sowas nicht beobachtet wird. Denn das müsste ja auffallen, weil dort mitunter auch Bleiionen beschleunigt werden.

Und da wird nur beobachtet, dass die Energie, welche beim Aufprall gemessen wird, nur von Masse und Geschwindigkeit abhängt.

Und was ist K und r?

Oder postest du wieder Zeug, das du selbst nicht verstehst?
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Re: Weltraumreise bis an den Rand des sichtbaren Universums

Beitragvon Ernst » Do 6. Aug 2015, 16:37

.
julian apostata hat geschrieben:die Erduhr macht im Raumschiffsystem einen Sprung von t=1.8Jahre auf t=8.2Jahre.

:lol: :lol: :lol:
Sonst alles in Ordnung mit dir?
.
.
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Re: Weltraumreise bis an den Rand des sichtbaren Universums

Beitragvon Yukterez » Do 6. Aug 2015, 20:38

Dilettant Ernst,

julian apostata hat geschrieben:die Erduhr macht im Raumschiffsystem einen Sprung von t=1.8Jahre auf t=8.2Jahre.
Ernst hat geschrieben:Sabber Lol
Sonst alles in Ordnung mit dir?

Einen Sprung würde sie natürlich nur dann machen wenn das Raumschiff instantan die Richtung ändert. Man kann aber die Ent- und Beschleunigung beliebig hoch wählen, so dass die Erduhr im Raumschiffsystem beliebig schnell geht. Das Gleiche hatten wir schon auf viewtopic.php?p=86035#p86035 (siehe den Sprung von Blau und Rot im rechten Bild wenn Schwarz um die Ecke biegt)

Bild
links: System der Strecke, rechts: Differenzgeschwindigkeiten zur Strecke im System von Schwarz


Dazu reicht schon ein Richtungswechsel, wo nichts anderes passiert als dass auf x ent- und auf y beschleunigt wird. Ich erinnere nochmal an das Zitat von der letzten Seite:

physics.stackexchange.com hat geschrieben:Bild

Belehrend,

Bild
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Re: Weltraumreise bis an den Rand des sichtbaren Universums

Beitragvon julian apostata » Fr 7. Aug 2015, 09:00

Ernst hat geschrieben:.
julian apostata hat geschrieben:die Erduhr macht im Raumschiffsystem einen Sprung von t=1.8Jahre auf t=8.2Jahre.

:lol: :lol: :lol:
Sonst alles in Ordnung mit dir?


Da ist Alles in vollster Ordnung. Da das Raumschiff sein Koordinatensystem wechselt, bekommt die Erde auch andere Koordinaten.

Was sich nicht ändert, das ist der Raumzeitabstand zur Erde, der 2.4 Lichtjahre beträgt.

http://tube.geogebra.org/material/show/id/1463057

Rechnen wir mal über Pythagoras nach:

Vor dem Wechsel: 4²-(5-1.2)²=2.4²
Nach dem Wechsel: 4²-(5-8.2)²=2.4²

Chief hat geschrieben:Das wird in CERN sehr wohl beobachtet. Aber die CERN-er manipulieren ihre Daten. CERN ist eine gefährliche kriminelle Vereinigung!


Da brauchen wir gar nicht weiter diskutieren, wenn du noch nicht mal selber weißt, was in Cern gemessen werden soll.

Also, was ist K und r?

Was laut SRT gemessen wird, kann man sich hier berechnen lassen

http://tube.geogebra.org/material/show/id/1463279

Wenn also das Proton c-2.7m/s erreicht hat, und es noch mit a beschleunigt wird, dann wirk auf es eine Kraft 400 Milliarden *m*a.

Beschleunigungen dieser Größenordnung fließen in das Kraft-Weg-Integral ein und am Schluss wird eine Aufprallenergie von 7412 m*c² gemessen.
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