Mikesch hat geschrieben:Ist ja auch nicht richtungsabhängig. Für den ruhenden Beobachter ist die Geschwindigkeit des Flugzeugs nach Osten nur schneller, als nach Westen. Daher ist die ZD zwischen den Flugzeugen nur für die mitbewegtem Bodenstation scheinbar richtungsabhängig.
Aha - also das leuchtet mir ein. Allerdings ist die vom ruhenden Beobachter wahrgenommene ZD - mit Embachers Worten - ein vermeintlicher Effekt. Die Uhren gehen nicht "wirklich" langsamer. Wenn also eine Uhr gegenüber einer Referenzuhr zurückgeblieben ist, dann stammt dieser Effekt aus der RdG, aus welcher wiederum die LK folgt, im Grunde ein Synchronisationseffekt, und das heißt eben nicht, dass die Uhren unterschiedlich schnell gelaufen wären, sondern die Zieluhr hat nach LT in ihrem System einen andere Zeit (eben Rdg). Die Berücksichtigung der RdG und der LK vermisse ich aber im H&K-Experiment zur Gänze. Die haben einfach Uhren bewegt und die sind in ihren Eigensystemen schlicht und einfach langsamer bzw. schneller gelaufen. Das widerspricht der Invarianz der Eigenzeiten!
Grüße
Harald Maurer

