Beobachten und Realität

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Re: Beobachten und Realität

Beitragvon Kurt » Fr 8. Mai 2015, 08:37

All hat geschrieben:Probleme hat man mit allen Begriffen, wenn sie nicht einheitlich definiert sind und bestimmungsgemäß angewendet werden.

Schau dir Kurtis Jetzt an. Es gibt zwar keine Vergangenheit aber eine gewesene Realität, die erst -nach Zeit- beim Betrachter ankommt. Der Betrachter sieht also das, was einmal war und nicht das was ist, das aber JETZT. Alles klar?

Ich sehe dass du -das Jetzt- nicht verstanden hast, das bedarf der Änderung.

All hat geschrieben:Warum schreibt er nicht gleich, dass im Universum alles gleichzeitig passiert, wäre doch einfacher. Kurtis "Jetzt" ist zudem der Standpunkt des Betrachters. Dieser kann zwangsweise nicht alles gleichzeitg wahrnehmen. Wenn wir nicht mit einer grundlegenden Kausalität arbeiten, dann verstehen wir überhaupt nichts mehr.


Ich zitiere dazu das was Chief geschrieben hat.

Alles was in einer infinitesimalen Zeitspanne passieren kann, passiert im ganzen Universum gleichzeitig. Gäbe es eine Möglichkeit die Informationen unendlich schnell zu übertragen, wäre jeder Beobachter in der Lage, von jedem beliebigen Ereignis (unabhängig von der Entfernung) , gleichzeitig Kenntnis zu haben.


Da ich nicht von unendlich kurzen Zeitspannen ausgehe habe ich "das Jetzt" eingeführt, dieser Begriff steht für:
- das was gerade jetzt existiert
und auch für:
- es existiert nur der eine Jetztzustand.

Vorher und Nachher gibt's nicht, die Denkweise mit Vergangenheit und Zukunft brauchen wir für unsere Art Dinge verstehen zu wollen, fällt also unter Kommunikationsanwendung.
Heisst: es existiert keine Vergangenheit, keine Zukunft, nur das was jetzt gerade ist, genannt -das Jetzt-.

Und da es nicht möglich ist das in Echtzeit zu sehen (selbst kleinste Strukturen die sehr nahe beieinander liegen können nicht instantan gesehen werden/sehen) ist es halt nunmal so dass die Realität (das ist das was im Jetzt ist) erst im Nachhinein erfahrbar ist.

Ein Jetzt dauert 1/1.234 x 10^77 s
Es hat also eine Dauer.
Erinnere dich an die Stricherln, da wurde das schon öfter aufgezeigt, das mit Takt und Dauer.

Kurt

(es wäre schön wenn du meinen Namen nicht verunklimpfen würdest, danke)

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Re: Beobachten und Realität

Beitragvon All » Fr 8. Mai 2015, 08:41

Kurt, du verstehst nicht, dass du die Marchenwelt (deine Aussage) der ANDEREN nur anders formulierst. Du kreierst nur ein neues Märchen. Was hat sich im Endeffekt geändert? Nichts.
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Re: Beobachten und Realität

Beitragvon Kurt » Fr 8. Mai 2015, 08:43

All hat geschrieben:
Raum:

Was den Raum betrifft, so sollte man sich im Klaren sein, dass dieser Raum nichts anderes ist als eine gedankliche verllagemeinerte Struktur, die es uns ermöglicht weitere Strukturen zu platzieren und entprechend zu ordnen.


"weitere Strukturen zu platzieren" schreibst du, du schreibst dem das nicht da ist eine Struktur zu, gerade das ist nicht richtig.
Lass einfach nichts sein und darin eine Menge an Substanz, diese Menge hat also keinerlei ("räumliche") Eingrenzung zu -befürchten-.

Kurt
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Re: Beobachten und Realität

Beitragvon Kurt » Fr 8. Mai 2015, 08:45

All hat geschrieben:Kurt, du verstehst nicht, dass du die Marchenwelt (deine Aussage) der ANDEREN nur anders formulierst. Du kreierst nur ein neues Märchen. Was hat sich im Endeffekt geändert? Nichts.


Geht's denn ohne Märchenwelt? Nein!!!
Meine Märchenwelt sollte weniger Märchen enthalten als andere, das ist mein Anspruch!

Kurt
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Re: Beobachten und Realität

Beitragvon All » Fr 8. Mai 2015, 09:05

Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:Kurt, du verstehst nicht, dass du die Marchenwelt (deine Aussage) der ANDEREN nur anders formulierst. Du kreierst nur ein neues Märchen. Was hat sich im Endeffekt geändert? Nichts.


Geht's denn ohne Märchenwelt? Nein!!!
Meine Märchenwelt sollte weniger Märchen enthalten als andere, das ist mein Anspruch!

Kurt


So kann ich das akzeptieren.

Dann höre doch auch endlich auf von Realität zu reden. Es ist deine Realität. Das Wort Realität ist doch auch nur ein verallgemeinertes Wort, was ALLES umfassen soll. Dass sich jeder seine Realität bastelt sollte auch klar sein.
Einsteins Realität in der SRT ist in den beiden Postulaten verankert. Verletzt du die Postulate, dann verletzt du die SRT und sie wird brüchig. So einfach ist das. Da muss man nicht großartig rechnen.
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Re: Beobachten und Realität

Beitragvon All » Fr 8. Mai 2015, 09:18

Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:
Raum:

Was den Raum betrifft, so sollte man sich im Klaren sein, dass dieser Raum nichts anderes ist als eine gedankliche verllagemeinerte Struktur, die es uns ermöglicht weitere Strukturen zu platzieren und entprechend zu ordnen.


"weitere Strukturen zu platzieren" schreibst du, du schreibst dem das nicht da ist eine Struktur zu, gerade das ist nicht richtig.
Lass einfach nichts sein und darin eine Menge an Substanz, diese Menge hat also keinerlei ("räumliche") Eingrenzung zu -befürchten-.

Kurt


Die Grundlage Raum hat auch keine Eingrenzung. Siehe doch weiter oben, Raum und Abstand.

Struktur steht für Odnung. Der Raum steht für Ordnung. Was ist daran falsch? Es kann sogar Strukturen geben die tatsächlich existieren. Zum Beispiel ein Haus oder dein Tisch.
Die Frage ist nur, ob diese Haus auch als Haus in der Natur exisitert. Das tut es nämlich nicht. So existiert einerseits diese Struktur, anderseites exisitert genau diese Struktur nicht oder nicht mehr, je nachdem wie der Untersuchungsgegenstnad definiert ist. Es ist doch alles abhängig von der Betrachtungsweise.




Meine persönliche Meinung ist, dass wede Raum noch Zeit in der Natur exisitieren. Allerdings habe ich da keinen Diskussionsbedaf mehr. Es gibt Dinge, die sind einfach ausdiskutiert.
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Re: Beobachten und Realität

Beitragvon Jan » Fr 8. Mai 2015, 10:20

Universum = Gesamtheit von Allem
Weltraum = bzw. der Raum ist unendliches Nichts (absolutes Vakuum)
lokaler Raum = definiert sich durch Beziehung zu vorhanden Objekten (wo)

Das "Jetzt" ist entscheidend. Das bedeutet, daß es überall im Universum ein einheitlicher, gleichzeitiger Zeitmoment existiert.
Mal mit Kurt einer Meinung. Das bedeutet aber auch, daß Zeit nicht gedehnt werden kann.
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Re: Beobachten und Realität

Beitragvon Kurt » Fr 8. Mai 2015, 10:23

Chief hat geschrieben:Nur Gegenstände können existieren im Sinne von materiell vorhanden sein (im "Raum"). Deswegen existiert "Haus" als Gegenstand in der Natur. Die nichtmateriellen "Gedankenobjekte" existieren in diesem Sinne nicht.


Ich möchte den Begriff Gegenstände um eine Existenz erweitern, und zwar um den des "Äthers". Da dieser Begriff allerdings -verbraucht- ist, also mit allerlei unbrauchbaren Vorstellungen belegt, nenne ich ihn einfach Träger (Trägersubstanz). Darum reicht es nicht aus den Existenzbegriff nur auf Materie zu beziehen, sondern es muss auch diese -Substanz- mit rein.

Das beinhaltet dann auch Materie denn Materie besteht ja aus dieser Substanz, ist also automatisch mit dabei wenn es um Gegenstände geht die existieren.

Es ist durchaus brauchbar wenn das was nicht da ist, nämlich -der Raum- als "Raum" zu bezeichnen, es muss halt klar sein dass das kein Ding ist das existiert, sondern einfach nur ein Name damit klar ist was damit gemeint ist.
Beispiel: der unendliche Raum. (also das unendliche Nichts, nichts das irgendeine Begrenzung macht oder irgendetwas bewirken oder darstellen könnte)

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Re: Beobachten und Realität

Beitragvon Jan » Fr 8. Mai 2015, 10:42

Sehr interessant mit dem Äther.
Es gibt im Universum nicht nur Materie aus gebundener Energie in Form von Teilchen.
Sondern auch Energie in Form von Strahlung.
Die Strahlung existiert solange, wie von der Strahlungsquelle Energie ausgestrahlt wird.
Das Universum hat eine Temeratur etwas über dem absoluten Nullpunkt.
Das bedeutet, daß im Universum Materie und sich überlagerte Strahlung vorhanden ist.
Dieses Energiepotential ist der Äther auf dem sich Licht fortpflanzen kann.
Licht hat ein höhere Energie als Äther. Deshalb richtet sich der Äther elektromagnetisch nach der Lichtstrahlung aus.
Diese Lichtstrahlen aus Energie werden selbst Bestandteil des Äthers durch Interferenz.
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Re: Beobachten und Realität

Beitragvon Jan » Fr 8. Mai 2015, 11:01

Chief hat geschrieben:@Kurt

Genau, und in dieser unendlich weiten Leere befindet sich unser Universum. Das Universum ist endlich und z.B. kugelförmig.


Habe mal gelesen, daß das Universum flach sein soll.
Das könnte darauf zurückzuführen sein, daß die Form des Universums ähnlich wie eine sich drehende Spiralgalaxie ist.
Alles ist möglich.
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