ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon DerDicke » Do 16. Apr 2015, 19:39

Scheint der Herr Ernst ist mal wieder schwer am Rumeiern:

viewtopic.php?f=6&t=713&start=170#p90645
Ernst hat geschrieben:Während nämlich bei der GT der Ereignisort x und x' identisch ist, ist das bei der LT nicht der Fall.


Nun rudert Herr Ernst eifrig zurück:

Ernst hat geschrieben:Die Koordinaten x und x' liegen zwar im selben Raumpunkt. Aber zu unterschiedlicher Zeit

Dank der uneigennützigen Hilfe DesDicken erkennt Herr Ernst eine triviale Eigenschaft der Lorentz Transformation: Laut LT wird die Zeit nun mal mittransformiert


Ernst hat geschrieben:Zu gleicher Zeit liegen sie in unterschiedlichen Raumpunkten.

Zu früh gefreut! Sie habens doch nicht kapiert: Wenn man für unterschiedliche Werte (x,x'), t'=t setzt, dann war das keine Lorentz Transformation
Oder umgeklehrt gesehen: zu gleichen Zeiten t=t' liefert die LT immer x'=x. Dann ists aber doch wieder derselbe Raumpunkt


Ernst hat geschrieben:Und die Zeitdifferenz entspricht der Lichtlaufzeit.

Wischiwaschi: zu jedem Zeitintervall T kann man trivialerweise eine STrecke l=Tc so angeben, daß T der Lichtlaufzeit über diese Strecke entspricht.
Wenn Sie über reines Wischiwaschi hinausgehen wollen, geben Sie an: Laufzeit wo nach wo?



Ernst hat geschrieben:Mann, bist du einfältig.

Ernst hat geschrieben:Bescheuert.

Ernst hat geschrieben:Der dicke Mensch ist irre.

Auf wessen Seite die Einfalt liegt zeigt die Diskussion.
Sie sollten sich die Lorentz Transformation von einer Person Ihres Vertrauens erklären lassen. Daß (und warum) die wohl eher rar sein könnten, das legen Ihre Beiträge nahe. Schließlich muß man ja davon ausgehen, daß Sie sich bei anderen Leuten auch so artig für Hilfe bedanken, wie BeimDicken.



Highway hat geschrieben:....EIN UND DERSELBE PUNKT zu unterschiedlichen Zeitpunkten....

In der Tat kann ein Raumpunkt über einen längeren Zeitraum bertrachtet werden. Haben wir da ein Problem mit?
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon DerDicke » Fr 17. Apr 2015, 09:39

Chief hat geschrieben:Beweis: Mit t=t'=0 gilt x'=x*gamma. x=x' nur wenn gamma=1,0.

Wieder mal nicht mitgedacht Chief,
(x,t)=(x,0) transformieren auf (x',t')=(x',0) nur für x'=x=0

Beweis: LT mit x in LS und v als vielfaches von c:

(1) x'=gamma(x-vt)
(2) t'=gamma(t-vx)

mit t'=t=0 ergibt sich:
(1) x'=gamma*x
(2) 0 =gamma*v*x -> x=0
in (1) x'=0

q.e.d.




Lieber Schief, selbst wenn Sie DemDicken einen Flüchtigkeitsfehler nachweisen wollen, muß Ihnen DerDicke noch helfen: In der Tat führt nämlich t=t'!=0 nicht notwendigerweise IMMER zu x=x', jedoch immer zu einem eindeutigen Wertepaar x,x'.
Diese Steilvorlage habenSie ja nun wieder mal zielsicher verpennt.

Wie auch immer - die von Ernst behauptete Mehrdeutigkeit ist reine Phantasie.



Rettungsversuch gescheitert
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Fr 17. Apr 2015, 16:51

Chief hat geschrieben:Nö, die Formel gilt für alle x! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Unsinn. t=t'=0 gilt nur, wenn x=x'=0 und umgekehrt.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon fallili » Fr 17. Apr 2015, 17:46

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Unsinn. t=t'=0 gilt nur, wenn x=x'=0 und umgekehrt.

Ich frag mich was der ganze Streit da soll, weil meiner Meinung nach die Koordinatenursprünge gewählt werden dürfen wie man will.
Ist halt einfacher in der Diskussion, wenn man x und x' sowie t und t' auf 0 legt, aber wenn die Koordinaten für einen Punkt x = 52 ls t = 0s und x' = 386,7 ls bei t' = 0 s lauten, kann es genauso nur ein einziger ganz bestimmter Punkt sein von dem die Rede ist.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon fallili » Sa 18. Apr 2015, 00:56

@Spacerat
Ich kann da nix anderes sagen - einer Meinung nach definieren wir die Koordinatenursprünge nur an einem Punkt damit alles einfacher zu betrachten ist.

Letztendlich hat jeder Punkt im Minkowski Raum unterschiedliche x t und x' t' Koordinaten und es handelt sich dennoch nur um einen Punkt im Raum-Zeit-Diagramm.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Sa 18. Apr 2015, 08:16

Chief hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Nö, die Formel gilt für alle x! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Unsinn. t=t'=0 gilt nur, wenn x=x'=0 und umgekehrt.

Arsch lecken! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Niemanden interessieren deine persönlichen Vorlieben.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon fallili » Sa 18. Apr 2015, 17:44

Spacerat hat geschrieben:
Mit der LT transformiert man eine Bewegung in ein Ruhesystem wie folgt:
x'=gamma(x-v*t)
t'=gamma(t-vx/c²)

und aus einem Ruhesystem in ein dazu bewegtes mit:
x'=gamma(x+v*t)
t'=gamma(t+vx/c²)

Da lt. Wikipedia nur Bewegungen transformiert werden können, die eine Übereinstimmung in t=t'=0 haben, kämen dafür wohl nur Bewegungen in Frage, die bei x=x'=0 mit t=t'=0 beginnen. Was sonst könnte "Übereinstimmung in" bedeuten?

Ja - da wirst Du wohl recht haben.
Bei der Anwendung dieser Transformationsformeln muss man sicher diese Übereinstimmung in t=t'=0 haben.

Allerdings halte ich das dennoch nur für eine "Hilfsvoraussetzung". Wenn ich mir ein Minkowski Diagramm vorstelle, ist es völlig egal welche Zahlen auf den Achsen stehen und ob damit die Koordinatenursprünge zusammen liegen - damit ändern sich zwar alle absoluten Zahlen, die Differenzen zwischen einzelnen Punkten bleiben aber dennoch immer gleich.
Für eine Berechnung müsste man dann aber einen allgemeinen "Offset" berücksichtigen, mit den Formeln da oben geht's nicht. Ich meine aber, es würde nur minimal komplizierter, wär aber dennoch machbar.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon DerDicke » So 19. Apr 2015, 12:34

Spacerat hat geschrieben:Da lt. Wikipedia nur Bewegungen transformiert werden können, die eine Übereinstimmung in t=t'=0 haben, kämen dafür wohl nur Bewegungen in Frage, die bei x=x'=0 mit t=t'=0 beginnen. Was sonst könnte "Übereinstimmung in" bedeuten?

fallili hat geschrieben:Allerdings halte ich das dennoch nur für eine "Hilfsvoraussetzung".

Es gibt beides. Die Lorentz Gruppe (boost + Drehung) transformiert (x,t)=(0,0) -> (x',t')=(0,0)
Die Poincare Gruppe enthält zusätzlich eine Translation und kann damit den Ursprung auf einen Punkt != (0,0) abbilden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Poincar%C3%A9-Gruppe
Für unsere einfachen Beispiele ist die Lorentz Gruppe völlig ausreichend.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon Ernst » So 19. Apr 2015, 15:22

DerDicke hat geschrieben:Wischiwaschi

Wie stets. :lol:

Ernst hat geschrieben:Zu gleicher Zeit liegen sie in unterschiedlichen Raumpunkten.

Zu früh gefreut! Sie habens doch nicht kapiert: Wenn man für unterschiedliche Werte (x,x'), t'=t setzt, dann war das keine Lorentz Transformation
Oder umgeklehrt gesehen: zu gleichen Zeiten t=t' liefert die LT immer x'=x. Dann ists aber doch wieder derselbe Raumpunkt

Bestätigt wie gewohnt deine Inkompetenz.
Wenn man für unterschiedliche Werte (x,x') datzugehörig (t,t') setzt, dann ist die Punktmasse in beiden IS am gleichen Ort, aber zu unterschiedlicher Zeit. Zwei Punkte in S (x1,t1) und (x2,t1) liegen in S' bei (x1',t1') und (x2',t2'), aber zu einem anderen Zeitpunkt als in S und zudem liegen sie in S' an den Orten x1' und x2' zu unterschiedlchen Zeitpunkten t1' und t2'.

Will mann in S' beide Punkte gleichzeitig sehen, wie soll ein Mensch auch anderes wahrnehmen, dann muß aber t1'=t2' sein. Die Punktmasse 1 liegt dann nicht mehr bei dem obigen x1', sondern an einem anderen Ort.
Dieser Effekt ist verantwortlich für die LK.

Geschuldet ist das ganze der "Anpassung" der Lichtlaufzeiten so, daß c immer c bleibt. DIe SRT ist die Theorie der Lichtlaufzeitenmanipulation.

Nicht, daß ich annehme, du verstündest irgendwas davon. Aber manch anderer wirds sehen.
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Zuletzt geändert von Ernst am So 19. Apr 2015, 19:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ZD an rotierenden Kugeloberflächen

Beitragvon Ernst » So 19. Apr 2015, 15:26

Spacerat hat geschrieben:Das erreicht man, wenn t stets x/v oder x stets v*t ist.

Das bleibt nach wie vor schwachsinnig.

Wenn x stets v*t ist, dann ist immer x'=0. In S' existieren dann gar keine anderen Koordinaten. :lol:

x und t sind freie variable Koordinaten. Die üblichen Formeln der LT beziehen sich auf Koordinatensysteme mit x=0 bzw. x'=0 im jeweiligen Koordinatenursprung und t=0 bzw. t'=0 für den Zeitpunkt, wo sich die beiden Koordinatenursprünge decken.
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Zuletzt geändert von Ernst am So 19. Apr 2015, 15:59, insgesamt 4-mal geändert.
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