Versuch zur wechselseitigen Zd

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Mikesch » Mi 1. Apr 2015, 15:38

Ernst hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Von den zwei mit 200 m/s bewegten Flugzeuguhren bewegt sich daher - auf einen nicht mitrotierenden Ruhepunkt bezogen - eine mit 700 m/s nach Osten und die zweite bewegt sich mit 300 m/s nach Osten.

Ja, da liegt die Gedankenschwäche wohl eher bei dir.
Wo ist da ein "nichtmitrotierender Ruhepunkt". Da wäre ja wohl ein drittes Flugzeug nötig, welches mit 500m nach Westen fliegt.
Für die ZD zur Flugzeug/Erdoberfläche ist einzig die Realtivgeschwindigkeit Flugzeug/Erdoberfläche relavant. Und sonst gar nix.

Im Übrigen hätten sie sich den ganzen Aufwand sparen können. Die Geschwindigkeitsdifferenz infolge Erdrotation beträgt zwischen Oslo und Kairo so um die 300m/s. Hätten sie jeweils dort eine Atomuhr installiert, hätten sie ihren erwarteten Effekt auch messen können. Er tritt aber nicht auf. An diese Orte verbrachte Superpräzisionsuhren laufen keine ps unterschiedlich. So wird tagtäglich tausendfach an tausenden Orten mit Atomuhren die nichtvorhandene ZD und falsche SRT Aussage bestätigt.

Ganz großer Quatsch.
Da weder die Flugzeuge noch die Bodenstation Initialsysteme sind, wird ein fiktionaler ruhender Punkt angenommen, der die Bedingungen eines IS erfüllt und auf den werden die Berechnungen bezogen.
Wie üblich bei Ihnen, wenn es nicht passt, wird es passend gemacht, entsprechend Ihres anderen laienhaften Versuches, die Kausalitätsverletzung nachzuweisen.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Mikesch » Mi 1. Apr 2015, 15:59

Chief hat geschrieben:Aha, und dieses berechtigte IS wäre Sonnenmittelpunkt! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Du darfst vorrechnen! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Wir fangen damit an, daß Sie H&K einmal durchlesen und nachweisen, daß Sie es wenigstens im Ansatz verstanden haben. Wenn Sie den Test bestehen, können wir uns darüber unterhalten, warum die Annahme des fiktiven Beobachters gerade der Witz an dem H&K-Experiment ist. Ich drücke Ihnen ganz fest den Daumen! Hier ein Lolli zur Aufmuterung: :mrgreen:
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Ernst » Mi 1. Apr 2015, 16:28

fallili hat geschrieben:Eine wirklich geniale Idee - dass da noch keiner draufgekommen ist wundert mich wirklich.
Da bring ich nun mal schnell eine Uhr an den Pol und eine an den Äquator.
Damit ich auch messen kann wie schnell die beiden Uhren sich relativ zueinander bewegen, spann ich eine Schnur dazwischen.
Am besten auf einer Rolle mit Zählwerk - dann kann ich dann - wenn sich die Schnur durch die Relativbewegung der beiden Uhren abrollt - exakt ablesen wie schnell sich Uhr A von Uhr B wegbewegt hat und daraus berechnen, ob die Zeitdilatation wirklich mit dem von der SRT vorhergesagtem Wert übereinstimmt.

Ja lustig. Und eine beispielhafte Argumentation nach Chamäleon- bzw. Wendehalsart.
Eben noch wird für H&K konstatiert, daß die Geschwindigkeiten auf die Erdachse bezogen werden müssen und nun gleich entgegengesetzt darauf kommt es darauf gar nicht an, sondern auf die Abstandsänderung zweier Punkte.
In Bezug auf die Erdachse haben Kairo und Oslo unterschiedliche Geschwindigkeiten.

Was soll man zu einer sochen Argumentation, je nach Sachlage diametral entgegengesetzt, noch sagen.?
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Ernst » Mi 1. Apr 2015, 16:31

Mikesch hat geschrieben:
Da weder die Flugzeuge noch die Bodenstation Initialsysteme sind, wird ein fiktionaler ruhender Punkt angenommen, der die Bedingungen eines IS erfüllt und auf den werden die Berechnungen bezogen.

Ganau wie für Oslo und Kairo auch. Du bestätigst gerade meine Konstellation zur ZD.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Ernst » Mi 1. Apr 2015, 16:34

Mikesch hat geschrieben: warum die Annahme des fiktiven Beobachters gerade der Witz an dem H&K-Experiment ist.

Wie auch der gleiche fiktive Beobachter für Kairo und Oslo.

Ganz einfach für euch Windfahnenargumentierer:
Wenn die Uhren bei H&K in beiden Flugrichtungen unterschiedlich schnell laufen, dann müssen es stationäre Uhren in Kairo und Oslo auch.

Und da letztere es nicht tun, ist entweder H&K eine Fehlmessung oder die SRT ist perdu oder beides.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 1. Apr 2015, 16:51, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon fallili » Mi 1. Apr 2015, 18:59

Spacerat hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Solange man nicht die Originalzeiten der Uhren von H&K hat (ich finde sie nicht) ist es schwer da nachzurechnen.
Selbst wenn du die Originalzeiten hast, ist das noch relativ schwer, weil (afaik) nie Flüge 100% entgegengesetzt geschweige denn auf gleicher Höhe stattfanden. Wäre das der Fall gewesen, käme man auf die gravitative ZD simpel mit

t_grav=(t_max-t_min)/2

Von diesem Zeitpunkt aus wären logischerweise auch die ZDs in beide Richtungen identisch. Der 3. Bezugspunkt wird ja, wie gesagt, nur benötigt, damit man die gravitative ZD herausrechnen kann. Aber selbst wenn man dies so machen würde man, wie bei den Myonen auch, feststellen, dass die restliche ZD keineswegs wechselseitig ist.

Das sind die Werte wie sie in Wiki http://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experimentangegeben werden.
hafelekeating.jpg
hafelekeating.jpg (19.53 KiB) 5854-mal betrachtet

Die Einflüsse der Gravitation und Rotationsbeschleunigung wird gemäß ART herausgerechnet.
Anscheinend hat sich noch niemand von den "Kritikergenies" schon mal gefragt, warum bei den Einträgen "Gravitation gemäß ART" so unterschiedliche Werte stehen. Glaubt jemand, das die Höhenunterschiede zwischen Ost- und West- Flug so groß waren. Oder geht man hier davon aus, dass die Erdanziehungskraft bei Ost- und Westflug verschieden sein wird?
Also mit "simpel ausrechen" kommt man beim ganzen Experiment nicht weit.

Und was ist mit den später zur Wiederholung des Ganzen durchgeführten NPL Experimenten? Warum stimmen dort die gemessenen Zeiten mit den laut SRT erwarteten Zeiten überein?
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Ernst » Mi 1. Apr 2015, 19:16

fallili hat geschrieben:Und was ist mit den später zur Wiederholung des Ganzen durchgeführten NPL Experimenten? Warum stimmen dort die gemessenen Zeiten mit den laut SRT erwarteten Zeiten überein?

Und was ist mit den Uhren in Oslo und Kairo?
Deren ZD im Einklang zur "Erdachsengeschichte" des H&K steht???

Ticken überall auf der Welt Atomuhren anders entsprechend ihrem Orts-Breitengrad :?: :?: :?:

Glaubt jemand, das die Höhenunterschiede zwischen Ost- und West- Flug so groß waren.

Was denn sonst soll den Effekt bewirken?

Also mit "simpel ausrechen" kommt man beim ganzen Experiment nicht weit.

Mit Hinrechnen schon eher.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Ernst » Mi 1. Apr 2015, 20:07

Spacerat hat geschrieben:179+96=275 (westwärts)
179-96=83 (ostwärts)
(275-83)/2=96

Genial.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

a+b=c
a-b=d

2b = c-d
(c-d)/2=b
.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Mikesch » Mi 1. Apr 2015, 20:46

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Da weder die Flugzeuge noch die Bodenstation Initialsysteme sind, wird ein fiktionaler ruhender Punkt angenommen, der die Bedingungen eines IS erfüllt und auf den werden die Berechnungen bezogen.

Ganau wie für Oslo und Kairo auch. Du bestätigst gerade meine Konstellation zur ZD.

Ja, ersteinmal schnell davon ablenken, daß Sie den H&K- Versuch nicht verstanden haben. Das ist die Bestätigung, die Sie von mir bekommen.
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Re: Versuch zur wechselseitigen Zd

Beitragvon Mikesch » Mi 1. Apr 2015, 20:55

Ernst hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Und was ist mit den später zur Wiederholung des Ganzen durchgeführten NPL Experimenten? Warum stimmen dort die gemessenen Zeiten mit den laut SRT erwarteten Zeiten überein?

Und was ist mit den Uhren in Oslo und Kairo?
Deren ZD im Einklang zur "Erdachsengeschichte" des H&K steht???

Ticken überall auf der Welt Atomuhren anders entsprechend ihrem Orts-Breitengrad :?: :?: :?:

Glaubt jemand, das die Höhenunterschiede zwischen Ost- und West- Flug so groß waren.

Was denn sonst soll den Effekt bewirken?

Also mit "simpel ausrechen" kommt man beim ganzen Experiment nicht weit.

Mit Hinrechnen schon eher.


Wie kommen Sie bloß auf Oslo und Kairo? Wieder einmal so ein Kritikerquatsch oder hat das tatsächlich einen tieferen Sinn? Üblich ist den Gangunterschied zwischen den prominenten Punkten zu bestimmen. Wenn man also sonst keinen Grund hat Oslo und Kairo zu nehmen, berechnet man den Gangunterschied besser zwischen Pol und Äquator und der liegt bei rd. 100ns pro Tag. Was haben Sie denn gedacht?
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