Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Schnell bewegte Computer funktionieren nicht

Beitragvon fallili » Fr 6. Mär 2015, 11:52

Kurt hat geschrieben:Halten wir mal fest! Das sog. "Energieniveau" hat also nichts mit dem Rechenbegriff "Energie" oder sonstwas zu tun sondern ist einzig eine andere Bezeichnung für Resonanzfrequenz, also eine Schwingung die im Atom ausgeführt wird. Es wird also keine -passende Energiemenge- vom Atom gefressen oder so!

Da Energieniveaus nix anderes als verschiedene Schwingungen sind, und die Schwingungsfrequenz bei Bewegung sinkt, werden auch Halbleiter bei schnellen Bewegungen zu Leitern weil ja auch die Lücke zwischen Valenz- und Leitungsband dann wesentlich kleiner wird. Da reichen dann bei genügend schneller Bewegung schon minimalste Temperaturerhöhung und schon ist's ein Leiter.

Mag nun übertrieben sein - aber das ist nur ein Beispiel dafür was passiert wenn man Energieniveaus als unterschiedliche Schwingungen auffasst - diese Schwingungen bewegungsabhängig macht und dann damit diese Energieniveaus auch je nach Bewegung verschieden sind.
Na ja - vielleicht passiert das alles bei Deiner Theorie ja wirklich so - aber das ist Deine Privattheorie über die ich wirklich keine weitere Diskussion führen will.
Du darfst auch ruhig der Meinung sein, dass ich wieder mal aufgebe - ich geb' sogar gern zu dass ich genau das tue.
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Re: Schnell bewegte Computer funktionieren nicht

Beitragvon Kurt » Fr 6. Mär 2015, 18:36

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Halten wir mal fest! Das sog. "Energieniveau" hat also nichts mit dem Rechenbegriff "Energie" oder sonstwas zu tun sondern ist einzig eine andere Bezeichnung für Resonanzfrequenz, also eine Schwingung die im Atom ausgeführt wird. Es wird also keine -passende Energiemenge- vom Atom gefressen oder so!

Da Energieniveaus nix anderes als verschiedene Schwingungen sind, und die Schwingungsfrequenz bei Bewegung sinkt,


Die Atome im Halbleiter sind aber nicht bewegt, also ist das was kommt wieder was für den Papierkorb.

fallili hat geschrieben: werden auch Halbleiter bei schnellen Bewegungen zu Leitern weil ja auch die Lücke zwischen Valenz- und Leitungsband dann wesentlich kleiner wird. Da reichen dann bei genügend schneller Bewegung schon minimalste Temperaturerhöhung und schon ist's ein Leiter.


Soso, so einfach geht das bei dir. Wenn das beim Halbleiter geschieht dann ist er hin, heisst sich Kurzschluss!
Die Wärmeabhängigkeit beim Halbleiter hat reale Ursachen, keine gewünschten. Beim stromleitend gemachten B(asis) E(mitter) Übergang verändert sich die anliegende Spannung um -2 mV / °C und das in weitem Bereich linear.
Da ist nichts mit Hauruck oder so. Das ist so linear dass du den Transistor ohne Kompensationsnetzwerk als Temperatursensor verwenden kannst!
Im Halbleiter sind Fremdatome eingebaut damit dieser zum Leiter werden kann, das geht über die anzulegende Steuerspannung. werden diese Atome warm dann machen sich in seinem innerem Temperaturbewegungen bemerkbar, diese bewirken dass Elektronen früher als sonst freigesetzt werden und darum der Halbleiter schon bei kleineren Steuerspannungen/Steuerströmen Strom durchlässt. Das geschieht auch nicht ruckartig, sondern kontinuierlich steigend.

Vergiss dein Valenz und sonstige Bänder, sie stehen auch nur für Frequenzen.
Es ist sinnvoll bestimmte Elektronen als Valenzelektronen zu bezeichnen, denn diese sind es die am ehesten abgehen (sind auf der äussersten Schale) und so den Halbleiter in Richtung Leiter bringen.

fallili hat geschrieben:Mag nun übertrieben sein - aber das ist nur ein Beispiel dafür was passiert wenn man Energieniveaus als unterschiedliche Schwingungen auffasst - diese Schwingungen bewegungsabhängig macht und dann damit diese Energieniveaus auch je nach Bewegung verschieden sind.


Was heisst da übertrieben? Einfach nur falsch was du dir da einbildest.
Das was am Ort geschieht das ist immer Ortsabhängig, einer der Faktoren ist Bewegung gegen den Bezug.

Ich habe dir angeboten das von dir angesprochene -andere- Atommodell aufzuzeigen, aber dir ist es lieber -nichts hören- -nichts sehen- nichts -riechen-, denn dann bleibt deine Märchenvorstellung geschont.

fallili hat geschrieben:Na ja - vielleicht passiert das alles bei Deiner Theorie ja wirklich so - aber das ist Deine Privattheorie über die ich wirklich keine weitere Diskussion führen will.
Du darfst auch ruhig der Meinung sein, dass ich wieder mal aufgebe - ich geb' sogar gern zu dass ich genau das tue.


Ich weiss, ist ja bekannt und mehr als offensichtlich, schont deine Märchenvorstellungswelt gewaltig.


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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon Kurt » Fr 6. Mär 2015, 23:38

julian apostata hat geschrieben:Okay, ich muss mich korrigieren. Auf dieser Trollseite wird tatsächlich eine nichtrelativistische Ableitung bei Streuwinkel 180° vorgetäuscht.

http://www.physik-schule.de/download/pdf/Physik/Compton-Effekt.pdf

Und auf Seite 2 taucht dann dieser Faktor auf.



Schön für dich wenn du deine Lieblingsformel gefunden hast, das hilft dir aber auch nicht weiter, denn du bist immer noch gefordert das Kügelchen, genannt Photon darzulegen.
Und da inzwischen das Photon eben kein Kügelchen mehr ist wirst du dich da harttun, das heisst dann dass dein ganzes "Comton" den Bach runter ging, mit und ohne mein Zutun.

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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon julian apostata » Sa 7. Mär 2015, 09:54

Wollen wir doch mal die Trollrechnung, die uns Kurt vor die Füße geworfen hat, mal genauer untersuchen, beziehungsweise einfach mal zu Ende rechnen.

http://www.physik-schule.de/download/pdf/Physik/Compton-Effekt.pdf

An der Unterbrechungsstelle hab ich erst mal auf beiden Seiten mit 4 multipliziert, damit kann ich der doppelten Comptonwellenlänge die Variable a zuweisen, was viel Schreibarbeit erspart.

Wer's selber nachprüfen will. Die Schulversion der Mitternachtsformel ist hier nicht so gut geeignet, einfacher geht's mit der Alternativform.

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Quadratische_Gleichung#Alternative_Mitternachtsformel


Bild

Die doppelte Comptonwellenlänge kommt also näherungsweise nur dann raus, wenn die eingestrahlte Wellenlänge viel größer ist.

Bei härterer Strahlung konvergiert der Wellenlängenzuwachs gegen unendlich und das wird im Experiment nicht beobachtet.

Ist klar warum dieser Mathetroll an entscheidender Stelle abbrechen musste? Einfach weil er den klassischen Impuls und die klassische Energieformel hergenommen hat.

Bei relativistische Energie und Impulsgleichungen kommt man auf das, was im Experiment beobachtet wird.

Kurt hat geschrieben:Du bist dran mit der Erklärung was ein Photon ist, wo bleibt diese!
Du bist dran aufzuzeigen was die einzelnen Komponenten bei dem "Beweis" einbringen!


Ein Photon hat keine Masse.
Ein Photon hat Energie und Impuls und ist immer mit c unterwegs.

Und jetzt erklär den Comptoneffekt ohne Photonen.

Mit Photonen ist es bei Wikipedia erklärt.
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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT"

Beitragvon Kurt » Sa 7. Mär 2015, 10:46

julian apostata hat geschrieben:Wollen wir doch mal die Trollrechnung, die uns Kurt vor die Füße geworfen hat, mal genauer untersuchen, beziehungsweise einfach mal zu Ende rechnen.


Achnee, jetzt taugt dir der Vorgang dort nicht, macht nichts er hat so oder so, wie du es denn gerne hättest, mit dem was da geschieht nichts zu tun!

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du bist dran mit der Erklärung was ein Photon ist, wo bleibt diese!
Du bist dran aufzuzeigen was die einzelnen Komponenten bei dem "Beweis" einbringen!


Ein Photon hat keine Masse.
Ein Photon hat Energie und Impuls und ist immer mit c unterwegs.

Und jetzt erklär den Comptoneffekt ohne Photonen.

Mit Photonen ist es bei Wikipedia erklärt.


Was ist, kann das Kügelchen Photon ein Elektron treffen und dies aus seiner -Bahn- werfen, also verfrachten und beschleunigen?
Es muss nämlich ein Kügelchen sein dass am Elektron anschlägt und dieses rauskatapultiert, dumm nur dass es nicht immer im -passendem- Winkel das zu tun gedenkt.
Und dann noch: kann ein Kügelchen eine Frequenz haben? Wie macht es, dieses Wunderding, das?
Und dann trägt es noch Energie mit sich herum, also wirklich, die eierlegende Wollmilchsau.

Die ganze Erklärung von dem was da sichtbar ist beruht auf einem Geschoss dass Elektronen so trifft dass genau das (scheinbar) Richtige passiert.
Ist dir klar! Kein Geschoss, kein Comton Effekt, Beweisgrösse <0

Also nochmal, was ist ein Photon, das Kügelchen wurde bereits abgeschafft, es ist also kein Geschoss mehr da dass als Erklärung herhalten könnte!
Was also ist die Ursache für das was da zu erkennen/zu messen ist?

Frage: wozu ist der Drehkristall vonnöten und wie funktioniert das Zählrohr, was zählt dieses?

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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon julian apostata » Sa 7. Mär 2015, 12:10

Chief hat geschrieben:Lügner! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Bild



Du Schmarrer! Was meinst du, wofür der Kosinus in der Formel steht?

Chief hat geschrieben:PS: Wie hast du diese geniale Formel entdeckt?


Wenn du die hier meinst. Sie ist auch bei der Ableitung des relativistischen Impulses nützlich. Deshalb hab ich sie mir hergeleitet.

Bild

Mach beispielsweise aus der relativistischen Geschwindigkeitsaddition eine Halbierung, so löse nach u auf.

Bild

Und allein aus der kurzen Betrachtung dieser Gleichung wird schon deutlich.

Schieß eine Masse auf eine identische Masse inelastisch, so hat man eine Clustergeschwindigkeit < (Hälfte der Ausgangsgeschwindigkeit).

Man sieht also wieder. Nur wenn man relativistisch addiert (verdoppelt, halbiert) kommt man auf den relativistischen Impuls und damit auf den Comptoneffekt.

Nimmt man den klassischen Impuls, so kommt eben solche Trollmathematik bei raus.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=697&start=470#p88547
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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT"

Beitragvon Kurt » Sa 7. Mär 2015, 12:16

julian apostata hat geschrieben:Man sieht also wieder. Nur wenn man relativistisch addiert (verdoppelt, halbiert) kommt man auf den relativistischen Impuls und damit auf den Comptoneffekt.


Man siehts auch hier wieder, nur wenn man idiotisch addiert kommt das heraus was garnicht vorhanden ist und durch eine andere Falschvorstellung erst scheinbar in Leben gerufen wurde!
Wie hast du denn deine Kügelchen erzeugt? Wohl mit Wolpertingerabkömmlingen, oder wie sonst?

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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon julian apostata » So 8. Mär 2015, 09:38

Spacerat hat geschrieben:Mathematik ist keine Erklärung!


Mit anderen Worten: Der Relativist soll keine Mathematik verwenden. Der "SRT-Kritiker" billigt sich in der Hinsicht jedoch völlige Narrenfreiheit zu und hat auch keine Hemmungen sie in betrügerischer Absicht zu verwenden, wie uns der Link von Kurt eindrucksvoll vorführt, vor Allem wenn man sie grafisch veranschaulicht.

http://www.physik-schule.de/download/pdf/Physik/Compton-Effekt.pdf

Auf der x-Achse haben wir die eingestrahlte Wellenlänge auf der y-Achse den Wellenlängenzuwachs bei 180°-Streuung.

Bei der Ableitung mit klassischem Impuls haben wir einen unendlichen Wellenlängenzuwachs bei eingestrahlter halber Comptonwellenlänge, mit anderen Worten, das eingestrahlte Licht gibt seine Energie komplett ans Elektron ab.

Bei relativistischer Ableitung haben wir das, was das Experiment bestätigt, nämlich einen konstanten Wellenlängenzuwachs (unabhängig von eingestrahlter Wellenlänge)

Und was macht dieser Mathetroll? Er sagt, nein wir wollen nur große Wellenlänge betrachten. Wir verdecken den Bereich bis 10 Comptonwellenlängen und so stimmt die klassische Ableitung mit dem Experiment überein. Wir müssen uns nur auf dem linken Auge blind stellen.

Weiß jemand ein Beispiel, wo es jemals ein Relativist nötig hatte, mit solchen Mitteln zu arbeiten?
Dateianhänge
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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT-Kritik"

Beitragvon julian apostata » So 8. Mär 2015, 10:00

Chief hat geschrieben:
Falsch! Was du hier "klassisch" nennst ist die Betrachtung ohne Berücksichtigung von EM-Feld. Vielleicht kannst sogar du verstehen, dass beschleunigte Ladungen, erstens strahlen und zweitens ein Magnetfeld erzeugen. Dazu wird Energie benötigt. Wie du siehst, das Problem ist rein klassisch. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Klassischer gehts nimmer! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

PS: Wir werden euch hier schlagen, das wird eine Revolution "von unten" sein! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


Die blaue Kurve ist das, was uns Kurt mit seinem Trolllink geliefert hat. Also wende dich an ihn.
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Re: Die unsinnigen Postulate der "SRT"

Beitragvon Kurt » So 8. Mär 2015, 10:21

julian apostata hat geschrieben:Die blaue Kurve ist das, was uns Kurt mit seinem Trolllink geliefert hat. Also wende dich an ihn.


Kleiner Tipp von mir, du kannst beide Kurven wegschmeissen, denn der sog "Comtoneffekt" findet nicht statt, die haben sich damals etwas eingebildet was nicht ist.
Hast du schon eine plausible Erklärung wie das Kügelchen, dass das Elektron trifft ausschaut, wo es herkommt, wie es wider verschwindet und wie es die Lasten die du ihm aufbürdest tragen kann.

Ich weiss dass du das nicht kannst, denn dieses Teilchen existiert nicht, bzw. nur in Gehirnen als Einbildung.
Kleiner Tipp dazu, dieses Teilchen muss vorne eine ebene Fläche haben damit es das Elektron damit trifft, denn ist es rund dann entstehen alle möglichen Aufprallwinkel und somit alle möglich Ablenkwinkel, und nach der Unnützphilosophie alle möglichen Frequenzen.

Dabei ist es ja eh wurst ob du ein solches Wunderteilchen vorzeigst oder nicht, denn das was dieses machen soll ist nämlich überhaupt nicht notwendig (und findet nicht statt) um den Effekt der bei dieser Einrichtung entsteht logisch und naturkonform zu erklären.

Kurt
Zuletzt geändert von Kurt am So 8. Mär 2015, 10:33, insgesamt 1-mal geändert.
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