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In der SRT können bei der Transformation zeitliche Abfolgen verdreht werden. Das würde die Kausalität verletzen. Wegen der in solchen Fällen immer raumartigen Verbindung der Ereignisse ist aber keine Beeinflussung von Ort zu Ort möglich. Weshalb diese "Zeitenwende" akzeptiert wird.
In einer raumartigen Verbindung seien zwei Ereignisse E1 und E2. Die werden beschrieben in zwei IS:
In S mit den Parametern E1(x1,t1);E2(x2,t2) mit t1<t2
In S' mit den Parametern E1(x1'.t1');E2(x2',t2') mit t1'>t2'
Die Ereigniszeiten werden als Digitalzahl T1 und T2 zu einem anderen Ort x3 bzw: x3' gesendet.
Nach Eintreffen beider Ziffernsignale an diesem anderen Ort erfolgt dort eine Logikauswertung der digitalen Ereigniszeiten : T1<T2 = 0 ; T1>T2 = L. Bei L wird ein Ereignis E3 ausgelöst; bei 0 folgt kein Ereignis E3.
Die Realisierung eines Ereignisses E3 kann ja aber nicht von der Wahl eines beschreibenden IS abhängig sein.
Zudem wäre bei Ereignisauslösung in der Betrachtung von S die Kauslität verletzt, weil für das Ereignis E3 die Ursache (Logik 0) fehlt.
Wie wäre das zu deuten?
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