Spacerat hat geschrieben:Warum denn nicht mal was ganz Einfaches ohne irgendwelche Transformationen, sondern nur Signallaufzeiten?
Ein gleichseitiges 5-Eck, Kantenlänge 300000km. Von oben beginnend alle Ecken im Uhzeigersinn durchnummeriert, an jeder dieser Ecke stehen synchron laufende Uhren. In Punkt 1 soll eine Bombe Explodieren, wenn in Punkt 5 und Punkt 2 gleichzeitig Blitze einschlagen. Und nun nennt mir die Anzahl der Punkte, in denen tatsächlich wahrgenommen werden kann, wie in Punkt 2 und 5 gleichzeitig Blitze einschlagen, wenn sie dort tatsächlich lt. Uhr gleichzeitig einschlagen. Oder anders gefragt: In welcher Ecke sieht man genau die Realität, die tatsächlich eintrifft?
Ja, supereinfach - warum nicht gleich ein 32-Eck?
Außerdem kann man in jeder Ecke die "Realität" erkennen!
Es geht hier nicht einfach um Lichtlaufzeiten. Um die Lichtlaufzeiten möglichst einfach "wegzukriegen" hat Ernst ja die digitale Übermittlung der Einschlagzeiten eingeführt.
Aber auch ohne diese Übermittlung kann man die Lichtlaufzeiten einfach berücksichtigen.
Wenn in meinem IS ein Blitz in 300 000 km entfernt und ein zweiter in 600 000 km Entfernung um exakt 12 Uhr einschlägt, sehe ich das erst um 12:00:01 Uhr und um 12:00:02 Uhr, weiß aber sofort dass die Blitze um 12 Uhr- also gleichzeitig - eingeschlagen haben. Ich muss nur auf
meine Uhr schauen und die Laufzeiten berücksichtigen.
Für einen bewegten Beobachter ist das aber nicht mehr so einfach möglich. Da Du das Beispiel nur etwas verkompliziert hast, werde ich die von einem bewegten Beobachter ermittelten Einschlagzeiten erst gar nicht ausrechnen - ist, wie gesagt, nur etwas komplizierter und liefert auch nur Zahlen(Zeiten) die dann sowieso niemand anerkennt.
Wenn es schon bei der simplen Situation Blitz in je 300 000 km links und rechts vom ruhenden Beobachter nicht verständlich gemacht werden kann was los ist, und dabei schon die Bedeutung der entsprechenden Zahlen/Zeiten nicht verstanden wird, wird es mit diesem 5 Eck garantiert nicht besser.