Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 20:09

Chief hat geschrieben:Bewegt sich die Lampe auf mich zu oder nicht? Aus welcher Richtung kommt sie denn?

Bewegt sich geradlinig mit c/2 auf Dich zu. "Richtung" ist da etwas zu viel gesagt - von vorne halt, mehr kann man nicht aussagen.

@Kurt
Halt Dich mal kurz raus - sonst "zerfleddert" das.
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 20:15

Chief hat geschrieben:Relativ zu was ruhe ich? Fliege ich auf einer Kreisbahn um die Erde?

Kannst Du auch nicht sagen - Du befindest Dich einfach so mitten im Weltall - nix weit und breit an dem Du eine Eigenbewegung feststellen könntest. Das einzige was Du siehst ist eine Lampe die mit c/2 näherkommt.
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 20:20

Chief hat geschrieben:Keine große Masse in der Nähe? Die größte Masse bin ich?

Keine Ahnung wie schwer Du bist ;) - aber genauso ist es.
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 20:30

Chief hat geschrieben:Wenn das so ist dann messe ich immer c. Ganz egal wie ich mich bewege. Wenn in de Nähe eine (viel) größere Masse ist dann ist c immer konstant relativ zur großen Masse.

Dem stimme ich mal zu.
Ich muss das aber mal nach "Kurt'scher Manier" ganz genau festhalten.
Du befindest Dich irgendwo ruhend im Weltall, hast irgendeine Meßstrecke auch neben Dir mit der Du die Geschwindigkeit von eintreffenden "Lichtstrahlen" messen kannst, und misst damit eine Geschwindigkeit von c.

Und nun zu dem Problem auf das ich hinaus will.
Ob Du ruhst und die Lichtquelle mit c/2 auf Dich zukommt oder ob die Lichtquelle ruht und Du Dich mit c/2 auf sie zubewegst kannst Du nicht entscheiden.
Also sag ich daher einfach so ganz frech: Die Lichtquelle ruht und Du bewegst Dich mit c/2 auf sie zu.
Welche Geschwindigkeit wirst Du nun für die bei Dir eintreffenden Lichtstrahlen messen?
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 20:46

Chief hat geschrieben:Wieder hängt alles von der Masse der Quelle ab. Wenn z.B. die Lichtquelle so groß wie Sonne ist dann messe ich 1,5 c.

Nö - die selbe Lichtquelle wie zuvor auch - kann auch ganz superleicht sein - einfach ein Laserpointer der da im All schwebt.

Wir ändern absolut nix an der Situation bei der Du (und ich) zuvor der Meinung warst, dass die "Lichtstrahlen" von Dir mit c gemessen werden.
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Yukterez » So 25. Jan 2015, 20:57

Lol und was ist wenn ChristianM (der ist in etwa gleich schwer wie du) dich anleuchtet, und du ihn? Was für eine Geschwindigkeit misst er dann, und was für eine du?

Bild, Bild
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 21:03

Chief hat geschrieben:Also, ein Laserpointer dürfte leichter als ich sein, deswegen messe ich c + ein paar km /s (als durchschnittliche LG).

Nun aber mal ganz vorsichtig:
Ein Laserpointer ruht im All - ohne Zweifel sendet er Licht aus, das sich mit c (300 000 km/sek) von ihm wegbewegt.
Du nähert Dich mit dem entsprechendem Meßgerät diesem Laserpointer mit c/ 2 also mit 150 000 km /sek.

Bist Du ganz sicher, dass Du für das bei Dir eintreffende Licht c, also 300 000 km/sek ( + ein paar km/s), messen wirst?
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 21:11

Chief hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Also, ein Laserpointer dürfte leichter als ich sein, deswegen messe ich c + ein paar km /s (als durchschnittliche LG).

Nun aber mal ganz vorsichtig:
Ein Laserpointer ruht im All - ohne Zweifel sendet er Licht aus, das sich mit c (300 000 km/sek) von ihm wegbewegt.
Du nähert Dich mit dem entsprechendem Meßgerät diesem Laserpointer mit c/ 2 also mit 150 000 km /sek.

Bist Du ganz sicher, dass Du für das bei Dir eintreffende Licht c, also 300 000 km/sek ( + ein paar km/s), messen wirst?

Klar (durchschnittliche LG). Bei mir in der Nähe =c


Sag mal Chief, willst Du etwas behaupten, dass die von Dir gemessene Lichtgeschwindigkeit unabhängig von Deinem eigenen Bewegungszustand ist?
Du liebe Güte, das würde ja bedeuten, dass c invariant ist!
So etwas traust Du Dich auszusagen?
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Yukterez » So 25. Jan 2015, 21:17

Bild hat geschrieben:Beide messen >c

Und angenommen dich trifft während das Licht zu dir schon unterwegs ist ein kosmisches Teilchen und schlägt dir einen Zahn aus, so dass du plötzlich ein ganz kleines bisschen leichter bist als dein Kollege. Was passiert dann?

Bild, Bild
Zuletzt geändert von Yukterez am So 25. Jan 2015, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 21:27

Du bist also eine "große Masse"?
Deine Masse reicht um einen Lichtstrahl der mit c von der Lampe ausgesendet wird um 150000 km/sek "abzubremsen" damir er bei Dir wieder mit c gemessen wird?
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