Highway hat geschrieben:aber daraus ergeben sich, mit deiner Argumentation, nach Newton die gleichen physikalischen Kausalitätsverletzungen!
Nee.
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Highway hat geschrieben:aber daraus ergeben sich, mit deiner Argumentation, nach Newton die gleichen physikalischen Kausalitätsverletzungen!
Ernst hat geschrieben:Verlockendes Argument. Leider unzutreffend.
Erstens werden in der SRT nur IS mit kollinearern x_Achsen behandelt. Und zweitens handelt meine Darstellung nicht von Koordinaten, sondern von Vorgängen (d.i. die Verknüpfung von Ereignissen).
Highway hat geschrieben:Natürlich ergeben sich diese auch für Newton! Eine Wurfarabel ist doch etwas anderes als eine gleichförmig geradlinig beschleunigte Bewegung. Oder nicht?
contravariant hat geschrieben:Das Argument bezog sich ja auch auf Newton, die Newtonschen Bewegungsgleichungen sind invariant gegenüber der Drehnung um eine Raumachse (*). Daher ist diese Drehung auch eine valide Galileotransformation. Wo spielen bei deinem Beispiel irgendwelche Vorgänge eine Rolle, entscheidend sind ja offensichtlich nur die beiden gemessenen Zeiten.
Genauso sind in meinem Beispiel die gemessenen Raumkoordinaten entscheidend. Und dann explodiert in einem IS die Bombe und in einem anderen nicht.
(*) Im übrigen sind auch die Maxwellgleichungen invariant gegenüber Drehungen des Koordinatensystems. Daher sind solche Drehungen auch GT *und* LT.
Ernst hat geschrieben:Es geht essentiell darum, daß bei digitaler Zeitinformationsübertragung der genannte Widerspruch auftritt.
Bei Übermittlung der Ereigniszeiten mittel Lichtblitz entsteht dieser Widerspruch eben nicht. Dabei nämlich erhält der dritte Ort die Ereigniszeiten von E1 und E2 stets in einer identischen Reihenfolge, gleich in welchem IS das betrachtet wird. Kein Widerspruch.
Spacerat hat geschrieben:Und jetzt mal Ehrlich und Hand aufs Herz: Wir haben zwei Myonen (und nichts weiter!), welche zueinander bewegt sind. Welches der beiden Myonen soll denn nun länger leben und warum? Ist es etwa möglich, dass es, egal welche Transformationen man durchführt, am Relativitätsprinzip scheitert, eine Entscheidung zu fällen? Aus Experimenten weiß man ja, dass mindestens eines dieser Myonen länger lebt als das andere, oder nicht?
Spacerat hat geschrieben:Ich habe nie grfragt, wie lange sie mindestens leben, sondern welches länger lebt und warum.
Spacerat hat geschrieben:Und wo ich grad dabei bin, kann ich auch gleich fragen, warum sich ein Myon in der Erdathmosphäre überhaupt auf die Erde zu bewegt.
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Spacerat hat geschrieben:Je schneller sich etwas bewegt, desto langsamer vergeht für dieses Objekt die Zeit.

Spacerat hat geschrieben:Für bewegte Myonen bedeutet das, dass si selbst ihre Lebensdauer verlängert erleben müssten, nicht jedoch die Beobachter auf der Erde.


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