Frage an die SRT-Kritiker

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » So 22. Feb 2015, 20:08

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Eben, du traust dich nicht sie zu beantworten

Solche Fragen beantworte ich wenn überhaupt dann nur 1 mal und nicht 100 mal.


Echt! einmal, na dann los!!

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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Harald Maurer » So 22. Feb 2015, 20:10

fallili hat geschrieben:Daher meine Fragen:
1) Wie kriege ich es ohne SRT hin, dass die beiden Aussagen sich nicht widersprechen.
Oder:
2) Wenn sich die Aussagen widersprechen - welche der beiden Aussagen A oder B stimmt nicht und warum stimmt sie nicht?


SRT: Relativität der Gleichzeitigkeit!
Wenn wir festlegen, dass das in der Mitte ausgestrahlte Licht an den Bahnhofenden x1=2997952,458 km bzw. x2=-299792,458 km gleichzeitig ankommen soll, wird dies vom Zug (v=0,5 c) aus nicht gleichzeitig gemessen, sondern mit einer Zeitdifferenz von 1,1547 s.
Legen wir fest, dass die Gleichzeitigkeit im Zug bestehen soll, dann werden die beiden Ereignisse vom Bahnhof aus mit dieser Zeitdifferenz gemessen!

Berechnen mit
Bild

Das SRT-Ergebnis hängt demnach von der Wahl des Bezugssystems ab und ist schon aus diesem Grund absurd.
Gleichzeitigkeit in beiden Systemen gibt es nach keiner Theorie. Wobei in der Äthertheorie die Differenz nur dann genau berechnet werden kann, wenn die Geschwindigkeit der Messanlage im Äther bekannt ist. Am plausibelsten ist das Ergebnis nach Emitter, weil hier der Standort der Lichtquelle entscheidet, wo die Ereignisse gleichzeitig sind.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » So 22. Feb 2015, 20:32

Ernst hat geschrieben:Emitterthese
Im Zug: licht läuft in beiden Richtungen mit c und trifft daher gleichzeitig an den Zugenden ein.
Bahnsteig:Licht läuft in Fahrtrichtung mit c+v und entgegen mit c-v. Es trifft an den Bahnsteigenden daher ungleichzeitig ein.

Ruhender Äther am Bahnhof
Im Zug: Licht läuft in Fahrtrichtung mit c-v und entgegen mit c+v. Es trifft an den Zugenden daher ungleichzeitig ein.
Bahnsteig:Licht läuft in beiden Richtungen mit c und trifft daher gleichzeitig an den Bahnhofenden ein.

Alles ganz logisch, physikverträglich und logisch.

SRT
Unmöglic, aphysikalisch, unlogisch und einfach dumm.

PS:: Übrigens passiert das auch in der SRT nicht gleichzeitig in beiden Systemen :!: :!: :!: Das ist ja der Trick mit der RdG.
Was du beschreibst, ist nicht mal SRT konform. :lol:

Aber du behauptest ja, daß die SRT das hinkriegt. Dann rechen mal vor :!:
.
.

Da aber ein Unterschied zwischen Emitter- und Äthertheorie besteht, kannst Du nicht einfach beides mir zur Auswahl "vorschmeißen".
Was also?

Und die SRT kommt mit der Situation "blendend" zurecht:
mittenblitz.gif
mittenblitz.gif (20.07 KiB) 4271-mal betrachtet

Von einem Lichtblitz der in der Mitte von Bahnsteig und Zu ausgelöst wird, wird das Licht (im Bild orange die Lichtausbreitung) am Bahnsteig nach t = 1s von A und B gleichzeitig gesehen und auch im Zug wird das Licht nach t' = 1s von A' und B' gleichzeitig gesehen!
Kann man auch rechnen (wozu - wie lang ein Lichtstrahl für 300 000 km braucht ist nicht so schwer zu erkennen) - aber so im Bild ist es eindeutig und unwiderlegbar zu sehen.

Was da "nicht SRT-konform" sein soll, weißt wirklich nur Du allein.
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » So 22. Feb 2015, 20:51

Harald Maurer hat geschrieben:SRT: Relativität der Gleichzeitigkeit!
Wenn wir festlegen, dass das in der Mitte ausgestrahlte Licht an den Bahnhofenden x1=2997952,458 km bzw. x2=-299792,458 km gleichzeitig ankommen soll, wird dies vom Zug (v=0,5 c) aus nicht gleichzeitig gemessen, sondern mit einer Zeitdifferenz von 1,1547 s.
Legen wir fest, dass die Gleichzeitigkeit im Zug bestehen soll, dann werden die beiden Ereignisse vom Bahnhof aus mit dieser Zeitdifferenz gemessen!


Nein, Harald - es geht nur um ein einziges Ereignis ( ein Lichtblitz) und um die jeweilige Betrachtung im eigenen System.
Sehen A' und B' den Blitz geichzeitig? Sehen A und B den Blitz gleichzeitig?

Wie ich gerad vorhin im Minkowski Diagramm gezeigt habe trifft dies eindeutig zu.
Wie die einzelnen Zeitpunkte ( also bei A B A' B') vom jeweils anderen System aus gesehen werden ist da völlig nebensächlich!
Kann man im Minkowski Diagramm sogar sehr einfach feststellen, indem man ein Lineal richtig hinhält und die Werte an den Achsen abliest.
Das wird zumindest ausreichend genau.
Wenn ich A' und B' so am Bildschirm betrachte liegen die Punkte bei ca. t= 0,6 und t = 1,7 Sekunden.
Wie Du siehst, komm ich damit auch auf eine Zeitdifferenz von 1,1 Sekunden - stimmt also mit Deiner Rechnung überein (alles andere hätte mich auch gewundert).

Aber, wie gesagt - das ist nicht die Frage - die Aussage ist, dass die SRT klar zeigt, dass in jedem System der Lichtblitz von den Beobachtern im System nach einer Sekunde gesehen wird.
Das ist meines Erachtens absolut logisch und notwendig, wenn nicht ein System bevorzugt sein soll - und die Frage ist, wie man das ohne SRT erklären kann.
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » So 22. Feb 2015, 20:56

fallili hat geschrieben:
Und die SRT kommt mit der Situation "blendend" zurecht:
mittenblitz.gif

Von einem Lichtblitz der in der Mitte von Bahnsteig und Zu ausgelöst wird, wird das Licht (im Bild orange die Lichtausbreitung) am Bahnsteig nach t = 1s von A und B gleichzeitig gesehen und auch im Zug wird das Licht nach t' = 1s von A' und B' gleichzeitig gesehen!
Kann man auch rechnen (wozu - wie lang ein Lichtstrahl für 300 000 km braucht ist nicht so schwer zu erkennen) - aber so im Bild ist es eindeutig und unwiderlegbar zu sehen.

Was da "nicht SRT-konform" sein soll, weißt wirklich nur Du allein.



fallili hat geschrieben:Dai Diskussion kann daher mit einer simplen Aussage enden:
Du bist und bleibst ein Volldepp!


Na dann schauen wir uns halt mal die Fragen an:

Frage1:
Wie schnell ist das Signal der Blitzlampe unterwegs?


Da wustest du angeblich schon mal nicht was gemeint war, nachdem ich dir das zeigen musste kam auch keine Antwort darauf.
Ist ja auch klar, denn da hättest du damit rechnen müssen was ich als nächstes gefragt habe, damit nämlich:

Ich habe dich nun schon zweimal gefragt wie schnell das Signal unterwegs ist, keine Antwort, nur Ablenke.
Nun kommt noch gleich eine weitere Frage dazu:
Frage 2: was ist die Strecke gegen der deine (vill.) mal irgendwann kommende Aussage zur Signalgeschwindigkeit, bezogen ist?


Das war dann zuviel, denn du müsstest ja Farbe bekennen wo das Signal wie schnell läuft und wie dies zu messen ist (das wäre dann als nächstes gekommen).
Hättest du das gemacht, so wie man es von anständigen Leuten erwartet, Leute die nichts Hinterlistiges im Schilde führen, dann wärs ja klar gewesen.
Aber nein, du versuchst alle Selbstverständlichkeiten zu umrudern nur um deinen Glauben herzuprozen, dir anscheinend selber zu beweisen dass er ja richtig sein muss.

Eine Geschwindigkeitsaussage beruht auf einer Zeitdauer und einer Strecke, fehlt eins davon ist sie wertlos, nicht nur wertlos, sondern absolut wertlos.
Werden zwei oder mehrere Aussagen zu Geschwindigkeiten verglichen dann gebietet es der Anstand dass beide oder alle auf der selben Ausgangsbasis aufbauen, z.B darauf dass die gleiche Zeiteinheit verwendet wird.

Du versuchst also mit wertlosen Angaben eine Irrsinnstheorie zu bestätigen, na dann: prost Mahlzeit.
(und ich ging mal davon aus dass du einen logischen Verstand hast und dich logisch verhältst, das hab ich aber inzwischen begraben müssen!)

Merke dir: ohne Angabe des Bezuges ist jedwede Aussage zu irgendeiner Grösse einfach nur wertlos.


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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon fallili » So 22. Feb 2015, 21:01

@Kurt
Ich hab das vorhin nicht genau genug ausgedrückt.
Du bist nicht nur ein Volldepp sondern ein vorsätzlich provozierender Volldepp der selbst keine einzige überprüfbare Aussage macht!
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » So 22. Feb 2015, 21:06

fallili hat geschrieben:
Aber, wie gesagt - das ist nicht die Frage - die Aussage ist, dass die SRT klar zeigt, dass in jedem System der Lichtblitz von den Beobachtern im System nach einer Sekunde gesehen wird.
Das ist meines Erachtens absolut logisch und notwendig, wenn nicht ein System bevorzugt sein soll - und die Frage ist, wie man das ohne SRT erklären kann.


a) Wie schnell ist das Signal am Gleis unterwegs, was ist die Strecke die für diese Geschwindigkeitsangabe zugrunde gelegt wird (Gleis oder Zug)?

b) Wie schnell ist das Signal im Zug unterwegs, was ist die Strecke die für diese Geschwindigkeitsangabe zugrunde gelegt wird (Gleis oder Zug)?


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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Harald Maurer » So 22. Feb 2015, 21:07

@fallili!
Wieso liest Du aus deinem M-Diagramm A'=1 und B'=1 heraus? Die richtigen Werte sind A'=0,57735 s und B'=1,7320 s! LT anwenden ( das ergibt dann die Zeitdifferenz von 1,1547 s!). Man sieht ja auch im Diagramm deutlich, dass die Lichtwege zu A' und B' unterschiedlich sind, wogegen sie zu A und B gleich lang sind!

Grüße
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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » So 22. Feb 2015, 21:08

fallili hat geschrieben:@Kurt
Ich hab das vorhin nicht genau genug ausgedrückt.
Du bist nicht nur ein Volldepp sondern ein vorsätzlich provozierender Volldepp der selbst keine einzige überprüfbare Aussage macht!


Wie wärs mit GPS?

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Re: Frage an die SRT-Kritiker

Beitragvon Kurt » So 22. Feb 2015, 21:10

fallili hat geschrieben:
Aber, wie gesagt - das ist nicht die Frage - die Aussage ist, dass die SRT klar zeigt, dass in jedem System der Lichtblitz von den Beobachtern im System nach einer Sekunde gesehen wird.
Das ist meines Erachtens absolut logisch und notwendig, wenn nicht ein System bevorzugt sein soll - und die Frage ist, wie man das ohne SRT erklären kann.


Erklären? was bitte? Absoluten Irrsinn!


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