Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

eine Erklärung für alles

Beitragvon Yukterez » Sa 17. Jan 2015, 18:12

Spaßratz hat geschrieben:Reibung

Immer noch nicht kapiert dass es hier nicht um Reibungsverluste geht?

Bild, Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Wirkungsgrad

Beitragvon rmw » Sa 17. Jan 2015, 18:34

Highway hat geschrieben:Das ist ja eben gerade nicht so! Dann schreib doch mal bitte die Bilanzgleichung zu dem Gesamtsystem

Das ist sogar ganz sicher so.

Kompressor pumpt unten Luft hinein Wirkungsgrad vielleicht 80%.
Luft bewirkt Auftrieb und versetzt das Ganze in Drehung. Das was du kin. Energie nennst. Die Behälter müssen durchs Wasser. Wirkungsgrad vielleicht 50 %.
Die Bewegung der Behälter treibt den Generator an. Wirkungsgrad des Generators sagen wir 90 %.

0,8 * 0,5 * 0,9 = 0,36 also 36 % Wirkungsgrad.
Dazu kommen noch die elektrischen Verluste durch Kabel. Die ganze Mechanik, Riementrieb etc. haben auch Verluste.
Bei dem Ganzen kriegst du oben also wahrscheinlich nicht mehr als 20 % des Stroms heraus den du unten hinein steckst.

Wenn du diese nicht allzu komplizierten Zusammenhänge nicht verstehst dann kann ich das auch nicht ändern..
Wie gesagt mein Eindruck ist dass du dir wünscht dass das funktioniert und dann redest du dir den ganzen Humbug halt ein.

Schreib einfach nächstes Jahr einen Brief ans Christkind vielleicht hilft das was.
rmw
 
Beiträge: 2203
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: eine Erklärung für alles

Beitragvon Yukterez » Sa 17. Jan 2015, 18:53

Bild hat geschrieben:Und wenn man schonmal damit anfängt, vor allem bei einer Gewichtskraft, sollte man den Rest auch gleich berücksichtigen.

Solche Sachen wie

Bild hat geschrieben:die Reibung an den Radaufhängungen

können wir gar nicht berücksichtigen, und zweitens sind sie für die Klärung der Frage wo die Überschussleistung herkommen soll auch nicht relevant.

Dem Deppen die Ohren langziehend,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Prinzip

Beitragvon rmw » Sa 17. Jan 2015, 19:01

Highway hat geschrieben:Es geht nicht darum irgendwelche Wirkungsgrade zu verrecgnen, die nehmen wir hier idealisiert sowieso zu 100% an. Es geht darum, aufzuzeigen, zu bilanzieren, welche Energieform sich wie und wo wandelt.

Du kannst alles im einzelen nachvollziehen wenn du möchtest.
Aber im Prinzip sagt das so wie ich es geschrieben habe alles.
Und Wirkungsgrad 1 gibt es nicht.

Na gut ich lass es dann wieder.
rmw
 
Beiträge: 2203
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Themenverfehlung

Beitragvon Yukterez » Sa 17. Jan 2015, 19:28

Spaßratz hat geschrieben:Du kannst weder beim Generator noch beim Kompressor (auch ohne den Bevoratungsvorlauf) mit einen WG von 100% rechnen, weil es solche Geräte nun mal nicht gibt.

Was du nicht sagst...

Bild, Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Spaßratz trollt

Beitragvon Yukterez » Sa 17. Jan 2015, 20:00

Bild hat geschrieben:Du glaubst also auch, dass das Auftriebskraftwerk funktioniert.

Geh zurück auf Seite 1, Bild

Bild, Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Sa 17. Jan 2015, 20:18

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...
Du bist tatsächlich wieder auf Seite 1. Die Energiebilanz ist doch vielfach beschrieben....

Ja schon, aber unvollständig und damit definitiv falsch! Es muss zumindest lauten: W_kompression + W_verdrängung = W_auftrieb_integral_deltaV + W_auftrieb + E_kin_Wasser.

Dedizierte Frage: Wo kommt E_kin her? W_kompression + W_verdrängung = W_auftrieb_integral_deltaV + W_auftrieb hebt sich, entsprechend der Rechnung von Bruggmüller, ja auf.

Was soll das denn? Was denn für'n E_kin_Wasser :?:

Die Energiebilanz gilt für den stationären Betrieb, nicht für die Anlaufphase.
Die kinetische Energie (Bewegung der Stahlbehälter) wird während der Inbetriebnahme einmalig zugeführt. Groß ist die nicht bei der langsamen Bewegung.
Die Reibungsarbeit gegen das Wassers ist in W_auftrieb_integral_deltaV.
Nur diese Energie steht ausgangsseitig zur Verfügung.
Diese Energie leistet zum einen die Reibungsarbeit und zweitens die Nutzarbeit, weshalb der Wirkungsgrad der Anlage ja auch klein ist.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 18. Jan 2015, 10:12

Highway hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:Na das ist ja ein Ding... Fällt dir was auf?...


Garantiert mehr als dir bisher aufgefallen ist. Insgeheim glaube ich sogar, dass mich deine "Expertise" nicht sonderlich weiterbringen wird. Ist dir aufgefallen, dass es sich bei dem Teil eigentlich um eine Wärmekraftmaschine handelt?


Du hast was vergessen, es handelt sich um eine Wärme-Kälte-Kraftmaschine, gespeist aus der Steckdose.

Der Kompressor heizt die Pumpe, also sich selber auf (Luft wird komprimiert),
der Einblasvorgang erzeugt Kälte (Luft expandiert)

Du hast also eine Kombination/Gerät/Maschine/Geräuschmacher/Kinderschreck vorliegen der zugleich ein Heizofen und ein Kühlschrank und ein Fischbecken ist.
Naja, ein Luftbefeuchter auch noch.
(wann endlich schlägst du zu? (oder hast du schon?))

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 18. Jan 2015, 12:38

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Du hast was vergessen, es handelt sich um eine Wärme-Kälte-Kraftmaschine, gespeist aus der Steckdose....

Hier haben wir wieder so einen "Fachmann".
Wieviel Energie wird denn aus der Steckdose bezogen?


Ich weiss es doch nicht, du solltest die Zahlen liefern damit ich sie in "Energie" umsetzen kann.
Lass dir die aufgenommene Scheinleistung des Kompressors sagen, und zwar die Scheinleistung
Du hast dann eine Angabe in VAR, damit hast du deine "Energie" die aus der Steckdose entnommen wird.

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Der Kompressor heizt die Pumpe, also sich selber auf (Luft wird komprimiert),...

Wieviel Energie wird in Wärme umgesetzt?

Ich weiss es doch nicht, du solltest die Daten, hier den Wirkungsgrad, liefern.
Erst dann ist es möglich abzuschätzen wieviel Wärme der Kompressor an die Umluft abgibt und wie viel er in den Schlauch pumpt der die Luft dann weitertransportiert.
Dann hast du schon mal die Energie die als Wärme verschwindet und die Energie die als komprimierte Luft zur Verfügung steht.

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
der Einblasvorgang erzeugt Kälte (Luft expandiert)...

Wieviel Energie wird zur Kälteerzeugung benötigt?


Das lässt sich dann aus einer Tabelle oder einer Formel rauskriegen, denn es hängt von der Druckdifferenz ab die besteht.
Beispiel dafür ist der Verdampfer beim Kühlschrank, da wird das genutzt um die Wärme aus dem Kühlschrank nach aussen zu transportieren.
Bei den Düsen passiert Analoges, darum wird das Wasser auch kalt werden.
Es sei denn es kommt noch soviel Wärme mit der Luft mit dass das in die andere Richtung geht.

Kann erst berechne/abgeschätzt werden wenn bekannt ist wieviel Wärme ab dem Kompressor bis zu der Düse in der Leitung/durch die Leitung abhanden kommt.

Wenn du dann noch von ihnen die Aussage bekommst welchen Wirkungsgrad die Schaufeln da haben (es gibt Reibung und die müssen ja auch wieder runter, und zwar im Wasser selber, also ohne Klappen wird's da happig) und du auch noch den Wirkungsgrad des Generators hast..
Einfach ist wenn du sie fragst wieviel VAR der Generator erzeugt.

Das kannst du dann direkt von den VAR aus der Steckdose abziehen und schon siehst du wieviel du an Einspeisevergütung vom EVU bekommst.

Du siehst also, ohne die richtigen Zahlen vom Hersteller geht da Garnichts.
Also! wann liegen die vor??

Kurt

Du kannst das ganze erst in "Energie" berechnen wenn du weist was dem Netz entnommen wird, was letztendlich als Wärme verschwindet und was dann noch der Generator zu liefern imstande ist.
Energie_aus_dem_Netz - Energie_zu_Wärme = Energie_zurück_ins_Netz

.
.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 18. Jan 2015, 14:04

So nett das Bildchen auch ist - es gibt kein konstant anfallendes -Ek hinten.
So lange Highway das nicht kapiert - und es sieht so aus als würde das ewig dauern - braucht man gar nicht über die Energiebilanz des AuKW zu reden. Wen interessieren bei der Energiebilanz die ersten Sekunden bis das Ding mal in Rotation ist?
Oder glaubt Highway, dass ein reibungsfrei dahinrollendes Auto ständig E_kin verliert, weil dabei ja 4 rotierende Reifen existieren die eine entsprechende Rotationsenergie haben.
Man kann bei der Betrachtung solcher Situationen über Reibung oder thermische Verluste sprechen - aber nicht über ein geheimnisvoll verschwindendes "minus E_Kin".

@Kurt
Du hast fast in allem recht nur die Aussage
der Einblasvorgang erzeugt Kälte (Luft expandiert)...
stimmt nicht. Die Luft wird im Kompressor auf z,B. 1,2 bar verdichtet und dann in den Auftriebsbehälter "geschoben". Dabei bleibt der Druck bei 1,2 bar und es ändert sich also nichts!
Ein wenig Expansion kommt erst bei der Aufwärtsbewegung hinzu (da geht's dann von 25 l wieder auf 30 l).
Aber ob sich das - bei metallenen Auftriebsbehältern - wirklich in einer zu berücksichtigenden Temperaturänderung auswirkt wag ich zu bezweifeln. Das wird sozusagen vom Wasser rundherum ausgeglichen - da glaub ich, dass die ganzen Wasser-Verwirblungen und Reibungen sicher zu einer Temperaturerhöhung des Wassers führen als das bisschen Abkühlung durch die Expansion des Gases während des Aufstiegs ausgibt.
Zuletzt geändert von fallili am So 18. Jan 2015, 14:14, insgesamt 1-mal geändert.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste