Versuch zur wechselseitigen Zd

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon julian apostata » So 26. Apr 2015, 11:06

Spacerat hat geschrieben:bestätigt die einseitige Messung höchstens die LT, jedoch nicht die SRT.


Es wurde die Lt und die SRT bestätigt.

Mittels der Lt lässt sich recht einfach das "Bellsche Raumschiffparadoxon" ableiten

http://de.wikipedia.org/wiki/Bellsches_Raumschiffparadoxon

Dazu stellen wir uns die Umlaufbahn eines Flugzeugs als 2 Ringe vor. Einen der Ringe lassen wir im System Erdachse ruhen.

Den anderen Ring versetzen wir in Rotation. Dann ist ja wohl klar, dass sich sämtliche Abstände auf dem rotierenden Ring gemäß folgender Multiplikation vergrößern.


Bild

Aus Sicht des ruhenden Rings verkürzen sich seine Abstände allerdings gleich wieder. Der rotierende Ring hat also nach Auslösen der Rotation wieder denselben Umfang wie der ruhende Ring.

Aus Sicht des rotierenden Ring schaut die Sache anders aus. Der ruhende Ring ist nun tatsächlich verkürzt.

Und weil beide Ringe umeinander nun mit ein und der Geschwindigkeit v rotieren ist ja wohl auch klar.

Aus Sicht des rotierenden Rings hat der kürzere Ring (welcher im System Erdachse ruht) auch eine kürzere Umlaufdauer.

Mit anderen Worten. Sämtliche Erd und Flugzeuguhren weisen gegenüber dem System Erdachse eine negative Zd auf.

Jetzt muss man natürlich wieder die positive gravitative Zd berücksichtigen. Wir arrangieren jetzt mal zwecks der Gaudi ein Experiment bei dem laut SRT keine Zd auftreten sollte.

Bild

Dann müssen natürlich alle 3 Summanden in der 3.Gleichung zusammen addiert gleich 0 sein.

Wenn wir jetzt in exakt Nordsüdrichtung fliegen sieht wohl jeder außer Spacerat, dass die Mittelgleichung raus fliegt und jetzt nur noch die Bedingung

v_f=wurzel(2*g*h) erfüllt sein muss, um eine Zd zu vermeiden (das macht bei 5000m ein v=313m/s)

Eine moderne HK-Version könnte auch so aussehen.

Die Steuerung überlässt man einem Autopiloten. Dessen Aufgabe ist es, auf dem Flug darauf zu achten, dass das Zusammenspiel der Viererbande (Flugrichtung, Breitengrad, Flughöhe, Fluggeschwindigkeit) ständig zu einer Nullsumme bei der HK-Gleichung führt.

Wenn sich dann eine Zd einstellte, so wäre die Rt widerlegt.
Zuletzt geändert von julian apostata am So 10. Mai 2015, 07:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon julian apostata » So 26. Apr 2015, 12:35

Chief hat geschrieben:Nö, weil einseitig!


Nö, wechselseitige Längenkontraktion + Bellsches Raketenparadoxon ergibt einseitige Längenkontraktion und damit einseitige Zd.

Und genau das haben auch HK gemessen. Und nicht nur die.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experiment#Wiederholungen

Wiederholungen des Originalexperiments wurden durch das National Physical Laboratory (NPL) 1996 mit einem höheren Genauigkeitsgrad durchgeführt, und zwar während eines Flugs von London nach Washington, D.C. und wieder zurück. Gemessen wurde ein Vorgehen der Borduhren von 39 ± 2 ns, in guter Übereinstimmung mit dem relativistischen Wert von 39,8 ns.[4] Im Juni 2010 führte NPL das Experiment abermals durch, diesmal um den gesamten Globus (London - Los Angeles - Auckland - Hongkong - London). Der relativistische Wert war 246 ± 3 ns, gemessen wurde 230 ± 20 ns, abermals in guter Übereinstimmung
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