Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » Mi 4. Feb 2015, 16:07

Chief hat geschrieben:Sehr gut, relativistische Inquisition verhindert jede kritische Publikation und dann behaupten sie es gibt keine (falali, Galileo, Y, Joachim Schulz usw.! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ich nehme an, Du hast sicher auch eine Anti-Magnetfeld-Decke. Ist zwar teuer, aber da Du ja sicher auch die "100 Tipps wie man in einem Jahr Aktien Millionär wird", hast kannst Du es Dir ja leisten.
Und wenn solche Sachen im Internet stehen müssen sie ja wohl die Wahrheit sein.
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Ernst » Mi 4. Feb 2015, 17:19

fallili hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Sehr gut, relativistische Inquisition verhindert jede kritische Publikation und dann behaupten sie es gibt keine (falali, Galileo, Y, Joachim Schulz usw.! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ich nehme an, Du hast sicher auch eine Anti-Magnetfeld-Decke. Ist zwar teuer, aber da Du ja sicher auch die "100 Tipps wie man in einem Jahr Aktien Millionär wird", hast kannst Du es Dir ja leisten.
Und wenn solche Sachen im Internet stehen müssen sie ja wohl die Wahrheit sein.

"Schlaue" Sprüche. Mehr nicht.

Zur realen Bestätigung der Ungültigkeit der RT reicht dies:

http://web.stcloudstate.edu/ruwang/PLA312.pdf

Da ist jede Ausrede unsinnig.
.
.
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in 4 Jahren nichts dazugelernt

Beitragvon Yukterez » Mi 4. Feb 2015, 17:46

Wiederkäuer Ernst,

das Urteil in der Angelegenheit wurde schon vor über 4 Jahren gefällt:

Harald Maurer höchstpersönlich hat geschrieben:Wang hat die Unabhängigkeit der LG von der Quelle nicht beachtet. Sein Ergebnis steht im Einklang mit der SRT

Bild, Bild
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Ernst » Mi 4. Feb 2015, 17:53

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Bild

Wir machen die Betrachtung im Laborsystem. Der FOG (also Quelle und Detektror) bewegt sich gleichförmig mit der Geschwindigkeit v parallel zur x-Achse von rechts nach links. Ein voller Umlauf der Fiberoptik-Schleife (einmal von der Quelle bis zum Detektor) hat die Länge L. Zum Zeitpunkt t=0 sendet die Quelle zwei Lichtsignale in entgegen gesetzten Richtungen durch die Schleife. Außerdem nehmen wir zuerst an, dass die Lichtgeschindigkeit invariant und konstant ist und daher auch im Laborsystem trotz bewegter Quelle gleich c ist.

Zuerst die Laufzeit T1 gegen den Uhrzeigersinn:

(1a) T1 = L/c - (v * T1)/c

Während der Laufzeit T1 bewegt sich der FOG im Uhrzeigersinn mit v dem ausgesendeten Lichtsignal entgegen, und verkürzt für den Lichtstrahl den Laufweg, daher der zweite Term auf der rechten Seite von (1a). Nun kann man T1 ausrechnen:

(1b) T1 = L/c * (1/(1+v/c))

Die Laufzeit T2 im Uhrzeigersinn ergibt sich zu (jetzt bewegt sich der FOG vom ausgesendeten Lichtsignal weg, also Vorzeichenwechsel bei v):

(2a) T2 = L/c + (v * T1)/c

(2b) T2 = L/c * (1/(1-v/c))

Man sieht nun, dass T2 größer als T1 ist und die Laurzeitdifferenz ergibt sich zu:

(3a) delta_t = T2 - T1 = 2 * v * L / c² * (1/(1-v²/c²))

Der Klammerausdruck rechts mit (1-v²/c²) ist für v=0,1 m/sec praktisch identisch 1 (Abweichung: 1*10^-20) und daher folgt:

(3b) delta_t = 2 * v * L / c²

Und das ist genau das, was Wang gemessen hat. Wie man an der Rechnung sehen kann, muss die Fiberoptik-Schleife nur geschlossen sein, ihre Form spielt keine Rolle.

Was nun, wenn die Lichtgeschindigkeit nicht invariant angenommen wird?

Damit ergibt sich für das Signal gegen den Uhrzeigersinn im Laborsystem eine Geschwindigkeit von c-v und für das Lichtsignal im Uhrzeigersinn c +v. Daraus folgt die Rechnung:

Gegenuhrzeigersinn T1':

(4a) T1' = L/(c - v) - (v * T1')/(c - v)

(4b) T1' = L/c

Im Uhrzeigersinn T2':

(5a) T2' = L/(c + v) + (v * T2')/(c + v)

(5b) T2' = L/c

Laufzeitdifferenz:

(6) delta_t' = T2' - T1' = 0

Zusammenfassung:
  • Unter der Annahme, dass die Lichtgeschwindigkeit invariant und konstant ist, ergibt die Rechnung exakt jene Werte, die von Wang et.al. gemessen wurden.
  • Eine Rechnung mit variabler Lichtgeschwindigkeit (klassischer Geschwindigkeitsaddition) ergibt ein Nullresultat im Widerspruch zur Messung von Wang.

Deine Argumentation ist aber leider unzutreffend. Da hast du beides mal im Laborsystem gerechnet. Einmal mit stehendem Äther und einmal mit Emittertheorie.
Logisch das sich im ersten Fall die genannte Zeitdifferenz und im zweiten Fall Null ergibt.

Gefragt ist aber nach den Verhältnissen im bewegten System. Und darin ist der Weg links- und rechtsherum gleich lang. Und wenn in diesem System auch wieder ala SRT die konstante LG gelten soll, dann müssen beide Strahlen gleichzeitig am Ziel eintreffen. Tun sie aber nicht. Die Geschwindigkeiten sind links- und rechtsrum unterschiedlich. Vorbei ist's mit dem Postulat.

Deine Rechnung im bewegten System ist falsch.
Im bewegten System bei konstanter LG:
T_links=L/c
T_rechts=L/c
T_links-T_rechts = 0
Sie haben aber T><0 gemessen
.
.
Zuletzt geändert von Ernst am Mi 4. Feb 2015, 20:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Yukterez » Mi 4. Feb 2015, 18:02

Ernst hat geschrieben:Vorbei ist's mit dem Postulat.

Nachdem das Postulat nun schon seit über 4 Jahren unberührt von deinen Einwänden blieb glaube ich nicht dass du es innerhalb der nächsten Zeit damit zu Fall bringen wirst.

Bild, Bild
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Yukterez » Mi 4. Feb 2015, 18:55

Proleten-Hool hat geschrieben:irgendwas

Und weil er das hat müssen Trolle wie du auch mit halben Zitaten und Grinsekopfarmeen um sich werfen, gell.

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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Ernst » Mi 4. Feb 2015, 19:45

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Vorbei ist's mit dem Postulat.

Nachdem das Postulat nun schon seit über 4 Jahren unberührt von deinen Einwänden blieb glaube ich nicht dass du es innerhalb der nächsten Zeit damit zu Fall bringen wirst.

Es ist damit endgültig gefallen.

Ich hätte ja gedacht, da kommt der Einwand, Hin-und Rücklauf seien in unterschiedlichen IS; mit anschließendem Palaver über ZD, LK RdG und solcherlei Mätzchen.

Aber leider: Der Vorgang ist vollsymmetrisch. :idea:
.
.
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Yukterez » Mi 4. Feb 2015, 20:34

Ernst hat geschrieben:Bild
Beitrag sinnerhaltend zusammengefasst

Ja nee ist schon klar.

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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » Do 5. Feb 2015, 01:41

Ich weiß nicht, warum Ihr Sagnac immer als Beweis gegen die SRT aufzählt?
Da werden zwei Lichtstrahlen. einmal im Uhrzeigersinn und einmal gegen den Uhrzeigersinn, "im Kreis" geschickt.
Während die Lichtstrahlen unterwegs sind, dreht sich der Empfänger ein Stück weiter was zur Folge hat, dass der Weg für einen Lichtstrahl länger und für den anderen kürzer wird.
Ich finds absolut normal und logisch, dass daher ein Lichtstrahl früher als der andere ankommen wird und entsprechende Interferenzmuster auftreten werden aus denen man dann direkt auf die Rotationsgeschwindigkeit schließen kann.

Die Frage, wie sich die Geschwindigkeit des Lichts in Relation zum Empfänger verhält wird dabei überhaupt nicht tangiert.

A) Die "Nichtrelativisten" werden sagen: Wenn sich der Spiegel mit v wegbewegt, muss das Licht mit einer Relativgeschwindigkeit von c-v am Spiegel eintreffen (und umgekehrt für den anderen Lichtstrahl).
Das selbe sagt die "Nichtrelativisten" ja auch, wenn ein Lichtstrahl von der Erde aus zu einem mit v davonfliegendes Raumschiff geschickt wird. Da wird dann beim Raumschiff eine Relativgeschwindigkeit von c-v fürs Licht angenommen.

B) Die "Relativisten" werden sagen: c ist invariant und die beiden Strahlen im Interferometer werden daher auch in Relation zum Spiegel nur immer mit c unterwegs sein (wie eben auch beim Raumschiff das Licht mit c ankommt)

Wer da recht hat wird beim "normalen" passiven Sagnac-Interferometer gar nicht so einfach unterscheidbar sein - die Relativgeschwindigkeit zwischen Licht und Spiegel wird ja gar nicht gemessen.

Dann gibt's als Weiterentwicklung noch die Ring-Laser-Gyroskope bei denen auch eine Frequenzverschiebung der Strahlen messbar wird und dabei treten Schwebungsmuster auf. Und dort sieht man dann sehr wohl, ob diese Schwebungsmuster mit der relativistischen Dopplerverschiebung übereinstimmen oder nicht (sie stimmen damit überein).
Kann man z.B. für den Einstieg unter http://www.phydid.de/index.php/phydid-b/article/viewFile/300/340 nachlesen.
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Chief und Spacerat werden's niemals lernen

Beitragvon Yukterez » Do 5. Feb 2015, 03:38

Das kommt daher weil diese Amateure glauben dass die Signale gleichzeitig beim Empfänger ankommen müssten wenn sie immer c relativ zu diesem haben. Das Gegenteil wurde zwar mit meiner Animation bewiesen, aber das nachzuvollziehen ist für Degenerierte, deren größte Gehirnakrobatrik im Posten von Smileys und zufallsgenerierten Links besteht, anscheinend nicht so einfach. Wenn die kleinen grauen Zellen erst einmal verkümmert sind wachsen sie so schnell wohl nicht mehr nach.

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