fallili hat geschrieben:
@Ernst
Nicht ganz unsinnig, aber falsch.
4°C wirst Du nur in einem Bereich am Boden haben - dann beginnt eine recht unterschiedliche Konvektionsschicht und oben hast Du Eis.
So zu tun als hättest Du einen monolithischen 4°C Block in dem nix mehr passiert ist unsinnig.
Du kühlst bei dem Experiment von allen Seiten - also wird da Wasser am Rand mit 4° absinken. Das wird - zwar langsame - aber dennoch Turbulenzen auslösen und es wird Wasser unterschiedlichster Temperatur "herumwirbeln".
Wenn sich das Thermometer ganz unten befindet, wirst zwar auch dieses 4 ° Plateau sehen - aber wenn das dann zu frieren beginnt müsste unbedingt ein weiteres Plateau bei 0 °C ebenfalls auftreten.
Um ein ausgeprägtes 0 °C Plateau kommst Du nicht herum, schau Die wenigstens den Link an in dem ein wissenschaftlich einwandfreies Experiment gemacht wird.
Du quirlst alles durcheinander.
Bei der Abkühlung entsteht unter 4 grad eine stabile Temperaturschichtung. Steckst du das Thermometer mitten in den Eimer, dann wird es irgendwann bei der Abkühlung 3,9 grad anzeigen und bei der weiteren Abkühlung bleibt es bis auf winzige Abweichungen auch dort stehen, bis das Eis von oben dicht herangewachsen ist. Dann gehts bergab bis zum Nullpunkt und auch gleich danach weiter runter; das Eis wird stetig kälter.
Du verwechselst das mit der abgeführten Wärmeenergie (Diagramm von Chief) über der Temperatur. Da gibt es einen horizontalen Asbchnitt bei Null grad, in welchem Wärmemenge bei konstanter Temperatur abgeführt wird. Zeitlich ist dieser Prozess allerdings im Verhältnis zur gesamten Abkühlzeit extrem kurz und im ersten Diagramm nicht sichtbar.
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