Japanische Widerlegung Einsteins!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » So 17. Mai 2015, 13:09

fallili hat geschrieben:Ohne Spiegel haben wir nur die von links nach rechts laufende Welle (bewegter Beobachter sieht 173,2 MHz Lambda 1,732 m)


Ohne Angaben der Sendefrequenz und der LG und der Bewegung des Senders und dem v des Empfängers sind deine Angaben wertlos.
Ich habe welche vorgeschlagen die im Kopf rechenbar sind, nimm halt diese oder sage warum sie dir nicht munden.

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Harald Maurer » So 17. Mai 2015, 13:13

fallili hat geschrieben:Wie man aus diesen beiden Wellen allerdings eine stehende Welle bilden soll ist mir auch unklar - ich weiß nicht wie ich das rechnen soll, daher ja mein Vorschlag einfach Bilder der beiden Wellen zu diversen Zeitpunkten zu erstellen und mal schauen was man sieht.

Das Experiment zeigt, dass ein bewegter Beobachter (Messgerät) die stehende Welle entlangfahren und Knoten und Bäuche messen kann, woraus sich ergibt, dass im Bezugssystem des Messgeräts sich eine em-Welle mit -v bewegt!
Bild
Das ist freilich hochinteressant, denn diese eine Welle, die sich hier nur mit v bewegt, muss in diesem System konsistent mit der SRT aus den beiden gegenläufig mit c einlaufenden Wellen mit unterschiedlichen Wellenlängen kombinierbar sein.
Da werden uns sicher die Fachleute in diesem Forum gern zeigen, wie sich das mit der SRT begründen lässt!


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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon fallili » So 17. Mai 2015, 13:16

Kurt hat geschrieben:Ohne Angaben der Sendefrequenz und der LG und der Bewegung des Senders und dem v des Empfängers sind deine Angaben wertlos.
Ich habe welche vorgeschlagen die im Kopf rechenbar sind, nimm halt diese oder sage warum sie dir nicht munden.
Kurt

Du liest ja wirklich nicht was ich schreibe !
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=718&start=100#p91596
Da hab ich DEINE Daten also DEINE Sendefrequenz und DEINE Rohrgeschwindigkeit verwendet - ist für jeden problemlos sichtbar, was willst Du noch????????
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon fallili » So 17. Mai 2015, 13:33

Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Wie man aus diesen beiden Wellen allerdings eine stehende Welle bilden soll ist mir auch unklar - ich weiß nicht wie ich das rechnen soll, daher ja mein Vorschlag einfach Bilder der beiden Wellen zu diversen Zeitpunkten zu erstellen und mal schauen was man sieht.

Das Experiment zeigt, dass ein bewegter Beobachter (Messgerät) die stehende Welle entlangfahren und Knoten und Bäuche messen kann, woraus sich ergibt, dass im Bezugssystem des Messgeräts sich eine em-Welle mit -v bewegt!
...........
Da werden uns sicher die Fachleute in diesem Forum gern zeigen, wie sich das mit der SRT begründen lässt!

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Das würde ich mal so nicht sagen - es sind ja zwei Wellen, die sich jede mit c bewegt - nur die Summe der beiden Wellen müsste eine stehende Welle ergeben, die sich mit -v bewegt. Das halte ich für keine mit -v bewegte em-Welle und sehe daher mal für keinen Widerspruch.

Wie schon gesagt - das müsste rechnerisch durchaus beweisbar sein - ich schaff das aber nicht, daher bleibt mir nur diese Situation zu verschiedenen Zeitpunkten aufzuzeichnen und schau'n was zu sehen ist.

Aber jedenfalls muss auch bei Anwendung der SRT für jeden Punkt der Strecke die Feldstärke der sich überlagernden Wellen sowohl für den ruhenden als auch den bewegten Beobachter identische Werte ergeben.
In meinem grenzenlosen Optimismus geh ich vorerst davon aus, dass es sich auch wirklich so ergeben wird.
Bin aber nun weg und in nächster Zeit eigentlich auch etwas eingespannt - aber vielleicht kann ich es ja mal so nebenbei auf einem Blatt Papier aufzuzeichnen versuchen.

Aber auch mir wärs lieb, wenn sich hier ein SRT Profi dazu äußern könnte.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » So 17. Mai 2015, 13:38

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ohne Angaben der Sendefrequenz und der LG und der Bewegung des Senders und dem v des Empfängers sind deine Angaben wertlos.
Ich habe welche vorgeschlagen die im Kopf rechenbar sind, nimm halt diese oder sage warum sie dir nicht munden.
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Du liest ja wirklich nicht was ich schreibe !
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=718&start=100#p91596
Da hab ich DEINE Daten also DEINE Sendefrequenz und DEINE Rohrgeschwindigkeit verwendet - ist für jeden problemlos sichtbar, was willst Du noch????????


Ups, habe ich übersehen.
Also:
Sendefrequenz 300 MHz, Sender ruht zum Bild und somit zum LLMedium.
LG = 300 000 Km/s das sei unser c
Die Wellenlänge ist somit 1 Meter
Rohr bewegt sich mit 0,5c nach rechts, das v des Rohres beträgt also 150 000 Km/s

Da das Rohr eine halbe Periode weitergerannt ist wenn es von der nächsten Welle getroffen wird sieht es auch nur die halbe Frequenz, also 150 MHz.
Wenn das Rohr in die andere Richtung sich bewegt dann sieht 600 MHz.

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon fallili » So 17. Mai 2015, 13:42

@Kurt
Relativistisch betrachtet sind es aber 173 und 519 MHz !
Ich muss aber nun weg.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Harald Maurer » So 17. Mai 2015, 13:47

fallili hat geschrieben:Aber jedenfalls muss auch bei Anwendung der SRT für jeden Punkt der Strecke die Feldstärke der sich überlagernden Wellen sowohl für den ruhenden als auch den bewegten Beobachter identische Werte ergeben.

Das würde ich bezweifeln.
Allerdings ergibt sich mit klassischem Superpositionsprinzip im Ruhesystem des Messgerätes eine von rechts nach links (also -v) laufende Welle, was zur Beobachtung passt. Mit dem relativistischen Dopplereffekt gerechnet ergibt sich ähnliches, aber mit einer Veränderung der elektr. Felder, die aber bislang, soweit mir bekannt ist, noch nie nachgewiesen wurde.
Aber warten wir mal, was die Spezialisten sagen...

Grüße
Harald Maurer
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » So 17. Mai 2015, 14:07

fallili hat geschrieben:Ich muss aber nun weg.


Soso, das soll ich dir glauben? naja, diesmal OK (lass den anderen auch ein Stück Kuchen übrig).

Damit hier alles nachweisbar ist machen wir die Probe mit der "Lecherleitung".
Spiegel hingestellt, Stehwelle erzeugt, mit dem Frequenzzähler im nun ruhendem Rohr nachgeprüft.
Er zeigt die 300 MHz an und wenn wird das Rohr langsam verschieben auch wann er messen kann und wann nicht.
Es ergeben sich Knotenabstände von einem halbem Meter, die Wellenlänge ist also 1 Meter.

Damit ist bewiesen dass das was die Wissenschaft sagt auch stimmt.
Sie sagt dass es eine Wellenlänge von 1 Meter hat wenn der Sender ruht, die Frequenz 300 MHz beträgt und das Signal mit 300 000 Km/ über die Strecke läuft.
So wurde es auch vielfach bestätigt, den kleinen Unterschied zur offiziellen LG lassen wir weg.

Wenn man nun das Rohr von der Signalquelle wegbewegt dann rennt es den über die Strecke laufenden Wellen davon, und zwar mit einem v das der Hälfte der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Signal selber entspricht, der Empfänger im Rohr sieht also eine niedrigere Frequenz, und der Mstr. Doppler hat das in Formeln gefasst damits leicht zu berechnen ist.
Bei dieser Konstellation hier geht's auch im Kopf. Und zwar durch reines Vorstellen wie es denn mit den Wellenverhältnissen ist wenn das Rohr dem Sender davonrennt oder wenn es auf ihn zukommt.

Der Spiegel stehe nun 100m vom Sender weg und somit sind 200 Knoten in/auf dieser Strecke vorhanden, diese 200 Knoten, die letztendlich einer Anzahl von Wellen entspricht, nämlich 100 Stk. zu einer Länge von 1m, ist Fakt (lässt sich nachprüfen), das ist nicht wegzudiskutieren.

Wenn nun irgendjemand eine Berechnung, egal welcher Art, anstellt, dann muss er auf diese Zahlen und Frequenzen und Geschwindigkeiten kommen die die Verhältnisse oben widerspiegeln, ist das nicht der Fall dann ist diese Berechnungsart eine aus einer Märchenwelt.

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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Ernst » So 17. Mai 2015, 15:01

Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Wie man aus diesen beiden Wellen allerdings eine stehende Welle bilden soll ist mir auch unklar - ich weiß nicht wie ich das rechnen soll, daher ja mein Vorschlag einfach Bilder der beiden Wellen zu diversen Zeitpunkten zu erstellen und mal schauen was man sieht.

Das Experiment zeigt, dass ein bewegter Beobachter (Messgerät) die stehende Welle entlangfahren und Knoten und Bäuche messen kann, woraus sich ergibt, dass im Bezugssystem des Messgeräts sich eine em-Welle mit -v bewegt!
Bild
Das ist freilich hochinteressant, denn diese eine Welle, die sich hier nur mit v bewegt, muss in diesem System konsistent mit der SRT aus den beiden gegenläufig mit c einlaufenden Wellen mit unterschiedlichen Wellenlängen kombinierbar sein.
Da werden uns sicher die Fachleute in diesem Forum gern zeigen, wie sich das mit der SRT begründen lässt!


In der SRT sieht der bewegte Beobachter keine ihm mit v entgegen kommende stehende Welle. Da er die ihm entgegenlaufende Einzelwelle stärker verkürzt sieht als die ihm enteilende Einzelwelle, haben beide Einzelwellen für ihn eine unterschiedliche Wellenlänge. Eine stehende Welle entsteht aber nur bei gleichen Wellenlängen beider Einzelwellen.

Ein weiterer Fall der SRT Schizophrenie.
Wird aber wohl wieder lapidar als akzeptables Paradoxon hingenommen.
.
.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon fallili » Mo 18. Mai 2015, 12:28

Ernst hat geschrieben:In der SRT sieht der bewegte Beobachter keine ihm mit v entgegen kommende stehende Welle. Da er die ihm entgegenlaufende Einzelwelle stärker verkürzt sieht als die ihm enteilende Einzelwelle, haben beide Einzelwellen für ihn eine unterschiedliche Wellenlänge. Eine stehende Welle entsteht aber nur bei gleichen Wellenlängen beider Einzelwellen.

Ein weiterer Fall der SRT Schizophrenie.
Wird aber wohl wieder lapidar als akzeptables Paradoxon hingenommen.

Ganz so einfach ist es eben nicht - deswegen sollte es sich ja auch lohnen, darüber nachzudenken.
Nehmen wir an, der ruhende Beobachter legt neben die stehende Welle Holzstäbe die eben gerade Lambda/2 lang sind.
Also am Anfang und am Ende des Holzstabes befindet sich dann damit eindeutig ein Schwingungsknoten. Das ist real und daran gibt's nix zu rütteln.

Nun kann sich ein anderer Beobachter mit v zu diesem Holzstab (und damit zu den Wellen) bewegen und egal in welche Richtung er sich bewegt, er kann zwar den Holzstab verkürzt sehen, wie es die SRT verlangt - aber dabei natürlich bei beiden Bewegungsrichtungen gleich verkürzt, weil's ja nur auf die Relativgeschwindigkeit ankommt. Aber das ändert nix daran, dass die Schwingungsknoten weiterhin am Anfang und Ende des Holzstabes liegen müssen.
Wie Du schreibst haben aber beide Einzelwellen für den bewegten Beobachter eine unterschiedliche Wellenlänge. Wie und ob das dann dennoch zu einer sich zu einer zum Beobachter mit v bewegenden stehenden Welle führen soll ist mir zwar noch unklar, aber ich bin da dennoch der Meinung, dass man damit die SRT nicht widerlegen können wird.

So - mit dem Beispiel des Holzstabes daneben - sieht man schon direkt, dass es ja auch Probleme bei der zeitlichen Beurteilung geben wird.
Welche Zeiten gelten für den ruhenden Beobachter an Anfang und Ende des Holzstabes - welche Zeiten gelten für den bewegten Beobachter?
Das ist ja für die Beurteilung, welcher "Teil" jeder Welle sich zu welchem Zeitpunkt sich an welchem Ort befindet, von entscheidender Bedeutung. Man kann ja erst dann eine vernünftige Addition der beiden Wellen beurteilen, wenn man auch weiß was wann wo addiert werden soll.

Der Holzstab ist ja prinzipiell auch nix anderes als der bekannte "Zug" im Zug-Blitze-Beispiel. Leider hab ich aber noch immer keinen richtigen Zugang zu dem Problem gefunden - entweder überseh ich was simples oder es ist doch komplexer als gedacht.

Es steht aber fest, dass die SRT nichts an Ereignissen ändert. Schwingungsknoten an einem bestimmten Raum-Zeit-Punkt sind eindeutig Ereignisse, und daher müsste auch bei Anwendung der SRT alles dennoch mit rechten Dingen zugehen.

Wie schon mal gesagt, es würde mich sehr wundern und überraschen wenn es anders wäre.
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