Weil hier immer wieder einfachste Rechenaufgaben möglichst umständlich präsentiert werden und noch umständlicher ausgerechnet werden, möchte ich mal anhand eines Beispiels zeigen, wie Alles viel einfacher geht.
Zunächst einmal 2 effektive Werkzeuge.
Lorentztransformation

und zugehörige Matrix (Transformation von S nach S')

Bei der umgekehrten Transformation einfach die Minusse weglassen. Kennt jemand zufällig den korrekten Plural von Minus?
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=685&start=600fallili hat geschrieben:
Wieder wird im Raumschiff das Licht 2 ls rechts von der Erde um 12:00:00 eingeschalten.
Die Uhrzeitangabe ist natürlich Quatsch. Aber wir können schon mal die Raumkoordinaten bestimmen
x=-2 (Position der Lampe im Erdsystem) x'=0 (Position der Lampe im Raumschiffsystem.
Die Matrix hilft da zunächst nicht weiter. Wir nehmen oben (II) und formen nach t um und erhalten: t=-2,5
Jetzt können wir die Matrix benutzen und auch schon den ersten Punkt einzeichnen (Einschalten der Lampe)

Und schon ein flüchtiger Blick aufs Diagramm zeigt uns, dass das Einschalten auf der Erde bei t=-0,5 registriert wird.
Man sieht sie also erst mal 0,5 s lang leuchten, auf dem Weg hin zur Erde.
5s soll sie also leuchten, also bis t'=3,5

Bis das letzte Photon also wieder auf der t-Achse (x=0) landet, vergehen also nochmal 28/6s
Das Ausschalten auf der Erde wird also registriert bei t=35/6+28/6=10,5s
Insgesamt sieht man sie auf der Erde also 11 s lang leuchten.
Die Zeitdauer zwischen Einschalten und Ausschalten beträgt natürlich 8,33..s
Falali hat sogar Alles richtig berechnet.
Nur bitte. Präsentiert eure Raumzeitpunkte so, dass man sie sofort in ein Minkowskidiagramm einzeichnen kann.
Weil dann kann man sogenannte Kritiker auffordern. "Tragt euer Szenario ein, wenn ihr anderer Meinung seid."
Und ich stell euch gern mein Blankodiagramm dafür zur Verfügung
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=685&p=81368#p81368