SRT und Kausalität

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Kurt » Sa 21. Mär 2015, 21:12

contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:In einem IS explodiert die Bombe, in dem anderen IS nicht.

Dann sind wir uns ja einig.

Das wäre dann das AUS für die SRT. Oder?

Und für Newton.


Und das wäre gut so, denn beides ist veraltet.

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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Ernst » So 22. Mär 2015, 10:44

contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:In einem IS explodiert die Bombe, in dem anderen IS nicht.

Dann sind wir uns ja einig.

Das wäre dann das AUS für die SRT. Oder?

Und für Newton.

Wieso für Newton? Der hat doch die Zeiten nicht verdreht.

Die RdG ist das Handicap der SRT. Sie ist unvorstellbar, logisch inakzeptabel und praktisch widersprüchlich.
Ein Theorieansatz, welcher die RdG hervorbringt, kann nicht den Anspruch auf Widerspiegelung der Realität erheben.

Und letztlich in der Hauptsache gibt es keine einzige experimentelle Bestätigung.
Das wäre ja zur Verteidigung solcher extravaganten Theorie ja das mindeste.
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon contravariant » So 22. Mär 2015, 17:21

Ernst hat geschrieben:Wieso für Newton?

In dem Beispiel viewtopic.php?f=6&t=709&start=80#p89761
contravariant hat geschrieben:Betrachten wir zwei Blitzeinschläge bei (t1,x1,y1) und (t2,x2,y2). An den Stellen der Blitzeinschläge stehen zwei Messinstrumente, die die Koordinaten der Blitzeinschläge messen und an den Zünder der Bombe senden. In dem Zünder der Bombe ist eine Logik, die die Bombe zündet, wenn x2>x1 ist.
In S schlagen die Blitze bei (t1,x1,y1) = (0,0,0) und (t2,x2,y2) = (0,1,0) ein, die Bombe explodiert.
In S' (das gegen S um 180° ist) schlagen die Blitze bei (t1,x1,y1) = (0,0,0) und (t2,x2,y2) = (0,-1,0) ein, die Bombe explodiert nicht.

hängt die Explosion der Bombe vom gewählten IS ab. Was nach deiner eigenen Aussage
viewtopic.php?f=6&t=709&start=0#p89625
Ernst hat geschrieben:Die Realisierung eines Ereignisses E3 kann ja aber nicht von der Wahl eines beschreibenden IS abhängig sein.

Nicht sein darf. Damit wäre - deine Argumentation zugrunde gelegt - Newton widerlegt.
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Ernst » So 22. Mär 2015, 20:24

contravariant hat geschrieben:hängt die Explosion der Bombe vom gewählten IS ab. Was nach deiner eigenen Aussage

Dein Beispiel mit 180° gedrehten Achsen geht an der Sache vorbei. Das sind rein formale Änderungen der Koordinaten infolge einer verändereten Achsendefinition. Und hat mit einer Transformation relativbewegter IS nichts gemein.

Zudem geht es nicht um Koordinaten, sondern um Ereignisse, und zwar in der Mehrzahl. Es geht um einen Vorgang, der aus mindestens zwei Ereignissen besteht. Die charakteristische Größe eines Vorgangs ist die Zeit. Ortskoordinaten allein ergeben keinen Vorgang und kein Ereignis. Es ist daher unstatthaft, dem Problem, das sich aus der Transformation der Zeit ergibt, ein solches vergleichend gegenüberstellt, welches allein Ortskoordinaten behandelt.

Es geht hier daher primär um die Transformation der Zeiten zweier Ereignisse, welche sich unter bestimmten Konstellationen in der Abfolge ändern können. Das Problem betrifft allein die Zeit und kann bei Ortskoordinaten in keinem Fall auftreten. Und das nun mal ein Kausalitätsproblem. Daß man es entkräftet dadurch, daß man den dann auftretenden raumartigen Abstand ins Feld führt, ist formell akzeptabel. Das bedeutet, daß das Licht im Zeitabstand der Ereignisse nicht die Ereignisorte verbinden kann. Aber das schaft ja nicht den Fakt aus der Welt, daß die Abfolge der Zeiten verdreht ist. Das ist eine digitale ja/nein Information in den beiden behandeten IS.
Daß diese Logik-Information nicht weiterverarbeitbar ist, sollte eigentlich verständlich sein.
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon contravariant » So 22. Mär 2015, 20:52

Ernst hat geschrieben:Dein Beispiel mit 180° gedrehten Achsen geht an der Sache vorbei. Das sind rein formale Änderungen der Koordinaten infolge einer verändereten Achsendefinition. Und hat mit einer Transformation relativbewegter IS nichts gemein.

Zudem geht es nicht um Koordinaten, sondern um Ereignisse, und zwar in der Mehrzahl. Es geht um einen Vorgang, der aus mindestens zwei Ereignissen besteht. Die charakteristische Größe eines Vorgangs ist die Zeit. Ortskoordinaten allein ergeben keinen Vorgang und kein Ereignis. Es ist daher unstatthaft, dem Problem, das sich aus der Transformation der Zeit ergibt, ein solches vergleichend gegenüberstellt, welches allein Ortskoordinaten behandelt.

Es geht hier daher primär um die Transformation der Zeiten zweier Ereignisse, welche sich unter bestimmten Konstellationen in der Abfolge ändern können. Das Problem betrifft allein die Zeit und kann bei Ortskoordinaten in keinem Fall auftreten. Und das nun mal ein Kausalitätsproblem. Daß man es entkräftet dadurch, daß man den dann auftretenden raumartigen Abstand ins Feld führt, ist formell akzeptabel. Das bedeutet, daß das Licht im Zeitabstand der Ereignisse nicht die Ereignisorte verbinden kann. Aber das schaft ja nicht den Fakt aus der Welt, daß die Abfolge der Zeiten verdreht ist. Das ist eine digitale ja/nein Information in den beiden behandeten IS.
Daß diese Logik-Information nicht weiterverarbeitbar ist, sollte eigentlich verständlich sein.


Es wäre, glaub ich, der Diskussion zuträglich, wenn du lesen würdest, was andere Leute so schreiben. Dann müsste ich mich nicht ständig selbst zitieren. Aber für dich gerne noch einmal
viewtopic.php?f=6&t=709&start=80#p89761
Betrachten wir zwei Blitzeinschläge bei (t1,x1,y1) und (t2,x2,y2). An den Stellen der Blitzeinschläge stehen zwei Messinstrumente, die die Koordinaten der Blitzeinschläge messen und an den Zünder der Bombe senden. In dem Zünder der Bombe ist eine Logik, die die Bombe zündet, wenn x2>x1 ist.
In S schlagen die Blitze bei (t1,x1,y1) = (0,0,0) und (t2,x2,y2) = (0,1,0) ein, die Bombe explodiert.
In S' (das gegen S um 180° ist) schlagen die Blitze bei (t1,x1,y1) = (0,0,0) und (t2,x2,y2) = (0,-1,0) ein, die Bombe explodiert nicht.

Zwei Blitze schlagen ein, die Koordinaten der Einschläge werden an den Zünder übermittelt, die Bombe explodiert.
Die Blitzeinschläge werden in einem anderen IS betrachtet, die transformierten Einschlagskoordinaten werden an den Zünder übermittelt, die Bombe explodiert nicht.
Also entweder das ist ein Problem, oder eben nicht.
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Ernst » So 22. Mär 2015, 21:05

contravariant hat geschrieben:Es wäre, glaub ich, der Diskussion zuträglich, wenn du lesen würdest, was andere Leute so schreiben.

Dann faß dich mal eher an die eigene Nase.

Genau auf deinen Einwand hab ich ausführlich geantwortet und ihn entkräftet. Klipp und klar.

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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon contravariant » So 22. Mär 2015, 21:09

Ernst hat geschrieben:Genau auf deinen Einwand hab ich ausführlich geantwortet und ihn entkräftet. Klipp und klar.

Ja, ich weiß. Deine Argumentation war ein sehr ausgeschmückte Form von:
Die Zeit ist absolut, die SRT ist falsch.
Die Meinung kannst du gerne vertreten
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon contravariant » So 22. Mär 2015, 21:15

Chief hat geschrieben:Ticken Uhren wechselseitig langsamer? :lol:

Nee.. die ticken umso langsamer je tiefer sie in deinem Arsch stecken. Du bist die gelebte Widerlegung der SRT. Ernst sollte dich an eine Hundeleine spazieren führen. Ihr wärt der Knüller, glaub mir!
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon contravariant » So 22. Mär 2015, 21:34

Spacerat hat geschrieben:...und schon werden die Relativisten wieder ausfallend. Ist ja genial. :lol:

Warum? :D :) ;) :( :o :shock: :? :ugeek: :geek: :mrgreen:
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Re: SRT und Kausalität

Beitragvon Yukterez » So 22. Mär 2015, 22:55

Spaßratz hat geschrieben:und schon werden die Relativisten wieder ausfallend.

Da redet der Richtige.

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