Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Re: Kraut und Rüben

Beitragvon Kurt » So 18. Jan 2015, 22:58

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Frage 1: kommt die betrachtete Energie aus den 30l Luft zu 20°?

Irgendwas scheint mir hier mit dem Satzbau nicht zu stimmen.


Was soll denn da nicht stimmen, es ist seine Aussage dass die Energie von der Luft, also den 30l, kommt die verwendet wird, die des Kompressors hat er nicht in seiner Rechnung mit drin!
(die 20° hab ich deswegen festgenagelt damit er nicht plötzlich andere Temperaturen gegenhalten kann)

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Frage 3: stimmst du zu wenn ich sage dass eine Verringerung der Luftmenge von 30l zu 20° auf 25l zu 20° nur dadurch möglich ist dass Energie in Form von Wärme abgenommen wird?

Die Verringerung einer Menge ist etwas anderes als die Kompression eines Volumens. Wenn ich die Menge von 30 Äpfeln bei 20° auf 25 Äpfel bei 20°reduziere werden mir 5 Äpfel in Form von Äpfeln abgenommen!


Selbstverständlich ist damit die Komprimierung von 30l auf 25l gemeint.


Kurt
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 18. Jan 2015, 23:02

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...

Also dann nochmal:...


Ja, von wegen! Wenn du dir nicht die Mühe machst zumindest deine Fragen eindeutig zu stellen und die übliche Formelschreibweise zu verwenden, dann kannst du mich kreuzweise! Meine Geduld ist am Ende!

Hier steht alles was du brauchst um dir deine Fragen selbst zu beantworten.

Auftriebskraftwerk.027.PNG


Tja Kamerad, die fragen sind so gestellt dass du sie auch verstehen kannst.
Also: wann kommt die Antwort darauf.

Und nun noch eine:
Was sagt die "isotherme Zustandsänderung", die du im Link ansprichst, aus:
Doch wohl nicht etwa dass die Gesamtenergie des betrachteten Systems sich nicht verändert wenn da rumhantiert wird.
Die Gummienergie ist die der Wärmeab/zufuhr.
Also nochmal zurück zu meinen Fragen.

Kurt

Edit: Schreibfehler berichtigt
Zuletzt geändert von Kurt am So 18. Jan 2015, 23:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 18. Jan 2015, 23:17

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Tja Kamerad, die fragen sind so gestellt dass du sie auch verstehen kannst.
Also: wann kommt die Antwort darauf.

Und nun noch eine:
Was sagt die isotope Zustandsgleichung, die du im Link ansprichst, aus:
Doch wohl nicht etwa dass die Gesamtenergie des betrachteten Systems sich nicht verändert wenn da rumhantiert wird.
Die Gummienergie ist die der Wärmeab/zufuhr.
Also nochmal zurück zu meinen Fragen.

Kurt


Du bekommst von mir keine Antworten mehr zur Sache. Dir wurde alles ausgiebigst beantwortet. Du hast es leider nicht verstanden. Vergebene Liebesmüh also.


Ich bin mir sicher dass du verstanden hast, das zeigt deine obige Antwort.

Kurt

Nachtrag: ist hier jemand der meine Fragen/Erklärungen/Vergleiche usw. nicht verstanden hat?
Dem nicht klar ist was ich ihm mitteile?
.
.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 18. Jan 2015, 23:39

Highway hat geschrieben:1.) Was ist denn eine isotope Zustandsgleichung, wofür wird das gebraucht und wo steht das in meinem Link?


Ein (inzwischen berichtigter) Schreibfehler.

Kurt
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mo 19. Jan 2015, 13:22

Highway hat geschrieben:Die wichtige Erkenntnis die man daraus ziehen muss ist die, dass ohne Temperaturänderung es keine Energieänderung im System gibt! Egal wieviel Energie man in den Kompressor pumpt! Das geht alles nur als Wärme verloren.
Ich habe so den Eindruck deine Thermodramatik ist ein wenig eingerostet. ;-)

Ich wiederum erinnere mich an die Rechnungen ziemlich am Anfang des Threads, als die notwendige Energie am Kompressor mit mit ca. 50 J für Kompression und 500 J für Volumenarbeit bestimmt wurden.

Da dann auf der Kraftwerksseite auch 550 J als vom Generator durch den Auftrieb gewinnbare Energie errechnet wurden (alles natürlich verlustfrei und isotherm) frag ich mich nun allerdings wie man dennoch 550 J gewinnen kann, wenn der Kompressor schon 50 J als Wärme abgibt.

Also mir fehlen da 50 J und ich frag mich wo die herkommen?
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 19. Jan 2015, 14:48

Highway hat geschrieben:Die wichtige Erkenntnis die man daraus ziehen muss ist die, dass ohne Temperaturänderung es keine Energieänderung im System gibt! Egal wieviel Energie man in den Kompressor pumpt! Das geht alles nur als Wärme verloren.

Ich weiß nicht, worauf du endgültig hinauswillst. Was sollen alle diese Kinkerlitzchen.
Die Vorgänge sind nicht isotherm.
Vielfältige Umwandlungsverluste drücken den Wirkungsgradweit runter, geschätzt auf 40%.

Einzig relevant ist:

Bist du der Meinung, daß es möglich ist, im stationären Dauerbetrieb den Kompressor mit einer elektrischen Leistung N1 zu betreiben und am Generator die elektrische Leistung N2 zu entnehmen, wobei N2>N1 ist?

Wenn nein, dann ist die Sache ja erledigt.
Wenn ja, was machen wir dann nur mit dir :?
.
.
Zuletzt geändert von Ernst am Mo 19. Jan 2015, 14:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mo 19. Jan 2015, 14:49

Ah ja.
Da werden also erstens 50 J im Kompressor in 50 J Wärme umgesetzt ( das ist kein Problem das geht natürlich problemlos).
Und dann werden 50 J dem Wasserbad entzogen und in 50 J elektrischer Arbeit umgesetzt.

Na ja - wenn man schon in diesem Thread von manchen angenommen wird, dass es ein Perpetuum Mobile erster Art gibt, warum soll dann nicht plötzlich auch ein Perpetuum Mobile 2.Art möglich sein.
Solltest Du aber auch patentieren lassen - die ganze Welt wird begeistert sein, wenn man Wärme endlich vollständig in elektrische oder mechanische Arbeit umwandeln kann.

Rat mal wer das Folgende geschrieben hat:
Ich habe so den Eindruck deine Thermodramatik ist ein wenig eingerostet.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 19. Jan 2015, 14:59

fallili hat geschrieben:Ah ja.
Da werden also erstens 50 J im Kompressor in 50 J Wärme umgesetzt ( das ist kein Problem das geht natürlich problemlos).
Und dann werden 50 J dem Wasserbad entzogen und in 50 J elektrischer Arbeit umgesetzt.

Und das ja stetig. Das Wasser wird stetig kälter, bis es gefriert. Eine etwas aufwendige Eisherstellungsmaschine ist erfunden. :)
.
.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Yukterez » Mo 19. Jan 2015, 15:02

Wenn die sich ausdehnende und damit abkühlende Luft isotherm gehalten wird, also auf gleicher Temperatur bleibt, dann muss die Wärme natürlich aus dem Wasserbad entzogen werden. Die dabei auftretenden Verluste müssen in der Rechnung mit auf 1 idealisiertem Wirkungsgrad natürlich vernachlässigt werden! In dem Fall geht beim Komprimieren genau so viel Energie an die Umgebung wie beim Expandieren aus dieser bezogen wird. Damit geht genau so viel hinaus wie man hineingesteckt hat. Das Wasser gefriert nicht weil jede einzelne Luftblase beim Expandieren genau so viel empfängt wie sie beim Komprimieren gegeben hat!

https://www.youtube.com/watch?v=DeNBWsZHXTE&t=11m8s

Kein Problem sehend,

Bild
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mo 19. Jan 2015, 15:19

Yukterez hat geschrieben:Wenn die sich ausdehnende und damit abkühlende Luft isotherm gehalten wird, also auf gleicher Temperatur bleibt, dann muss die Wärme natürlich aus dem Wasserbad entzogen werden. Die dabei auftretenden Verluste müssen in der Rechnung mit auf 1 idealisiertem Wirkungsgrad natürlich vernachlässigt werden! In dem Fall geht beim Komprimieren genau so viel Energie an die Umgebung wie beim Expandieren aus dieser bezogen wird. Damit geht genau so viel hinaus wie man hineingesteckt hat. Das Wasser gefriert nicht weil jede einzelne Luftblase beim Expandieren genau so viel empfängt wie sie beim Komprimieren gegeben hat!

https://www.youtube.com/watch?v=DeNBWsZHXTE&t=11m8s

Kein Problem sehend,

Bild

Sorry Yukterez, aber ich seh schon ein Problem wenn dem Wasser 50 J entzogen werden und diese 50 J dann vollständig in eine andere Energieform umgewandelt werden.
Daher möchte ich für den von Dir beschriebenen Vorgang auf Carnot verweisen (in der Hoffnung das ich nicht irre).
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